Leser-Rezension zu Spec Ops: The Line
Spec Ops: The Line: Ein unangenehmes Spiel
Datum: 08.10.2012 | zuletzt geändert: 08.10.2012, 15:26 Uhr
Dubai in naher Zukunft: Captain Walker und seine Untergebenen Lugo und Adams werden auf eine Rettungsmission geschickt, bei der sie herausfinden sollen, ob ihr Vorgänger Colonel Conrad noch lebt, und wenn ja ob dieser tatsächlich nur bei der Evakuierung Dubais gescheitert ist, oder sich ein eigenes Imperium errichtet hat.
Grafisch ist Spec Ops: The Line auf einem guten Niveau ohne allerdings neue Maßstäbe zu setzen. Texturen und Lichtstimmung sind meist stark, jedoch fallen teils hakelige Animationen auf. Spielerisch ist Spec Ops ein klassischer 3rd Person Shooter mit leichtgängigem Deckungssystem und einigermaßen anspruchsvollen Schießereien. Die Charakterzeichnung ist das große Plus in Spec Ops und die Figuren werden immer weiter ausgebaut und verändern sich.
Die Atmosphäre des Spiels ist äußerst düster und nimmt den Spieler merklich mit. Vollkommen zu Recht ist das Spiel nur für Erwachsene freigegeben.
Mit Spec Ops: The Line schafft es endlich ein Entwickler, Entscheidungen in ein Spiel einzubauen, die weder künstlich noch leicht ausfallen. Stattdessen ist jede Entscheidung unangenehm und regt zu minutenlangem Nachdenken an.
Eine klare Kaufempfehlung!










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