Guide für Star Citizen : Bereits in der Alpha-Phase der Entwicklung stellt Star Citizen eine große Anzahl verschiedener Schiffe zur Verfügung. Für Neueinsteiger kann es schwer sein, sich da einen Überblick zu verschaffen – unsere Einführung weiß Rat! Bereits in der Alpha-Phase der Entwicklung stellt Star Citizen eine große Anzahl verschiedener Schiffe zur Verfügung. Für Neueinsteiger kann es schwer sein, sich da einen Überblick zu verschaffen – unsere Einführung weiß Rat!

Zum Thema » Preview zu Star Citizen: Squadron 42 Wing Commander ist nicht genug » Einsteigeruide zu Star Citizen In der Alpha durchstarten »Welches Schiff soll ich mir in Star Citizen kaufen?« Diese Frage taucht immer wieder gerne in Foren, Kommentaren oder Chats auf, besonders von interessierten Neueinsteigern. Obwohl sich das Weltraum-MMO mit der Version 2.4 noch im Alpha-Stadium befindet, legen die Entwickler viel Wert auf eine große Anzahl verschiedener Hersteller, Schiffstypen und Funktionen.

Das Universum des Spiels soll sich insbesondere auch dadurch lebendig anfühlen, dass einem überall in der Spielwelt eine andere Zusammenstellung von Raumschiffen begegnet, ähnlich wie im heutigen Straßenverkehr.

Was vor allem Anfänger aber bislang vermissen, ist eine gut kategorisierte Übersicht über die Vielzahl der bisher existierenden Raumschiffklassen, ihre Rollen, Funktionen und Komponenten. Die Website ist selten auf dem aktuellsten Stand und dazu noch äußerst unübersichtlich. Das macht es überraschend schwierig, den bestmöglichen Deal aus Design, späterer Rolle im Spiel und Preis herauszufinden.

Und diese Frage muss man sich bereits vor dem eigentlichen Einstieg beim Kauf des Spiels stellen! Denn wer Star Citizen spielen will, hat die Wahl zwischen unterschiedlichen Paketen, die neben dem Spiel selbst immer andere Schiffe beinhalten - und teils durchaus ins Geld gehen.

Mehr: Guide zu den ersten Schritten in Star Citizen

Daher ist es kein Wunder, dass die Frage nach dem »besten Schiff« immer wieder auftaucht. Allerdings kann nach bisherigem Stand der Entwicklung die Antwort darauf nur lauten: Ein »bestes Schiff« gibt es nicht, wohl aber Schiffe, die für bestimmte Spielzwecke oder Spielertypen am besten geeignet sind.

Die Starterschiffe: Immer eine gute Wahl

Guide für Star Citizen : Die Aurora ist eins der zwei aktuell käuflichen Starterschiffe. Die Aurora ist eins der zwei aktuell käuflichen Starterschiffe. Relativ einfach einzuordnen sind die sogenannten Starterschiffe: Die Aurora MR des Herstellers RSI und die Mustang Alpha von Consolidated Outlands sind bereits verfügbar. Als drittes Schiff wird in absehbarer Zeit, vermutlich mit dem nächsten großen Patch 2.5, die MISC Reliant hinzustoßen. Für den einfachen Einstieg ins Spiel kann man mit diesen Schiffen nichts falsch machen.

Die Aurora ist ein widerstandsfähiger Einsitzer mit einer kleinen Frachtkapazität von 13 SCU (Standard Cargo Units). Die Mustang Alpha ist schneller und agiler als die Aurora, aber dafür schlechter gepanzert und kann auch nur 10 SCU mit sich tragen.

Die Reliant von Musashi Industries ist als der einzige Zweisitzer unter den Einsteigerschiffen geplant und hat sogar eine Transportkapazität von 30 SCU, wird aber bei Release vermutlich auch das teuerste der drei Starterschiffe sein. Die Preise für ein Starterpaket mit dem MMO-Part von Star Citizen und einer Mustang Alpha oder Aurora MR liegen aktuell bei jeweils 48,73€. Wenn man den Singleplayer-Teil Squadron 42 noch mit dazu bestellen möchte, landet man bei einem Gesamtpreis von 64,97€.

Star Citizen Videos von der CrashAcademy
Der deutschsprachige YouTube-Kanal CrashAcademy begleitet die Entwicklung von Star Citizen regelmäßig mit Videos und stellt Neuerungen vor. Außerdem gibt's Tipps für Einsteiger und Zusammenschnitte von Spiel-Sessions. Unser Autor Jerome Cantu arbeitet an dem Community-Projekt mit.

Für Spieler, die direkt etwas größer und vielleicht gemeinsam mit Freunden in Star Citizen einsteigen möchten, bietet Cloud Imperium Games auch einige Multi-Crew Schiffe als Game Packages an. Diese deutlich teureren Pakete enthalten dann Schiffe wie die Constellation Andromeda von RSI oder die Freelancer des Herstellers MISC. Die bewegen sich mit 135,36€ für die Freelancer und 297,80€ für die Constellation aber auf einem ganz anderen Preisniveau. Das Star Citizen MMO ist auch hier enthalten, Squadron 42 muss man sich für 13,65€ dazukaufen.

Dennoch gehören die beiden Allrounder zu den beliebtesten Schiffen. Die Freelancer ist ein stabiles, wuchtiges Schiff für zwei bis fünf Crewmitglieder und erinnert mit ein bisschen Phantasie an die berühmte »Serenity« aus der Serie »Firefly« - nichts für Schönheitswettbewerbe, aber praktisch und zuverlässig.

Die Constellation Andromeda ist laut den Entwicklern das Star-Citizen-Äquivalent zum »Millenium Falcon« aus Star Wars. Ausgestattet mit einem beachtlichen Laderaum von 134 SCU (82 SCU mehr als die Freelancer), fünf Crewstationen, zwei Gefechtstürmen und dem angedockten Mini-Fighter P-52 Merlin ist die »Connie« gerade für kleine Organisationen oder Freundeskreise von Spielern interessant.

Star Citizen - Screenshots aus der Homestead-Demo von der CitizenCon 2016

Unerwähnt sollte auch die Drake Interplanetary Cutlass Black nicht bleiben, deren Game Package insgesamt 124,53€ kostet (ebenfalls zuzüglich Squadron 42). Die Cutlass bietet drei Spielern eine Aufgabe an Bord und soll als kleines, wendiges Transportschiff insbesondere für Spieler interessant sein, die in Richtung Piraterie tendieren. Mit einer Frachtkapazität von 33 SCU und einem integrierten Traktorstrahl könnte sie aber auch für kleinere Bergungs- und Rettungseinsätze interessant werden - letzteres insbesondere in ihrer medizinisch ausgestatten Variante als Cutlass Red (129,95€).

Standalone Ships: Erst leihen, dann kaufen

Blickt man über den Horizont der Einstiegspakete hinaus, bietet Star Citizen bereits jetzt ein breites Portfolio an sogenannten »Standalone Ships«: Schiffe, die separat ohne zugehörigen Download des Spiels verkauft werden. Zugang zum Spiel selbst muss man also getrennt erwerben, um diese Einzelschiffe auch fliegen zu dürfen - egal, wie viele Pötte man sein eigen nennt, ohne Game Package und Download kommt niemand ins Spiel.

Daher stellen die Stand-Alones vor allem Ergänzungen für den eigenen Hangar dar: Die Aegis Avenger Stalker (64,97€) könnte für den allein operierenden Kopfgeldjäger interessant sein, während die Aegis Redeemer (270,73€) nach ihrer Überarbeitung ein gefährliches Dropship werden soll. Leider warten Fans schon seit über einem Jahr darauf, das überarbeitete Schiff endlich flugbereit zu sehen.

Wer sich also entscheidet, mehr Geld in Star Citizen zu investieren als ein Starterpaket aktuell kostet, sollte sich im klaren darüber sein, worin er da investiert: Ein vielversprechendes Spiel im Alpha Stadium, welches aber noch eine Menge Hürden zu nehmen hat, bevor auch nur die Hälfte seiner Ambitionen realisiert ist.

Star Citizen - Argo Block Out

Das Spiel selbst bietet jedoch aktuell ein gutes Mittel, um die endgültige Entscheidung für ein Schiff zu erleichtern: alle flugbereiten Schiffe können im Spiel ausgeliehen und getestet werden, bevor man sie kauft. Als Leihgebühr setzt man dafür sogenannte Rental Equipment Credits (kurz: REC) ein, die man in öffentlichen Matches des Arena Commander Moduls erspielt. Auch verschiedene Waffen, Raketen und Komponenten lassen sich damit ausleihen und am eigenen Schiff testen.

Wer also mit dem Gedanken spielt, bei Star Citizen einzusteigen, sollte sich überlegen, ob er nicht mit dem günstigsten Einsteigerpaket beginnt und alle weiteren Schiffe zunächst im Spiel antestet, bevor er noch tiefer in die Tasche greift. Außerdem sollte man immer im Hinterkopf behalten, dass laut Aussage der Entwickler fast alle Schiffe später im Spiel selbst für Ingame Credits erwerbbar sein werden.