Star Citizen : Gareth Bourn wechselt von No Man's Sky zu Star Citizen und bringt viel Erfahrung in prozeduraler Planetentechnik mit. Gareth Bourn wechselt von No Man's Sky zu Star Citizen und bringt viel Erfahrung in prozeduraler Planetentechnik mit.

Star Citizen beeindruckte in den letzten Monaten immer wieder mit Demonstrationen umfangreicher und detaillierter prozeduraler Planetentechnik. In diesem Zusammenhang ist es eigentlich nicht überraschend, dass Entwickler Cloud Imperium Games Experten auf diesem Gebiet, sowie Entwickler mit viel Erfahrung sucht und einstellt.

Preview von der Gamescom 2016: Multi Man's Sky

Entwickler Gareth Bourn wechselt zu Star Citizen

Gareth Bourn arbeitete sechs Jahre lang bei Hello Games an der Entwicklung von No Man's Sky. Er war verantwortlich für das Planetendesign und die Implementierung der Himmelskörper. Dabei arbeitete er mit sogenannten Asset Placement Rulesets, also prozeduraler Generierung von Planetenoberflächen (oder Biomen). Er verfügt zudem über Erfahrung in den Bereichen Gameplay Balancing, Demo-Entwicklung und QA-Management.

Futter für die Trolle

Im Hinblick auf Star Citizens ambitionierte Planetentechnik ist es also nur logisch, dass erfahrene Entwickler auf diesem Gebiet rekrutiert werden. Allerdings ist der Wechsel eines Designers vom mit Pauken und Trompeten gescheiterten Weltraumspiel No Man's Sky zu Star Citizen ein gefundenes Fressen für verbitterte Ex-Entwickler und Heerscharen weiterer Internet-Trolle.

Die Internetgemeinde und Teile der internationalen Presse reagieren nicht mit einer differenzierten Betrachtung der Qualifikation von Gareth Bourn, sondern ziehen viel lieber die Verbindung auf der sensationsgeilen Boulevard-Ebene: No Man's Sky habe die Spieler mit leeren Versprechungen über den Tisch gezogen, da sei es nur logisch, dass ein Senior-Designer sich dem nächstgrößeren Betrug am Spieler, Star Citizen, zuwende.

Keine Unregelmäßigkeiten

Star Citizen : Star Citizen sieht sich dauerhafter Kritik ausgesetzt. Star Citizen sieht sich dauerhafter Kritik ausgesetzt. Trotz der Fortschritte, die Star Citizen in den letzten Zwei Jahren gemacht hat und trotz seriöser Nachforschungen, die bisher keine Unregelmäßigkeiten in der Entwicklung von Star Citizen nachweisen konnten, ist der finanzielle Erfolg des unfertigen Projekts von Chris Roberts einem stetigen Dauerbeschuss von Kritikern ausgesetzt.

Natürlich hat die teilweise schlechte Kommunikation durch Cloud Imperium Games über Veröffentlichungsdaten und Verschiebungen seinen Teil dazu beigetragen. Auch die kurzfristige Verschiebung der geplanten Squadron-42-Präsentation auf der diesjährigen CitizenCon war Wasser auf die Mühlen passionierter Untergangspropheten.

CitizenCon 2016: Opfer selbst geschürter Erwartungen

Anniversary-Livestream

Während sich das Internet in viel Häme über Bourns Wechsel zu Foundry 42 ergeht, steht heute Abend der Anniversary Livestream zu Star Citizen an. Start des offiziellen Programms ist 22.00 Uhr unserer Zeit. Erwartet wird, dass Inhalte der kommenden Updates 2.6 präsentiert werden. Schon ab 18 Uhr soll der Stream Gameplay zeigen, dafür wurde vom Community Manager eine »gute alte LAN-Party« angekündigt. Es ist gut möglich, dass das lange erwartete Star Marine erstmals ausführlich gezeigt wird.

Star Citizen - 890 JUMP
Die 890 JUMP von Origin ist eine wahre Luxus-Jacht, die ihre fünf Crew-Mitglieder auf elegante Weise durchs All reisen lässt. Das Schiff eigenet sich aber auch als Kommandoschiff für Flottenoperationen.