Starcraft 2 : Bei Blizzard spielt man mit dem Gedanken, Spieler den Verkauf von eigenen Maps zu erlauben - und daran mit zu verdienen. Bei Blizzard spielt man mit dem Gedanken, Spieler den Verkauf von eigenen Maps zu erlauben - und daran mit zu verdienen. Kürzlich hat Blizzard den öffentlichen Betatest der Starcraft 2 Arcade gestartet, einer Battlenet-Plattform, über die Mod- und Kartenbastler ihre mit dem Editor von Starcraft 2 gebastelten Werke komfortabel an die Community bringen können. Für das ursprünglich als »Marketplace« angekündigte System hatte Blizzard zudem angedacht, dass User ihre Mods und Karten sogar gegen echtes Geld verkaufen könnten. Dieser Plan könnte immer noch Wirklichkeit werden.

»Wir denken immer noch darüber nach, dass User ihre Mods über die Arcade verkaufen können«, sagt der Senior Games Designer Kaeo Milker, der derzeit an Starcraft 2: Heart of the Swarm feilt. »Das ist allerdings eher etwas für die Zukunft.« An den Geschäften könnte Blizzard – ähnlich wie beim Auktionshaus von Diablo 3 – anteilig mitverdienen und so eine zusätzliche Einnahmequelle erschließen.

Und zusätzlich Einnahmequellen können offenbar nicht schaden, nicht umsonst stellen andere Entwickler ihre Echtzeit-Strategiespiele derzeit auf Free2Play um oder planen sie von Anfang an als Gratistitel – etwa Electronic Arts mit Command & Conquer: Generals 2 oder Trion Worlds mit End of Nations . Die Publisher befürchten, dass klassische Strategietitel nicht mehr genügend abwerfen.

Blizzard ist das allerdings vorerst egal, Heart of the Swarm erscheint als reguläre Ladenversion. »Wir sind Designer, solche geschäftlichen Entscheidungen interessieren uns nicht«, kommentiert Milker den Free2Play-Boom lapidar. »Wir konzentrieren uns einfach darauf, spaßige Spiele zu entwickeln.«

Mit einer Zerg-Horde überfällt Kerrigan eine feindliche Basis ...