Starcraft 2 : In Korea erschüttert derzeit ein Betrugsskandal rund um StarCraft 2 die eSports-Szene. In Korea erschüttert derzeit ein Betrugsskandal rund um StarCraft 2 die eSports-Szene.

Zum Thema StarCraft 2: LotV ab 26,10 € bei Amazon.de Derzeit erschüttert ein großer Betrugs- und Wettskandal die eSports-Szene in Korea. Dabei geht es sowohl um die Manipulation von Partien in Starcraft 2 sowie den damit verbundenen Wetteinsätzen. Einige der Beteiligten wurden sogar bereits verhaftet.

Wie aus einem Bericht von Team Liquid hervorgeht, gehören unter anderem Park Wae-Sik, der Trainer des Profi-Teams »Prime«, sowie der Pro-Gamer Choi »YoDa« Byung Hyun (ebenfalls von Prime) zu den Inhaftierten. Laut einer Stellungnahme der Korean eSports Association (KeSPA) sind mindestens fünf Starcraft-2-Partien, die im Verlauf dieses Jahres stattgefunden haben, von diesem Skandal betroffen. Park und einige nicht näher genannte Spieler sollen demnach zwischen 4.000 und 17.000 Dollar pro Match kassiert haben, um jeweils deren Ausgang zu manipulieren.

Buchmacher und andere Beteiligten haben sich dabei eine goldene Nase verdient und zwischen 26.000 und 35.000 Dollar kassiert. Neben den rechtlichen Konsequenzen müssen die an dem Skandal beteiligten Spieler mit einer lebenslangen Sperre durch die Korean eSports Association rechnen.

Zur Einordung: ESports im Allgemeinen und Starcraft 2 im Speziellen haben in Korea einen deutlich höheren Stellenwert als etwa in Deutschland. Wichtige Partien und sogar komplette Turniere sind dort sogar Bestandteil des Fernsehprogramms, Pro-Gamer werden wie Popstars gefeiert.

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Anstelle einer Armada aus Trägern oder Tempests können wir auch ein einzelnes Mutterschiff mit enorm mächtigen Fähigkeiten wie diesem schwarzen Loch ins Feld führen.