Technik-Check: StarCraft 2
Systemanforderungen und Bildervergleich
Unser Technik-Check zeigt, wie Sie StarCraft 2 optimal auf Ihrem System einstellen, um das Maximum aus Blizzards Grafikengine zu holen, und was Sie beachten müssen.
Von
Nico Gutmann
|
Datum:
30.07.2010
Starcraft 2: Wings of Liberty
beweist abermals die Qualitäten, die Blizzard-Spiele seit jeher auszeichnen. Der Spielverlauf ist flüssig und durchdacht, die Grafik konsequent stilsicher und das gesamte Spiel wirkt einfach rund. Aber auch der alte Streitpunkt »Grafik« bleibt weiter erhalten: So harmonisch der comichafte Stil sein mag, so altbacken wirkt er auch. Starcraft 2 kann nicht mit hohen Polygonzahlen oder hochaufgelösten Texturen protzen.
1920x1200, max. Details
Ein besseres Beleuchtungsmodell, schärfere Texturen und viele bunte Effekte lassen Starcraft 2 in maximalen Details durchaus zeitgemäß aussehen. Dass hat das Spiel besonders der Stilsicherheit zu verdanken.
1680x1050, mittlere Det.
Mittlere Details bringen schärfere Texturen, einige Zierobjekte, Reflexionen und grundlegende Physik-, sowie Lichteffekte ins Spiel.
1280x800, min. Details
Texturenmatsch und Effektminimalismus: Starcraft 2 in minimalen Details ist nicht ansehnlich, läuft aber auch auf Uralt-PCs flüssig.
Dafür läuft es in minimalen Details auf einem PC mit Hardware aus 2005 flüssig: ein Pentium 4 und eine Radeon X600 genügen - das ist selten heutzutage. Für maximale Details braucht das Spiel immerhin einen Zweikernprozessor und eine halbwegs aktuelle Grafikkarte. Dem Spieler wird dann ein stimmiges Effektfeuerwerk mit zahlreichen Lichteffekten, Echtzeit-Schattenwürfen und physikalisch korrekt fliegenden Trümmern geboten. Ganz so veraltet, wie es auf den ersten Blick wirkt, ist Starcraft 2 dann also doch nicht.
Systemanforderungen
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Mindestanforderung: 1280x800, minimale Details
Prozessor: Pentium 4 mit 3,0 GHz / Athlon 64 3000+
Arbeitsspeicher: 1,5 GByte RAM (1,0 GByte in Windows XP)
Grafikkarte: Geforce 6600 GT / Radeon X600
Grafikoptionen
Das Optionsmenü umfasst 13 mehrstufige Einstellungen, mit denen Sie Starcraft 2 bis ins Detail an ihren Rechner anpassen können. Alternativ wählen Sie nur die Auflösung und die Texturqualität und regeln den Rest über die übergreifende, vierstufige Funktion »Grafikqualität«. Überaus lobenswert: Die Mouse-Over-Effekte zeigen nicht nur an, was die einzelnen Stufen der Einstellungen bewirken, sondern auch, ob die Option überwiegend den Prozessor oder eher die Grafikkarte belastet.
Texturqualität
Ultra
Die Texturqualität bestimmt die Auflösung der Texturen.
Hoch
Halten Sie sich hierbei möglichst an die Vorgaben im Mouseover der Einstellung.
Mittel
»Ultra« mit 1,0 GByte VRAM, »Hoch« mit 512 MByte, »Mittel« mit 256 MByte und »Niedrig« mit 128 MByte Videospeicher.
Niedrig
Je niedriger die Einstellung, desto matschiger sehen Oberflächen aus und Strukturen gehen verloren.
Shader
Ultra
Die Shader-Einstellung beinhaltet mehrere Einzeleinstellungen und bestimmt die Last auf die Shader-Einheiten der Grafikkarte.
Hoch
Darunter fallen Post-Processing-Effekte, Schatten, Lichteffekte, das Beleuchtungsmodell und einiges mehr.
Mittel
Dementsprechend ist die Einstellung sehr mächtig und hat großen Einfluss auf die Spieleleistung.
Niedrig
Aber auch der Einfluss auf die Optik ist teilweise enorm. Auf der niedrigsten Stufe sieht StarCraft 2 stark veraltet aus.