Stargate : Roland Emmerichs geplantes Stargate-Reboot als neue Film-Trilogie liegt auf Eis. Roland Emmerichs geplantes Stargate-Reboot als neue Film-Trilogie liegt auf Eis.

Nach dem Independence-Day-Sequel wollte Regisseur Roland Emmerich gemeinsam mit Autor und Mitproduzent Dean Devlin auch seinen Science-Fiction-Klassiker Stargate aus dem Jahr 1994 wiederbeleben.

Der Kultfilm mit Kurt Russell und James Spader ist der Auftakt eines erfolgreichen Franchise mit den TV-Serien Stargate - Kommando SG-1, Stargate Atlantis, Stargate Universe und der Zeichentrick-Serie Stargate Infinity, sowie diverse Videospiele.

Stargate-Reboot als Trilogie geplant

Doch der diesjährige Kinostart des Sequels Independence Day: Wiederkehr blieb weit hinter den Erwartungen des Filmstudios zurück, was nun auch Auswirkungen auf das Stargate-Reboot hat. Denn wie Dean Devlin in einem Interview mit Empire bestätigt, liegt die Produktion auf Eis.

Als Grund gab er verschiedene Aspekte an: Zum einen war man sich nicht sicher, ob der richtige Zeitpunkt für das Reboot gewählt wurde, was sicherlich auch am mäßigen Kinoerfolg von Independence Day 2 liegt. Zum anderen waren laut Devlin einfach zuviele Studios involviert, die alle Mitsprache hatten.

»Wenn wir Stargate richtig hinbekommen, würden die Fans es mögen und wir hätten etwas richtig Gutes. Sollten wir es versauen, würden sie es ablehnen. So, wie es sein sollte. Ich möchte es aber eigentlich nicht machen, wenn ich auch nur ansatzweise das Gefühl habe, dass wir versagen könnten. Das hat uns zurück gehalten. Man möchte etwas großartiges auf die Beine stellen, doch am Ende könnte auch etwas herauskommen, was nicht wirklich dem entspricht, was man eigentlich wollte.«, so Devlin.

Ursprünglich sollte das Reboot der Auftakt einer neuen Trilogie werden. Ob es zu einem späteren Zeitpunkt dennoch zu einer Neuauflage über das Sternentor zum Planeten Abydos geben wird, ist unklar.

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