Stellaris : Stellaris braucht mehr Midgame-Events, Diplomatie-Optionen und bessere Anzeigen, sowie KI. Kommt alles, verspricht Entwickler Paradox. Stellaris braucht mehr Midgame-Events, Diplomatie-Optionen und bessere Anzeigen, sowie KI. Kommt alles, verspricht Entwickler Paradox.

Zum Thema Stellaris ab 7,98 € bei Amazon.de Stellaris für 31,99 € bei GamesPlanet.com Eine Woche nach der Veröffentlichung des 4X-Weltraum-Strategiespiels Stellaris hat sich Entwickler Paradox Development Studios mit dem Plan für zukünftige Inhalte gemeldet. Das mittlerweile 33. Entwicklertagebuch findet sich im offiziellen Forum.

Wie bei Europa Universalis 4 oder Crusader Kings 2 folgt Paradox dabei dem Mantra, DLCs so lange zu entwickeln, wie sie von der Community auch gekauft werden. Mit jeder Erweiterung gibt es auch kostenlose Inhalte als Patch, Verbesserung gibt es also für jede Kundenkategorie.

Stichwort Updates: Inhalte im Mai und Juni werden komplett kostenlos sein, die DLC-Entwicklung startet erst danach. Jedes Update wird nach bekannten Science-Fiction-Autoren benannt. Priorität haben dabei das Interface, die KI und der Mittelteil der Partien, der etwas mager ausfällt. Das gibt auch Paradox zu, man habe bei der Entwicklung zu viel Zeit mit anderen Teilen von Stellaris verbracht.

Einen ungefähren Plan für die nächsten Updates gibt es ebenfalls. Update 1.1 heißt »Clarke«, erscheint Ende Mai und bietet in erster Linie Bugfixes und Interface-Verbesserungen.

Vorläufige Inhalte von Patch 1.1 (»Clarke«):

  • Behebung der Probleme mit Abweichen und Annähern von Ethiken. Derzeit rutschen Populationen in die neutrale Zone (sie verlieren Eigenschaften, erhalten aber selten neue)

  • Kampfzusammenfassung: Der Bildschirm ist unschön und bietet kaum Informationen, wie man die eigenen Schiffdesigns anpassen sollte

  • Interface für Sektor-Management: Die bestehenden Probleme sollten fast vollständig gelöst werden

  • Interface für Diplomatie: Bessere Meldungen, klarer erkennbare Nachrichten anderer Imperien, mehr Informationen im Krieg und mehr

  • KI-Verbesserungen: Verschiedene Verbesserungen, vor allem aber die Sektor-KI

  • Viele Bugfixes und kleinerer Interface-Verbesserungen

  • Bugfixes für Endgame-Krisen, Plotstopper und mehr

Danach folgt im Juni das Update 1.2 »Asimov«, das sich vor allem auf ein besseres Midgame konzentrieren soll. Dazu gehören mehr Diplomatie-Optionen und Verträge, aber auch neue Events und die Möglichkeit, Flotten einfacher über Grenzen hinweg zu bewegen. Spieler seien zu eingeschränkt und könnten oftmals bestimmte Quests nicht abschließen, weil die eigenen Forschungsschiffe keinen Zugang erhalten.

Vorläufige Inhalte von Patch 1.2 (»Asimov«)

  • Überarbeitung der Grenzzugänge: Grenzen sind jetzt Standardmäßig für alle Schiffe offen. Grenzen können aber aktiv geschlossen werden, was natürlich diplomatische Auseinandersetzungen mit sich bringt.

  • Tribut-Reiche: Neuer Diplomatie-Status und passende Kriegsziele

  • Gemeinsame Kriegserklärung: Imperien können temporäre Allianzen für die Dauer eines Krieges schließen, wenn sich beide Parteien für auf einen gemeinsamen Angriff einigen können

  • Defensivpakt, eine neue Diplomatie-Option

  • Allianzen zu schließen und aufrecht zu erhalten soll schwieriger werden

  • Mehr Kriegsziele: Erniedrigung, Öffnung der Grenzen, etc.

  • Emanzipation von Fraktionen: Feature musste im letzten Moment vor Release gestrichen werden, benötigt eine Überarbeitung

  • Diplomatie-Karte kommt

  • Neue Events: Diplomatische Zwischenfälle

Nach Asimov soll Update 1.3 »Heinlein« folgen. Dafür habe man zwar schon grundlegende Ideen, diese seien aber absolut vorläufig und werden sich vermutlich noch ändern. Sollte sich Stellaris so wie von Paradox geplant entwickeln, wären folgende Inhalte zumindest angedacht.

Vorläufige Pläne für Patch 1.3 (»Heinlein«)

  • Sektor- und Fraktions-Politik: Ein entsprechendes Politik-Feature soll kommen. Der Plan ist, Fraktionen eher an Sektoren zu binden

  • Föderationen und Allianzen: Mehr Interaktionsmöglichkeiten mit Mitgliedern, Wahlen sollen mehr Bedeutung haben und Spieler sollten die Chance kriegen, ihren Willen durchzusetzen

  • Vorgaben und (Kriegs-)Ziele sollten für Allianzen und Vasallen festgelegt werden können

  • Strategische Ressourcen: Das System sollte überarbeitet werden. Imperien sollen von Ressourcen abhängig sein und auf die Nutzung angewiesen sein

  • Battleship-Klasse: Eigene XL-Waffenkategorie, über L hinaus. Außerdem soll die größte Schiffsklasse im Spiel mehr auf kleine Begleitschiffe angewiesen sein und weniger kleine Waffenslots haben

  • Kampfmechanik: Es soll Flottenformationen oder komplexere Schiffsbefehle geben

  • Neue Events: Bewachte »Schätze«, Krisen schon im Midgame, Kolonie-Events und mehr geplant

  • Belebte Sonnensysteme: Zwischen Planeten und Stationen sollen kleine, zivile Schiffe herumfliegen, der Atmosphäre wegen

Paradox kann die Features für die drei Updates nicht garantieren, Spieler sollten also mit Veränderungen rechnen. Immerhin sind die groben Richtlinien für zukünftige Patches nun bekannt. Stellaris ist seit dem 09. Mai 2016 exklusiv für den PC verfügbar.

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Stellaris
Mit einer riesigen Flotte und zusätzlich unseren KI-Verbündeten im Schlepptau attackieren wir die Heimatwelt eines gefallenen Imperiums, eines mächtigen, uralten Volkes. Gegen unsere Endgame-Übermacht haben aber selbst diese Großkopferten keine Chance.