Während Valve nach wie vor Kritik von den Fans für den Item-Laden Mann Co. Store in Team Fortress 2einstecken muss, dürften einige Mitglieder der Community dieser Tage einen Grund zur Freude haben. So haben Steven Skidmore, Rob Laro, Shawn Spetch, Spencer Kern und Shaylyn Hamm Gegenstände für Team Fortress 2 gebastelt, ebenfalls im Mann Co. Store verkauft und jetzt vom Entwickler Valve ihren Verdienst bekommen: Zwischen 39.000 und 47.000 US-Dollar bekommen die talentierten Hobby-Designer für ihre seit dem 30. September verkauften Items. Das berichtet die Website Gamasutra.com.

Team Fortress 2 : Kritisch beäugt: Saxton Hale, das Maskottchen des Mann Co.-Stores, findet nicht bei allen Fans anklang. Kritisch beäugt: Saxton Hale, das Maskottchen des Mann Co.-Stores, findet nicht bei allen Fans anklang.

Steven Skidmore hatte, genau wie seine Kollegen, nichts davon geahnt: »Es hat uns total weggeblasen, in was für einer Größenordnung die Einkünfte durch diese Dinger sind«. Obwohl diese Beträge bereits sehr hoch sind, haben die Fan-Gegenstände für noch höhere Einnahmen gesorgt, da Valve „nur“ 25% der Einnahmen an die Bastler auszahlt. Für den Online-Bezahldienst PayPal war aber auch dieses Viertel schon zuviel, weshalb Valve andere Bezahlungsmöglichkeiten gefunden hat. So werden zwei der fünf Ausrüstungsbastler ihren Scheck persönlich bei einem Besuch in der Firmenzentrale in Seattle abholen.

Bislang sind die von der Community erstellten Gegenstände im Vergleich zu Valve-Items im Mann Co. Store noch in der Unterzahl, die nötige Motivation selbst kreativ zu werden, dürfte jetzt aber vorhanden sein. Nach wie vor können selbst erstellte Gegenstände bei Valve eingereicht werden.

Team Fortress 2 wird in Zukunft nicht das einzige Spiel mit Peer-to-Peer-Marktplatz sein. Die nötige Technologie ist ab jetzt auch Teil der Steamworks-Tools für Spieleentwickler.