The Elder Scrolls 5: Skyrim im Technik-Check
Systemanforderungen und Grafikvergleich
Die Vorgänger Morrowind und Oblivion waren grafisch jeweils führend im Rollenspielgenre. Ob Skyrim sich in dieses Erbe einreiht, erfahren Sie im Technik-Check mit Bildervergleich. Update: Jetzt auch mit Vergleichsvideo zwischen PC und Konsolen-Version.
Von
Marc Sehr, Julian Heimpel
|
Datum:
12.11.2011
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Wie unser Test zeigt, liefert Bethesda mit
The Elder Scrolls 5: Skyrim
ein Open-World-Rollenspiel aller erster Güte ab. Die Hauptstory ähnelt dabei den Vorgängern, denn wieder einmal kämpfen und questen Sie sich vom Gefangenen zum Weltenretter empor.
Skyrim erscheint plattformübergreifend für PC, Xbox 360 und Playstation 3. Die PC-Version setzt sich vor allem mit einer erhöhten Sichtweite, feinerer Texturen und der höheren Auflösung von den Konsolenversionen ab. Die grafischen Höhepunkte werden meist durch Nebelschwaden hervorgerufen. Ohne den Dunst offenbart Skyrim hier und da seine optischen Schwachpunkte. Die Ausleuchtung, vor allem in den Außenbereichen, ist nicht zeitgemäß, da Bethesda durchweg auf Screen Space Ambient Occlusion verzichtet. Die einzelnen Objekte sind vergleichsweise schlecht in ihrer Umgebung verankert. Alles in allem kommt Skyrim nicht an die Grafikqualität von
The Witcher 2
heran.
Für maximale Details und Kantenglättung benötigen Sie einen Quad-Core-Prozessor oder einen schnellen Dual Core sowie eine
Geforce GTX 560
oder eine
Radeon HD 6850
. Wenn Sie die Voreinstellung hohe Details wählen, kommen Sie bei gleicher CPU meist schon mit einer Geforce 9800 GTX oder einer Radeon HD 4870 aus.
Update: In manchen Situationen limitiern selbst schnelle Core-i7-Prozessoren die Leistung, egal wie schnell Ihre Grafikkarte ist. Vor allem in Städten bremst die CPU so manche schnelle Grafikkarte massiv aus. So lieferte in einer Testszene in der Stadt »Weißlauf« eine
Geforce GTX 560 Ti
die gleiche Leistung wie die eigentlich 40 Prozent schnellere
Geforce GTX 580
. Grund dieser CPU-Limitierung ist wahrscheinlich die Verwendung der Havoc-Technologie, die Animationen der NPCs auf dem Prozessor berechnet. Zudem läuft auch die Berechnung der künstlichen Intelligenz ausschließlich auf der CPU.
Mindestanforderungen: 1920x1080, sehr hohe Details, 8xAA
Grafikkarte:
Geforce GTX 560
oder
Radeon HD 6850
Prozessor: Core2 Duo E8500 oder Phenom II X2 550
Arbeitsspeicher: 2,0 GByte
Mindestanforderungen: 1920x1080 hohe Details, 4xAA
Grafikkarte: Geforce 9800 GTX oder Radeon HD 4870
Prozessor: Core 2 Duo E7400 oder Athlon II X2 260
Arbeitsspeicher: 1,5 GByte
Mindestanforderungen: 1680x1050, mittlere Details, 2xAA
Grafikarte: Geforce 8800 GT oder Radeon HD 4770
Prozessor: Core 2 Duo E4300 oder Athlon X2 4400+
Arbeitsspeicher: 1,5 GByte
Grafikeinstellungen
Im umfangreichen Menü von Skyrim passen Sie die Grafik an Ihren Rechner an. Allerdings können Sie nur außerhalb des Spiels alle Optionen anpassen, im Spiel selber gibt es nur wenige Stellschrauben.
Das Grafikmenü enthält umfangreiche Optionen, um Skyrim an Ihren Rechner anzupassen. So stellen sie separat unter anderem die Sichtgrenzen von NPCs, der Vegetation und Objekten in der Spielwelt sehr fein ein. Ausschließlich die Einstellungen zur Sichtweite lassen sich im Spielmenü ändern, alle anderen Optionen wie Auflösung, Kantenglättung, anisotrope Texturfilterung und den Detailgrad von Texturen und Schatten müssen Sie außerhalb des Spiels ändern.
Grafikvergleich
Ultra
Auf »Sehr Hoch« stehen alle Regler auf Maximum. Die Texturen sind detailliert und dank 16-facher anisotropischer Filterung auch in der Ferne sehr scharf. Die aktivierte Kantenglättung bügelt alle Pixeltreppchen an den Polygonkanten flach.
Hoch
Im Vergleich zu »Sehr Hoch« fällt vor allem der reduzierte Schattenwurf in der Entfernung auf. Zudem ist die Schattenqualität leicht reduziert.
Mittel
Auf »Mittel« sind alle Texturen auf Grund der fehlenden anisotropen Filterung sehr matschig. Die reduzierte Gegenstandsausblendung lässt entfernte Felsen und Gebäude komplett verschwinden. Außerdem reflektieren die Metallbänder des Schreins das Licht nicht mehr.
Niedrig
Der Unterschied von »Mittel« zu »Niedrig« liegt in den schlechter aufgelösten Texturen und der nochmals verringerten Gegenstandsausblendung, die nun auch den Wald im Hintergrund verschwinden lässt.
Sichtweite
Sehr hoch
Auf der Maximalstufe erkennen Sie auch noch in sehr weiter Entfernung Details wie Bäume, Büsche oder Berge.
Hoch
Die Einstellung »Hoch« unterscheidet sich kaum von »Sehr Hoch«, nur extrem weit entfernte Objekte wie die Bäume links neben der Burg verschwinden.
Mittel
In der mittleren Sichtweiten-Einstellung verschwinden bereits viele Objekte im Hintergrund, die Berge werden nicht mehr so detailliert modelliert.
Niedrig
Auf der untersten Stufe verlieren die angezeigten Objekte nochmals an Details, zum Beispiel der Baum in der Mitte ist nun kahl.
Sichtweite Objekte
100 Prozent
Mit maximaler Einstellung erkennen Sie in Nah und Ferne viele Details wie die Kohlebecken und Bänke.
75 Prozent
Wenn Sie die Detailstufe auf 75 reduzieren, verliert Skyrim nicht an Details, noch immer erkennen Sie alles.
50 Prozent
Auch auf Stufe 50 ändert sich noch nichts sichtbar.
25 Prozent
Erst auf Stufe 25 gibt es erkennbare Unterschiede, so verschwinden nahezu alle Kohlebecken und auch die Bänke am Wasser sind weg.
0 Prozent
In der niedrigsten Stufe verschwinden sogar ganze Häuser, die Spielwelt verliert sichtbar an Atmosphäre.