The Elder Scrolls Online - PC

Online-Rollenspiel  |  Release: 04. April 2014  |   Publisher: Bethesda
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The Elder Scrolls Online im Test

Viel besser als gedacht

Wie das dauert! The Elder Scrolls Online ist endlich mal wieder ein MMO, das richtig viel Zeit kostet. Ob sich die Stunden in Tamriel lohnen und auch die Fans der Solospiele ansprechen? Wir sagen im Vorab-Test: Aber ja doch!

Von Petra Schmitz, Benjamin Danneberg |

Datum: 17.04.2014


The Elder Scrolls Online :

Zum Thema » TESO - Video-Special 10 tolle und 10 nervige Dinge » TESO - Technik-Check Anforderungen & Grafikvergleich » The Elder Scrolls - Galerie Alle Spiele vorgestellt » TESO - Probleme und Bugs Aktuelle Fehler im Spiel Die Ankündigung von The Elder Scrolls Online bedeutete für viele die Erfüllung eines lang gehegten Wunsches. Dem rauen Charme von Skyrim erlagen Millionen von Spielern, und der Drang, die Welt Tamriel gemeinsam mit Freunden bereisen zu dürfen, wurde immer größer. Nun ist ESO (Kurzform) erschienen, und wir haben bereits weit über 200 Stunden darin verbracht. Warum das Online-Rollenspiel trotz eines zähen und informationsarmen Einstiegs definitiv etwas für Skyrim-Liebhaber ist, das erklären wir Ihnen jetzt. Allerdings noch ohne finale Wertung, denn Achtung: ESO ist ein Spiel, das viel Zeit benötigt, vor allem, wenn wir uns auf die Geschichten einlassen und nicht einfach weiterklicken und von Schauplatz zu Schauplatz hetzen.

Was wir im Sinne einer seriösen Beurteilung natürlich nicht tun und es zum bis jetzt noch nicht in die Veteranenränge und damit ins Endgame geschafft haben. Daher geben wir momentan nur eine Wertungstendenz . Für eine endgültige Wertung entscheiden wir uns erst, wenn wir uns mit dem Endgame, also mit allem nach Maximalrang 50 und seinen Inhalten ausgiebig beschäftigt haben. Dann wissen Sie auch ganz sicher, ob und warum es sich lohnt, monatliche Gebühren zu berappen. Denn The Elder Scrolls Online kommt ganz traditionell mit einem Abomodell (13 Euro pro Monat) daher.

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The Elder Scrolls Online
Gerade in den öffentlichen Dungeons sollte man die Augen nach den Himmelsscherben offen halten.

Flucht als Tutorial

Knapp tausend Jahre vor den Geschehnissen in Skyrim erwachen wir in einer Gefängniszelle im gruseligen Kalthafen, der Domäne des daedrischen Prinzen Molag Bal. Der hat uns die Seele geklaut. Glücklicherweise entkommen wir in allgemeinen Unruhen aus unserer Zelle. Notdürftig bewaffnet schmeißen wir uns gegen Skelette in die ersten Kämpfe, lernen freakige Gestalten kennen, die uns bei der Flucht behilflich sind, und treffen auf den Propheten, der uns durch die Hauptstory lotsen wird.

Die ersten Minuten in Kalthafen dienen sowohl als Einführung in die Geschichte als auch als Tutorial für die Grundlagen des Spiels. Das kommt zwar etwas zäh daher, erfüllt aber seinen Zweck. Außerdem werden wir gleich mal mit einer der größten Stärken von ESO vertraut gemacht: mit der Vertonung. Die Dialoge sind auf NPC-Seite allesamt eingesprochen. Und zwar so gut, dass wir manchmal vor Freude in die Hände klatschen. Gleich in Kalthafen verzückt uns der Topf-auf-Kopf-Wahnsinnige Cadwell mit herrlichsten Kommentaren, später erliegen wir dem spröden Charme von Razum-dar, unserem Katzenkontaktmann, wenn wir fürs Aldmeri Dominion antreten.

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The Elder Scrolls Online : Die Hauptquest führt uns immer mal wieder zurück nach Kalthafen, in Molag Bals finsteres Reich. Hier kämpfen wir mit zwei verbündeten NPCs, um einen weiteren wichtigen Charakter aus den Fängen des Erzbösewichts zu befreien. Die Hauptquest führt uns immer mal wieder zurück nach Kalthafen, in Molag Bals finsteres Reich. Hier kämpfen wir mit zwei verbündeten NPCs, um einen weiteren wichtigen Charakter aus den Fängen des Erzbösewichts zu befreien.

Und völlig egal, ob Sie nun einen Ebenherzler, einen Dolchstürzler oder eben einen Aldmerianer mimen: Wer die Magiergilden-Quest links liegen lässt, ist selbst schuld. Wir wissen jedenfalls noch immer nicht, ob wir die ESO-Variante von Sheogorath, dem daedrischen Prinzen des Wahnsinns, verdreschen oder liebhaben wollen. Wir entscheiden uns spontan für beides. Die Vertonung hebt sich übrigens nicht nur wegen der großartigen Sprecher (laut Bethesda sind's 85 unterschiedliche) wie Thomas Danneberg (deutsche Synchronstimme von John Travolta) oder Martin Keßler (Nicholas Cage) von der Konkurrenz ab, auch die Übersetzung ist so gut wie schon lange in keinem MMO mehr, die deutschen Texte sind durch die Bank Qualitätsware.

Durchgängig Qualitätsquests

Aber eine Vollvertonung? Die hatten wir doch schon mal. Verbirgt sich unter deren Mantel etwa auch ein generisches Questsystem à la Star Wars: The Old Republic ? Nein! ESOs Quests sind ein Fest für Rollenspieler, Bücherratten und Geschichtenfetischisten. Jede Aufgabe hat eine ureigene Story, nicht bloß ein einrahmendes Alibi-Blabla. Reine »Hol und Bring«-Aufgaben suchen wir wie die Nadel im Heuhaufen und finden sie auch so selten.

The Elder Scrolls Online : In den Quests werden wir immer wieder Zeuge, wie NPCs unabhängig von uns miteinander agieren. Da heißt es dann Füße stillhalten, zuschauen und zuhören. Hier erleben wir, wie die Hexe von Silatar eine unschuldige Bäuerin töten soll. In den Quests werden wir immer wieder Zeuge, wie NPCs unabhängig von uns miteinander agieren. Da heißt es dann Füße stillhalten, zuschauen und zuhören. Hier erleben wir, wie die Hexe von Silatar eine unschuldige Bäuerin töten soll. Natürlich wollen NPCs immer mal wieder fünf hiervon und drei davon, aber solche Aufträge gibt es nie als Selbstzweck, sondern führen meist in eine weitere, komplexere Quest. Zudem sind die Sammeleien meistens fix erledigt - zumindest wenn das Phasing (eine Technologie, die jedem Spieler eine eigene, sich verändernde Welt zeigt) funktioniert wie geplant. Leider zanken sich ab und zu Spieler um Questgegenstände, bei denen das Phasing versagt. Das sollte so nicht sein und wird hoffentlich bald repariert.

Abseits solcher Probleme gibt es aber ganz hervorragend geschriebene Geschichten zu erleben, in denen wir den etwas unglücklichen Hauptdarsteller eines Theaterstücks mimen, in denen wir als harmloser Händler verkleidet Diebstähle unter den Augen der Wachen begehen müssen, in denen wir der zukünftigen Waldkönigin als Freund beistehen, um aus ihr die Frau zu machen, die der mystische Valenwald braucht. Ziemlich oft werden wir vor knallharte Entscheidungen gestellt: Pusten wir einem reuigen Schuft das Licht aus oder nicht? Helfen wir dem einen und lassen den anderen dafür sterben?

The Elder Scrolls Online : In der Magiergilde sollen wir einen alten Folianten (Der Zirkus des fröhlichen Abschlachtens) lesen und enträtseln, mit dem die Gelehrte Valeste nicht klarkommt. Der Foliant allerdings transportiert uns beim Durchblättern in eine Parallelwelt.

Der Foliant
In der Magiergilde sollen wir einen alten Folianten (Der Zirkus des fröhlichen Abschlachtens) lesen und enträtseln, mit dem die Gelehrte Valeste nicht klarkommt. Der Foliant allerdings transportiert uns beim Durchblättern in eine Parallelwelt.

Ist eine längere Geschichte beendet, verändert sich die Welt für uns nachhaltig. Wo vorher noch der Feind die Burg besetzt hielt, sind jetzt wieder die Truppen der Verbündeten am Start. Wo eben noch gekämpft wurde, herrscht jetzt Frieden. Das gibt uns ein Gefühl für die Sinnhaftigkeit unseres Handelns - und das, obwohl an jeder Ecke andere Helden sehr wahrscheinlich gerade genau dasselbe machen wie wir.

The Elder Scrolls Online : GameStar Black Edition: The Elder Scrolls Online

Auch das Online-Rollenspiel TESO ist riesig und komplex, steckt voller verborgener Abenteuer. Nur eins ist es nicht: stromlinienförmig. Im Gegenteil, vieles wird nicht erklärt, allein schon das umfangreiche Skillsystem fordert viel Einarbeitungszeit.

Aber hey, Sie haben ja uns! Unsere Black Edition begleitet Sie bis zum Level-Cap 50, mit ausführlichen Skill-Guides zu allen Klassen, unterteilt in maßgeschneiderte Skillungen fürs Solo-, Gruppen- und PvP-Spiel. Dazu kommen:

• Crafting-Guides zu allen Berufen - inklusive der komplexen Alchemie und Verzauberkunde
• Set-Guides: So finden Sie das perfekte Equipment für Ihren Charakter und Spielstil
• PvP-Taktiken: Wie Sie die heftigen Sturmangriffe auf Festungen meistern. Und abwehren.
• Vampir & Werwolf: So werden Sie zum Schrecken der Nacht - und wieder normal.
• Tipps&Tricks: Kleine Tipps, große Wirkung - ideal für den Spielstart
• Himmelsscherben: Hier finden Sie die wichtigen Fertigkeiten-Boots
• Detaillierte Karten, ausführliche Tabellen, genaue Analysen
• Riesenposter mit großen Karten für alle Fraktionen

Die GameStar Black Edition: The Elder Scrolls Online erscheint ist jetzt erhältlich und kostet 7,99 Euro. Wenn Sie JETZT bestellen, können Sie das Heft sofort als ePaper (PDF) herunterladen.

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Avatar wanty
wanty
#1 | 17. Apr 2014, 11:43
Ich warte mal noch bisschen ab...Patches, Modprognosen, Endgame, Abomodell...wir werden sehen. Ich finde, man muss nicht immer gleich einsteigen, aber oftmals lohnt sich ja später nochmal vorbei zu schauen.
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Avatar RoyceRoyal
RoyceRoyal
#2 | 17. Apr 2014, 11:50
Setzt euch mal hin und "arbeitet" fleißiger :-)

Ich selbst spiele TESO nicht, aber ein so wichtiges Spiel ignoriere ich natürlich auch nicht. Aber von uns(Gilde) hat jemand Rang 50 nach 70 Spielstunden erreicht. Kasten Bier, Pizza-Bestell-Zettel vorbereitet...dann zockt man das doch fix runter oder?
Ist ja schon manchem Spiel passiert das der Endcontent gerade zum Release viele Leute nicht zum langfristigen Abo animiert hat. Da warte ich eigentlich die ganze Zeit auf Meldung wie es diesbezüglich aussieht.

Desweiteren fällt mir auf, dass doch recht positiv berichtet wird. Auf einer Konkurrenzseite mit einer Ziffer "4" im Namen, klingt das viel kritischer, teilweise detaillierter und manchmal auch Widersprüchlich zur GS-Meinung.

Wie erwähnt ich kenne das Spiel nicht und kann mir so gerade nur durch die Fachpresse Meinung bilden.
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Avatar kaufkeinscheis
kaufkeinscheis
#3 | 17. Apr 2014, 11:51
Das kann doch alles nicht euer Ernst sein ? Unabhängig von der Qualität des Spiels ist die Art der Berichterstattung anderen MMO´s absolut nicht fair und lässt sich überhaupt nicht vergleichen. Die Kunden wünschen ein so ausgedehnten mit Samthandschuhen angegangenen Test ? Ganz bestimmt nicht.
Ich will sehen wie Gamestar die nächsten MMO´s mit dem selben Umfang und "feingefühl" angeht ^^

Ja, diese Art von Berichterstattung ist schon eine Wertung die dieses Spiel nicht verdient hat.
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Avatar Ephialtes
Ephialtes
#4 | 17. Apr 2014, 11:51
Zitat von wanty:
Ich warte mal noch bisschen ab...Patches, Modprognosen, Endgame, Abomodell...wir werden sehen. Ich finde, man muss nicht immer gleich einsteigen, aber oftmals lohnt sich ja später nochmal vorbei zu schauen.


Vor allem finde ich den Preis derzeit einfach übertrieben happig.

Vollpreis und Abomodell wäre schon ziemlich hart in meinen Augen, aber sie kriegen ja den Hals nicht voll und müssen den CoD Trend mehr als Vollpreis zu berechnen mitmachen.
Und dann noch Monatsgebühren.

Ich habe jedes Elder Scrolls seit Arena gespielt. Und hätte das hier auch gerne vom Start an gespielt. Aber irgendwo ist einfach Schluss. Zumindest sehe ich das so.
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Avatar Zerokar
Zerokar
#5 | 17. Apr 2014, 11:52
"Kein Hard-Lock auf Gegner möglich, und im engen Kampfgewühl treffen Skills gern mal den »falschen Feind«. 8-9"

Ist das nicht die Folge eines freien Kampfsystems das man sich zwischen die Angriffe auch werfen kann? Unbeabsichtigt oder nicht, ich finde das dieser Abzug wohl am Angreifer selbst liegt, wenn man sein Ziel aus den Augen verliert hat man halt nicht genug aufgepasst da braucht es nicht noch mehr Denkstützen. Wie etwa Blinkende Umrandungen des Gegeners oder automatische Lenkung der Angriffe auf ein ausgewähltes Ziel.
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Avatar Maniac11
Maniac11
#6 | 17. Apr 2014, 11:56
Zitat von RoyceRoyal:
Setzt euch mal hin und "arbeitet" fleißiger :-)

Ich selbst spiele TESO nicht, aber ein so wichtiges Spiel ignoriere ich natürlich auch nicht. Aber von uns(Gilde) hat jemand Rang 50 nach 70 Spielstunden erreicht. Kasten Bier, Pizza-Bestell-Zettel vorbereitet...dann zockt man das doch fix runter oder?
Ist ja schon manchem Spiel passiert das der Endcontent gerade zum Release viele Leute nicht zum langfristigen Abo animiert hat. Da warte ich eigentlich die ganze Zeit auf Meldung!

Desweiteren fällt mir auf, dass doch recht positiv berichtet wird. Auf einer Konkurrenzseite mit einer Ziffer "4" im Namen, klingt das viel kritischer, teilweise detaillierter und manchmal auch Widersprüchlich zur GS-Meinung.

Wie erwähnt ich kenne das Spiel nicht und kann mir so gerade nur durch die Fachpresse Meinung bilden.


4players nimmt halt kein Blatt vor dem Mund, finde das sehr sympatisch. Da kanns dann auch schon mal seind as sie Thief ne 60er geben weil sie enttäuscht sind (klar nicht objektiv aber irgendwie verständlich)
Gamestar hypt nunmal sehr gerne, die Sonderhefte wollen ja verkauft werden... außerdem kann man ja wie bei SimCity oder Rome nachträglich die Brille abnehmen und korrigieren.
Printmagazine sind nunmal auf Preview Events und Werbung stärker angewiesen als Websites deswegen erwarte ich von GS auch keine allzu kritischen "Werke"
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Avatar dendemaster
dendemaster
#7 | 17. Apr 2014, 11:56
Mhh klingt letztendlich so, wie es immer klang. Es ist viel verändert worden, das Spiel kann durchaus Spaß machen und entwickelt seinen eigenen Flair. DAS mit Verlaub aber größtenteils auch als Solist. Mich erschreckt nach wie vor die Idee hier ein Abomodel zu formen und nicht wie am Beispiel von GW2 oder jetzt auch bei Rift, Tera etc. ein F2p-Model, wo der Spieler nach Lust und Laune in die Welt eintauchen kann, sich aber keine Gedanken über etwaige Kosten zu machen. Ich meine, wenn das Spiel (außer dem PvP) es mir ermöglicht ALLES alleine zu schaffen und dies auch in einem fairen Rahmen und mit viel Spaß, wozu muss ich dann monatlich so viel Geld investieren ?= Natürlich KANN das Endgame diese Dinge alle wett machen und mir Pve und PvP technisch so viele Möglichkeiten bieten, dass sich ein Abo-Model wieder als fair anfühlt, aber bisher habe ich da eher Zweifel. Ich möchte etwas erleben und das mit anderen Spielern ... ansonsten ist es (vlt. ein besseres) Skyrim, in dem ich zusätzlich Kohle bezahlen muss, um zu daddeln und dann warte ich lieber auf die im wohl nächsten Jahr erscheinende "Mod" "Endaral".
Ich meine damit nicht, dass Leute die das Spiel gerne daddeln wollen und auch bereit sind dafür zu zahlen einen schlechten Titel bekommen, nur dass für mich persönlich das Abo-Model für DAS was das Spiel bietet eine Idee zu viel Abzocke ist. Ich werde abwarten und mir die Resultate der Tests fürs Engame anschauen, vlt. ist TESO ja wirklich wie ein guter Wein, der Jahre reifen muss um sich zu entfalten.

Mfg
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Avatar Belthazoar
Belthazoar
#8 | 17. Apr 2014, 11:58
Ich spiele ESO seit über einer Woche, habe also nicht so viel Erfahrung wie die Redakteure, klar. Ich bin vielleicht auch ein bisschen voreingenommen, weil ich die Elder Scrolls Reihe seit Morrowind heiß und innig liebe.

Meine Minuspunkte an ESO:
- Handel ist wirklich witzlos. Selbst wenn man einer großen Gilde angehört wird das Kaufen zur Tortur, weil ich ohne Addons nicht mal nach Item-Namen suchen kann. Wer hat sich denn sowas ausgedacht?
- Oft macht mir das Spiel nicht klar welche Inis jetzt solo zu machen sind und welche in Gruppen gemacht werden. Das erfährt man entweder wenn man den Chat liest und sich erinnert oder über ein super verstecktes Menü. Hm.
- Goldspam. Ja ich weiß, das gehört zum Release dazu, aber was hier abgeht ist schon widerlich.
- Bugs. Stören mich aber nur ein kleines Bisschen. Ich komme zwar nicht ins PVP Gebiet, dafür hab ich sowieso noch viel zu viel zu tun.

Positives:
+ Alle im Wertungskasten aufgeführten Punkte. Stimme auch mit der Kritik überein bei Grafik, Sound Atmosphäre und co.
+ Allerdings sehe ich etwas als Pluspunkt was hier als Minuspunkt angekreidet wird und das ist das minimalistische Interface.

Es geht bei den Elder Scrolls seit jeher ums Entdecken. Man konnte immer schon alles einstecken, hatte ein vollgestopftes Inventar und null Plan wie man sich denn dieser riesigen und irgendwie schwer zu fassenden Hauptkampagne stellen sollte. Dann doch besser dem Schweinezüchter um die Ecke helfen. Das macht man in ESO genauso.
Und dazu gehört halt auch, dass ich auf einen Pfeil zu laufe, und auf dem Weg zum Ziel 10 Ressourcen finde, einen Fischspot, neue Quests, Ausblicke, Anker etc. Wenn ich eine Minimap hätte, würde ich einfach von A nach B reiten und all diesen wunderbaren Krimskrams verpassen.
Ja aber optional könnten sie doch sein! Die Minimap, die aufsteigenden Zahlen, die Thread-Anzeigen, die was weiß ich. Aber ESO will nicht WoW kopieren. Ich persönlich finde das erfrischend. Ich werde angehalten zu planen, zu denken und nicht mein Hirn abzuschalten und Rufzeichen und Markierungen abzugrasen.

Wer ESO wie WoW spielen will kann ja Addons runterladen.

Zum Abschluss noch ein Wort für meine Gildies: Ich persönlich queste gerne, aber es gibt eben auch die reinen PVPler, die von den Versprechungen angezogen wurden. Die keine Ahnung haben von der Lore. Und die haben keine Möglichkeiten beim Leveln auszuweichen. Grinden bringt keine Ep, im PVP vermöbeln lassen bringt keine, das kann frustrierend sein.
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Avatar wurzn81
wurzn81
#9 | 17. Apr 2014, 11:59
"Die GameStar Black Edition: The Elder Scrolls Online erscheint ist jetzt erhältlich und kostet 7,99 Euro. Wenn Sie JETZT bestellen, können Sie das Heft sofort als ePaper (PDF) herunterladen"

und dem test soll jetzt noch wer glauben? lächerlich. muss ich mich woanders informieren
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Avatar Draven
Draven
#10 | 17. Apr 2014, 12:00
Also mir macht es Spaß auch wenn ich als PvE/Solo Spieler doch hin und wieder mächtig eins auf die Mütze bekomme. Die Welt ist detailiert und durch das Phasing hat man wirklich das Gefühl irgendwas zu verändern. Das Crafting ist aber doch schon sehr Zeitraubend und für die Truhe wünschte ich mir eigentlich ein Extra Crafting Bereich wo nur Crafting Items reingehen (Holz, Leder, Eisen, Nahrung). Aber das liegt auch an meiner absoulten Sammelwut.
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Details zu The Elder Scrolls Online

Plattform: PC (PS4, Xbox One)
Genre Rollenspiel
Untergenre: Online-Rollenspiel
Release D: 04. April 2014
Publisher: Bethesda
Entwickler: ZeniMax Online Studios
Webseite: http://elderscrollsonline.com
USK: Freigegeben ab 16 Jahren
Spiele-Logo: Download
Leserinteresse:
Platz 1 von 5500 in: PC-Spiele
Platz 1 von 250 in: PC-Spiele | Rollenspiel | Online-Rollenspiel
 
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