Zum Thema » The Witcher 3 - Guides Komplettlösung und Tipps » The Witcher 3 im Test Des Hexers Meisterstück Witcher 3: Wild Hunt ab 8,49 € bei Amazon.de The Witcher 3: Wild Hunt für 29,99 € bei GamesPlanet.com 16 kostenlose DLCs hatten die Entwickler für The Witcher 3 versprochen, und auch wenn die Bonusinhalte am Ende in unregelmäßigeren Abständen erschienen, haben sie Wort gehalten. Los ging's mit eher nebensächlichen Inhalten wie neuen Bärten für Geralt und einer frischen Rüstung, ab da ging es aber stetig aufwärts: Die Entwickler bauten immer bessere neue Quests ein, spendierten uns eine neue Schatzschuche und am Ende sogar New Game Plus, das für geneigte Hexerfans die Spielzeit glatt mal verdoppelt. Lobenswert!

Gut, einige der DLCs boten auch einfach eher kleine kosmetische Verbesserungen wie neue Kleider für die Damen in Geralts Leben, aber insgesamt haben die Entwickler ein solides Paket abgeliefert. In der Übersicht zeigen wir, welche DLCs uns am besten gefallen haben und wo sie in der Spielwelt warten.

New Game Plus

Wer The Witcher 3 einmal durchgespielt, kann nun mit seinem hochstufigen Geralt einen zweiten Durchlauf wagen. Die Option dazu ist aber ein wenig versteckt: Wir müssen im Hauptmenü ein neues Spiel starten und sehen erst nach den Optionen zu Schwierigkeitsgrad und Savegame-Import den Button für Neues Spiel+. Dann können wir einen Speicherstand nach Spielende auswählen und unseren Geralt importieren.

Dabei übernimmt das Spiel alle unsere gelernten Fähigkeiten, levelt den Hexer aber auf Stufe 30, falls wir noch nicht soweit waren. Ausrüstung nehmen wir ebenfalls größtenteils mit, nur Quest-Gegenstände, Trophäen und Gwint-Karten müssen wir uns neu verdienen. Auch Kartenmarkierungen und Schmiedepläne wollen frisch entdeckt werden. Neue Inhalte bietet New Game Plus allerdings nicht, wir spielen das bekannte Abenteuer einfach erneut durch - können dabei aber andere Entscheidungen treffen.

Mehr dazu: Special zu New Game Plus lesen

Schatzssuche: Wolfsschulenausrüstung

The Witcher 3 : Hattori in Novigrad verkauft gleich zwei Karten, die uns zu neuer Wolfsausrüstung führen. Hattori in Novigrad verkauft gleich zwei Karten, die uns zu neuer Wolfsausrüstung führen.

Der beste Ausrüstungs-DLC liefert eine völlig neue Schatzsuche, diesmal nach Hexerausrüstung aus der Wolfsschule - aus der auch Geralt selbst stammt. Höchste Zeit also! Die Items sind gleichermaßen mächtig wie ansehnlich und damit eine willkommene Neuerung. Sie unterstützen einen ausgewogenen Kampfstil, weil sie gleichermaßen Angriffskraft, Adrenalinausschüttung und Zeichenstärke verbessern. Die Wolfspanzerung zählt als mittlere Rüstung, in ihrer Grundform können wir sie ab Stufe 14 tragen.

Sechs Karten gibt es für die Schatzsuche bei unterschiedlichen Händlern zu kaufen: Meisterschmied Hattori in Novigrad hat zwei, eine weitere finden wir beim Rüstungsschmied auf dem Platz des Hierarchen. Zwei weitere gibt es bei den Schmieden von Lindental und Kaer Trolde. Die letzte Karte hat der Schmied von Kaer Muire.

Warnung: der folgende Absatz enthält Spoiler

Falls der Schmied von Kaer Muire nicht mehr zur Stelle ist, um die Karte zu verhökern, müssen wir die entsprechenden drei Schemata direkt aufstöbern. Zwei liegen auf Ard Skellig. Den Plan für die überlegene Rüstung finden wir in dem kleinen Fort mit dem Harpyennest südwestlich von Fyresdal, das überlegene Silberschwert wartet in einem der Grabmäler südöstlich von Arinbjorn. Das Stahlschwert liegt auf der östlichsten Insel von Skellige, unter den Ruinen südwestlich von Lofoten.

Temerische Rüstung

Dieser Ausrüstungs-DLC fügte die temerische leichte Rüstung samt zugehöriger Pferdeausrüstung ins Spiel ein. Beides können wir bei dem Händler kaufen, den wir in Weißgarten zu Beginn vor dem Greifen retten. Nachdem wir das Monster verjagt haben, wartet er an der Brücke ins Dorf. Die leichte temerische Rüstung erfordert Stufe vier und ist eigentlich eine gute Startausrüstung. Allerdings ist man zu Beginn, wenn wir sie am dringendsten brauchen würden, noch etwas knapp bei Kasse.

Die Pferdeausstattung ist ebenfalls nur für den Anfang wirklich praktisch, später können wir uns deutlich bessere verdienen - schade eigentlich, denn das temerische Set steht sowohl Geralt als auch Plötze richtig gut zu Gesicht. Immerhin können wir die Rüstung auch später im Spiel nochmal tragen, der Händler verkauft dann nämlich noch eine deutlich stärkere Version für Hexer der Stufe 29 aufwärts. Die Pferdemontur skaliert aber nicht mit.

Nilfgaardische Rüstung

The Witcher 3 : Würde Yennefer gefallen: Mit der nilfgaardischen Rüstung kleidet sich Geralt in elegantes Schwarz. Würde Yennefer gefallen: Mit der nilfgaardischen Rüstung kleidet sich Geralt in elegantes Schwarz.

Ähnlich wie die temerische Rüstung bietet die nilfgaardische eine gute Startgarnitur für die frühen Phasen des Spiels, sie kann ab Stufe zehn getragen werden. Wir kaufen sie beim Quartiermeister des blutigen Barons in Krähenfels. Auch diesmal gibt es ein schmuckes Set an Pferde-Items für Plötze dazu, die zu diesem Zeitpunkt im Spiel recht gute Werte haben.

Eine stärkere Version der nilfgaardischen Rüstung wird ab Stufe 35 verfügbar, wobei die Handschuhe Stufe 37 erfordern. Damit kann Geralt auch im späten Spiel noch wie ein strammer Offizier des Kaisers aussehen.

Elite-Armbrustset

The Witcher 3 : Die neuen Armbrüste gehören längst nicht zu den besten im Spiel. Die neuen Armbrüste gehören längst nicht zu den besten im Spiel.

Gleich drei neue Armbrüste können wir mit diesem DLC unser Eigen nennen. Der Quartiermeister des Barons verkauft eine nilfgaardische Armbrust für Stufe 7, beim Schmied von Kaer Trolde finden wir die Skellige-Armbrust für Stufe 14 und Hexer ab Stufe 21 können in Novigrad eine elfische Armbrust erstehen. Die finden wir beim gleichen Händler, der den Trank der Leere und die Andenken des Aeremas verkauft, also beim Anschlagbrett im Südosten der St.-Gregors-Brücke in Novigrad.

Wir konnten allerdings selbst mit dieser besten der drei Armbrüste kaum etwas anfangen, denn wir hatten schon mit Stufe 18 eine deutlich bessere einfach gefunden. »Elite-Armbrust« geht anders.