Zum Thema Witcher 3: Wild Hunt ab 9,98 € bei Amazon.de The Witcher 3: Wild Hunt für 19,99 € bei GamesPlanet.com Auch wenn The Witcher 3: Wild Hunt sowohl bei den Spielern als auch bei den Kritikern durchweg gut ankam, wurde die Veröffentlichung von einer kontroversen Grafik-Downgrade-Diskussion überschattet. Gegenüber der englischsprachigen Webseite Eurogamer hat sich das zuständige Entwicklerstudio CD Projekt RED nun erstmals offiziell zu den Vorwürfen geäußert - und sie größtenteils zurückgewiesen.

Man stimme den Aussagen nicht zu, dass es ein Downgrade der Grafik gegeben habe, so Marcin Iwinski, einer der Gründer des Studios. Allerdings schränkt er auch ein, dass dies lediglich die Meinung der Entwickler sei und sich bei den Spielern durchaus auch ein anderes Gefühl einstellen könne.

Sollten die Spieler ihre Kaufentscheidung basierend auf den 2013 gezeigten Materialien getroffen haben, dann bedauere ich das zutiefst. Wir besprechen gerade, wie wir das wieder gut machen können, weil es eben einfach nicht fair ist.

Im Nachhinein bereut Iwinski offenbar sogar, den fraglichen Trailer aus dem Jahr 2013 überhaupt gezeigt zu haben. Man habe anschließend eben noch Änderungen am Rendering-System vorgenommen, weil das ursprüngliche nicht so funktioniert habe, wie man sich das erhofft hatte.

Vielleicht war es eine schlechte Entscheidung, das Rendering-System zu ändern, weil wir es eben nach der VGX-Show geändert haben. Vielleicht hätten wir den Trailer nicht zeigen sollen, ich weiß es nicht. Wir wussten damals aber einfach nicht, dass es so nicht funktionieren würde. Wir lügen also nicht und haben auch keine schlechten Absichten - das ist der Grund dafür, warum wir das nicht aktiv kommentiert haben.

Offenbar setzte der für den damaligen Trailer verwendete ursprüngliche Renderer auf eine hohe Anzahl dynamischer Lichtquellen, die sich in der offenen Spielwelt dann aus Performance-Gründen jedoch so nicht umsetzen ließen.

Die Vorwürfe, dass sein Team die vermeintliche Herabstufung der Grafik absichtlich nicht kommuniziert habe, möchte Iwinski jedoch nicht so stehen lassen. Man sei sich bis zuletzt keiner Schuld bewusst gewesen, habe aber auch nichts zu verbergen. Deshalb müsse man die Dinge nun eben so nehmen wie sie seien und könne einfach nur möglichst offen auf die Vorbehalte der Spieler antworten.

Spielern, die noch nicht zu 100 Prozent von The Witcher 3: Wild Hunt überzeugt sind, empfiehlt Iwinski übrigens, noch ein wenig abzuwarten. Man werde noch zahlreiche Patches, Updates und weitere Dinge veröffentlichen und kontinuierlich weiter an der Verbesserung der PC-Version arbeiten - auch basierend auf dem Feedback der Spieler.

Möglicherweise konnte das Entwicklerteam die ursprünglich angestrebte Grafik für The Witcher 3: Wild Hunt also nicht in der veranschlagten Entwicklungszeit umsetzen und sorgt nun nach und nach durch Patches für eine weitere Näherung an das anfängliche Ziel.

Bei all den Grafik-Diskussionen sollte jedoch nicht vergessen werden, dass das Fantasy-Rollenspiel nicht gerade hässlich ist - wie auch Michael Graf in seiner Kolumne zu den Downgrade-Beschwerden feststellt.

Mehr: Tuning-Anleitung für eine bessere Grafik in The Witcher 3

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