The Division : Am PC hat The Division mit Cheatern und Hacks zu kämpfen. Daran Schuld sei die Art, wie das Spiel programmiert sei. Das wirft der Programmierer xyz Ubisoft Massive vor. Am PC hat The Division mit Cheatern und Hacks zu kämpfen. Daran Schuld sei die Art, wie das Spiel programmiert sei. Das wirft der Programmierer xyz Ubisoft Massive vor.

Zum Thema The Division ab 4,33 € bei Amazon.de Tom Clancy's The Division Season Pass für 31,99 € bei GamesPlanet.com Neben etlichen Glitches und Bugs, darunter schwere Exploits mit der neuen Incursion, hat die PC-Version des Shooter-MMOs The Division am PC auch verstärkt mit Cheatern zu tun. Um diesem Problem Einhalt zu gebieten, sei eine »komplette Neuprogrammierung des Clients nötig«. Das behauptet zumindest der Techblogger und Programmierer Glenn Fiedler in seinem Blog.

Aktuell: Server Down am 28.4. - Bug- und Exploit-Fixes

In einem ausführlichen Eintrag mit dem Namen »Never Trust The Client« (übersetzt etwa: Traue niemals dem Kunden - hier jedoch als Wortspiel mit dem PC-Client des Spiels verwendet), hat er die aktuelle Situation im Spiel aus seiner beruflichen Erfahrung beleuchtet und kommt zu dem Fazit, dass die Art, wie Ubisoft Massive anscheinend den PC-Client gebaut hat, immer anfällig für Cheater sein wird.

Ubisoft würde seiner Einschätzung nach ein »Trusted Client Network Model« verwenden. Das bedeutet, dass elementare Spielinformationen zu einzelnen Spielern direkt auf dem PC, also im Client der User berechnet und aufgezeichnet werden. Darunter zum Beispiel auch die aktuelle Position der Spielfigur auf der Karte und welche Fähigkeiten diese besitzen. Da diese Informationen auf dem Rechner des Spielenden liegen, können diese mit Tools natürlich auch manipuliert werden - was zum Beispiel dazu führen kann, dass sich Spieler die Fähigkeit ercheaten, durch Wände gehen zu können.

Am Anfang habe er sich über die auftauchenden Glitches nicht weiter gewundert. Die seien schließlich normal und diese können in der Regel ja auch gefixt werden. »Aber dann sah ich dies hier« und er verlinkte auf das Folgende Video, in dem man sieht, wie in einer aktiven Spielsession nebenher mit einem Editor gehackt wird:

Fiedler erklärt:

Hier sehen wir ein client-seitiges Cheatprogramm, das in den Speicherbereichen herumstochert und Spielern unendlich Leben und Munition gibt und die Spielfigur im Level herumteleportieren lässt. Das lässt darauf schließen, dass The Division wohl sehr wahrscheinlich ein Trusted Client Network Model einsetzt. Ich hoffe wirklich inständig, dass dies nicht der Fall ist. Falls das stimmen sollte, glaube ich, dass das nicht repariert werden kann. Nicht am PC. Nicht ohne das Spiel komplett neu zu programmieren.

Original-Zitat: Here we have a client-side cheat program that is poking memory locations and giving players infinite health, infinite ammo, and teleporting players around the level. This indicates that The Division is most likely using a trusted client network model. I sincerely hope this is not the case, because if it is true, my opinion of can this be fixed is basically no. Not on PC. Not without a complete rewrite.

Fiedler hat in seiner über 18 Jahre langen Karriere bereits an Titeln wie Bioshock, LA Noire, Titanfall und direkt als Netzwerk-Entwickler bei Sony mitgewirkt. Seiner Meinung nach müsste Ubisoft die wichtigen Daten des Spiel komplett auf dem Server berechnen, da diese nicht lokal manipuliert werden können. In seinem Blogpost geht er sehr detailreich auf die feinen, aber wichtigen Unterschiede ein und wie man trotz der Server-Struktur den Spielern ein lagfreies Erlebnis bieten könnte.

Auch interessant: The Division - Bringt das Update 1.2 Missionen für die Dark Zone?

Ein Statement von Ubisoft steht noch aus. Wir haben den Publisher mit der Frage kontaktiert, ob es sich um das oben beschriebene Trusted Client Network Model handelt.

The Division
Maschinengewehre wie das M60 verursachen nun deutlich mehr Schaden und sind eine willkommene Alternative zum immer noch mächtigen G36-Sturmgewehr.