Turok : Turok PC 4 Turok PC 4 Auf den ersten Blick erscheint Turok als ziemlich gutes Spiel. Okay, auf den zweiten Blick auch noch, aber beim dritten lässt die Zufriedenheit allmählich nach. Wir haben dem Ego-Shooter mittlerweile ein gutes Dutzend Blicke gegönnt und kommen zu dem vorläufigen Ergebnis: Dinosaurier sind auch nicht alles.

Turok, ein Soldat indianischer Abstammung, soll zusammen mit ein paar Kollegen seinen ehemaligen Vorgesetzten Kane einfangen. Der hat sich mit einer Söldner-Armee auf einem Urwaldplaneten verschanzt, der von urzeitlichen Viechern nur so wimmelt. Turoks Einsatz geht natürlich schief: Sein Raumschiff wird abgeschossen, und so müssen er und seine überlebenden Kameraden gegen Kanes Mannen und hungrige Dinosaurier kämpfen. Turok erzählt seine Geschichte in vielen kleinen Zwischensequenzen und Rückblicken sehr stimmungsvoll, Dschungel-Feeling kommt jedoch nicht so recht auf, denn der Urwald wirkt viel zu geradlinig und konstruiert. In den Innenlevels stört diese Linearität nicht so sehr, dafür sind die potthässlich grau in grau.

Ein Augenschmaus sind hingegen die Dinosaurier. Doch die vermeintlichen Raubtiere entpuppen sich schnell als Schlachtvieh: Ein Mausklick im richtigen Moment reicht aus, und Turok metzelt sogar mannshohe Biester in einer schicken Animation mit seinem Messer nieder. Auch sonst leidet die Bedienung unter einigen Macken: nervöse Maus, kein freies Speichern, unfaire Sicherungspunkte.

Ein Hit ist Turok demnach nicht. Den ausführlichen Test zum Spiel lesen Sie in der nächsten Ausgabe von GameStar oder in den kommenden Tagen auf www.gamestar.de