Watch Dogs : Ubisoft entschuldigte sich für die Nexus-7-Geschenke, nachdem es von vielen Seiten Kritik und Bestechungsvorwürfe hagelte. Ubisoft entschuldigte sich für die Nexus-7-Geschenke, nachdem es von vielen Seiten Kritik und Bestechungsvorwürfe hagelte.

Auf einem Presseevent zu Watch Dogs in Paris hat der französische Publisher britische Journalisten mit einem Nexus-7-Tablet, Lederhülle und Rucksack beschenkt. Dies enthüllte PCGamesN-Redakteur Steve Hogarty per Twitter:

Watch Dogs :

Die Meldung machte im Netz die Runde und ist besonders in den Neogaf-Foren auf Empörung gestoßen. Viele Foren-User bezichtigen Ubisoft der Bestechung. Zu Ubisofts-Geschenkaktion äußern sich auch andere Gaming-Journalisten, wie Joe Martin, Autor für RockPaperShotgun und Eurogamer: »Wenn jemand das nächste Mal darüber redet, dass es keine Bestechung in der Gaming-Industrie gibt, sollten sich alle an die Journalisten erinnern, die das Nexus-7-Tablet auf dem Watch Dogs Presseevent angenommen haben.«

Viele der beschenkten Gaming-Journalisten verlosen die Tablets oder verkaufen sie für einen guten Zweck. Ubisoft hat sich mittlerweile via Twitter für die verschenkten Tablets entschuldigt. Laut dem britischen Twitter-Account von Ubisoft seien die Geschenke nicht in Übereinstimmung mit ihrer PR-Strategie gewesen. Außerdem hat der Publisher auf der franzöischen Webseite Arret sur Images Stellung bezogen:

Auf einem vor kurzem veranstalteten Presseevent für Watch Dogs erhielten einige britische Journalisten Geschenkpakete mit einem Tablet, das Watch Dogs-Videos, -Screenshots und relevante Links beinhaltet. Das entspricht nicht unseren Richtlinien für die Zusammenarbeit mit Journalisten, die über unsere Spiele berichten und wir verstehen, dass solche Geschenke falsch interpretiert werden könnten. Wir entschuldigen uns für alle Unannehmlichkeiten, die dadurch entstanden sind.