Wolfenstein - PC

Ego-Shooter  |  Release: 21. August 2009  |   Publisher: Activision

Raven Software - Wolfenstein-Macher entlässt Mitarbeiter

Der Entwickler Raven Software hat ungefährt 40 Mitarbeiter entlassen.

Von Andre Linken |

Datum: 27.08.2009; 18:28 Uhr


Raven Software : Raven Software Raven Software Das Entwicklerstudio Raven Software hat laut einem Bericht des Magazins Shacknews ungefähr 40 Mitarbeiter entlassen und das Team somit deutlich verkleinert. Was zunächst nur ein Gerücht war, wurde mittlerweile von Raven offiziell bestätigt.

Nach der Fertigstellung von Spielen wie Wolfenstein und X-Men Origins: Wolverine wollte man den Mitarbeiterstab geringfügig verkleinern, um sich besser auf die künftigen Projekte konzentrieren zu können. Dazu zählt unter anderem der Ego-Shooter Singularity, der im ersten Quartal 2010 erscheinen soll.

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Avatar bigboulder
bigboulder
#1 | 27. Aug 2009, 18:54
Naja..vielleicht Gründen die 40 Leute ja eine neue Firma?
Oder kommen bei 3drealms unter. Hab gehört die suchen noch ;-)
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Avatar DerHeinrich
DerHeinrich
#2 | 27. Aug 2009, 19:15
Ja, es muss nicht viel heißen, bezweifle, dass das mit Wolfenstein stark zusammenhängt. Verkaufen scheint sich das Spiel sowieso nicht all zu schlecht (UK Chart 1) etc.
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Avatar König
König
#3 | 27. Aug 2009, 19:19
Versteh ich nicht. Isses jetzt "deutlich" oder "geringfügig"?
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Avatar Syrion
Syrion
#4 | 27. Aug 2009, 19:42
Zitat von König:
Versteh ich nicht. Isses jetzt "deutlich" oder "geringfügig"?

Geplant war "geringfügig", letztlich wurds aber "deutlich".

Wobei dafür gut zu wissen wäre, wieviele Mitarbeiter sie zuvor denn hatten. So kann man sich schlecht vorstellen, wie "deutlich" die Verkleinerung ist.
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Avatar Jodn
Jodn
#5 | 27. Aug 2009, 19:55
„[…]wollte man den Mitarbeiterstab geringfügig verkleinern, um sich besser auf die künftigen Projekte konzentrieren zu können.[…]“

Naja, scheint dieser Tage ja eine allgemeingültige Logik zu sein: Arbeitsstärke zu Gunsten der Leistungsfähigkeit senken!

Manchmal stößt die "Blut und Morde"-Industrie bei mir auf Unverständnis! Ich meine, sollte man das Entwicklerteam reduzieren hat das eine Senkung der Produktivität zur Folge. So resultieren längere Entwicklungszeiten, welche mit Kosten verbunden sind. Ja und Spiele in der Produktion sind totes Kapital, bis zu Fertigstellung des Titels.
Nun wüsste ich dennoch gerne, in welchen Bereichen Leute entlassen worden sind.
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Avatar Syrion
Syrion
#6 | 27. Aug 2009, 20:07
Zitat von Jodn:
Manchmal stößt die "Blut und Morde"-Industrie bei mir auf Unverständnis! Ich meine, sollte man das Entwicklerteam reduzieren hat das eine Senkung der Produktivität zur Folge. So resultieren längere Entwicklungszeiten, welche mit Kosten verbunden sind. Ja und Spiele in der Produktion sind totes Kapital, bis zu Fertigstellung des Titels.
Nun wüsste ich dennoch gerne, in welchen Bereichen Leute entlassen worden sind.

Es kommt wohl darauf an, woran die Entwickler arbeiteten. Wie auch in der News steht scheint Raven Software vergleichsweise viele Spiele gleichzeitig zu entwickeln. Vielleicht haben sie sich zu stark reingesteigert und wollen sich zukünftig wieder auf weniger Spiele gleichzeitig konzentrieren, wofür sie dann entsprechend auch weniger Mitarbeiter benötigen.
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Avatar Zele
Zele
#7 | 27. Aug 2009, 20:18
Sorry, das ist eine Milchmädchen-Rechnung. Natürlich kann man auf dem Papier mit 20 Leuten das doppelte erreichen, wie mit 10. Das geht aber auch nur,wenn das Projekt, an dem man die zusätzlichen Leute einsetzen will, auch dafür geeignet ist. Geht das nicht und hat man kein anderes Projekt in der Mache, dann wird es schwierig....

Aber zu sagen "Nehmt die zum anderen Projekt, dann isses schneller fertig und alle sind glücklich" ist zu kurz gedacht. Wenn André Rieu in seinem Orchester 20 statt 10 Geiger einsetzt, ist der Donauwalzer trotzdem nicht nach 90 Sekunden statt nach 3 Minuten gespielt ;-)


Zitat von Jodn:
„[…]wollte man den Mitarbeiterstab geringfügig verkleinern, um sich besser auf die künftigen Projekte konzentrieren zu können.[…]“

Naja, scheint dieser Tage ja eine allgemeingültige Logik zu sein: Arbeitsstärke zu Gunsten der Leistungsfähigkeit senken!

Manchmal stößt die "Blut und Morde"-Industrie bei mir auf Unverständnis! Ich meine, sollte man das Entwicklerteam reduzieren hat das eine Senkung der Produktivität zur Folge. So resultieren längere Entwicklungszeiten, welche mit Kosten verbunden sind. Ja und Spiele in der Produktion sind totes Kapital, bis zu Fertigstellung des Titels.
Nun wüsste ich dennoch gerne, in welchen Bereichen Leute entlassen worden sind.
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Avatar Eisenwerker
Eisenwerker
#8 | 27. Aug 2009, 20:32
Naja, der übliche Weg.
Der Spiel steht im Laden und die Leute können gehen.
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Avatar N-Abled
N-Abled
#9 | 27. Aug 2009, 20:39
und wer soll dann jedi knight 4 entwickeln o.O
spass beiseite es ist natürlich nicht das beste Mitarbeiter zu entlassen aber manchmal auch nötig
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Avatar Champ-Nico
Champ-Nico
#10 | 27. Aug 2009, 20:55
Zitat von Jodn:
„[…]wollte man den Mitarbeiterstab geringfügig verkleinern, um sich besser auf die künftigen Projekte konzentrieren zu können.[…]“

Naja, scheint dieser Tage ja eine allgemeingültige Logik zu sein: Arbeitsstärke zu Gunsten der Leistungsfähigkeit senken!

Manchmal stößt die "Blut und Morde"-Industrie bei mir auf Unverständnis! Ich meine, sollte man das Entwicklerteam reduzieren hat das eine Senkung der Produktivität zur Folge. So resultieren längere Entwicklungszeiten, welche mit Kosten verbunden sind. Ja und Spiele in der Produktion sind totes Kapital, bis zu Fertigstellung des Titels.
Nun wüsste ich dennoch gerne, in welchen Bereichen Leute entlassen worden sind.


So kann man das nicht sagen, manchmal ist ein kleineres Team deutlich produktiver als ein großes. Wenn man mehrere große Projekte am Laufen hat, dann sollte das Team nicht allzu klein sein, aber wenn man beispielsweise wie jetzt bei Raven sich auf Singularity konzentrieren will, kann die Methode Leute zu entlassen doch Früchte tragen.

Denn: Je größer das Team, desto schlechter ist die Kommunikation innerhalb. Bis manche grundlegende Änderungen bis zu jedem Mitarbeiter durchgedrungen ist, steht die nächste Änderung in den Startlöchern. In einem kleinen Team ist die Kommunikation erheblich besser, man kann sich viel besser auf seine eigenen Aufgaben konzentrieren.

Von daher sind die Schritte von Raven durchaus nachvollziehbar, auch mit den Kosten. Entwickler, Designer etc. kosten Geld, je weniger von ihnen an Bord sind, desto weniger muss man an Gehältern zahlen. Und je weniger da sind, desto weniger muss man die jeweiligen Arbeiten aneinander anpassen, wenn hundert Entwickler ihre eigenen Vorstellungen der Spiel-Welt haben, muss man hinterher alle Vorstellungen wieder anpassen. Und das kostet Zeit und Geld. In einem kleinen Team funktioniert das besser und kann dazu führen, dass Qualität steigt, die Kosten gesenkt und Zeit eingespart wird.

Aus der Sicht der Unternehmer ist das sehr vorteilhaft, für die Mitarbeiter letztendlich schlechter. Diejenigen die entlassen worden sind, haben keinen Job mehr und diejenigen, die weiterhin arbeiten, müssen noch mehr und härter arbeiten, da man nun die Arbeit der anderen Leute mitmachen muss.
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Details zu Wolfenstein

Plattform: PC (PS3, Xbox 360)
Genre Action
Untergenre: Ego-Shooter
Release D: 21. August 2009
Publisher: Activision
Entwickler: Raven Software
Webseite: http://www.wolfenstein.com
USK: Keine Jugendfreigabe
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