World of Tanks im Test
Britische Gentlemen in springenden Stahlschüsseln
Fazit der Redaktion
Jochen Redinger: World of Tanks hat sich seit dem Release ständig zum Positiven verbessert und ist mit den letzten Inhaltsupdates zu einem rundum gelungenen Free2Play-Titel geworden. Viele der früheren Kritikpunkte wie die schwache Balance, die Abwechslungsarmut, das spärliche Feedback nach der Schlacht -- ausgeräumt. Und die Grafik ist inzwischen immerhin bei den gängigen Standards angekommen. Dazu gibt’s neue Nationen, deren Panzer die letzten Freiräume in meiner sowieso schon vollgestopften Garage belegen. Mein hart erarbeiteter Jagdpanzer Ferdinand besetzt zwar immer noch den Favoritenrang, allerdings muss er sich meine Aufmerksamkeit jetzt mit dem gut gepanzerten Churchill und hoffentlich bald auch mit dem flinken Cromwell teilen.
Mit der neuen Physik musste ich mich erst mal anfreunden, vor allem weil sie mich nach der Ära der festgelegten Angriffsrouten und Lauerstellungen förmlich zwang, besser auf ungewöhnliche Zugangswege zu achten: zuerst haben mich die schnelleren Panzer öfter überrascht, inzwischen sorge ich selbst mit dem Ferdinand für Aufregung, wenn das Stahlungetüm sich über Klippen auf vermeintlich sichere Positionen stürzt! Es ist egal, ob jemand nur mal eben in der Mittagspause spielen will oder sich im Clan um die Kontrolle über Europa streiten möchte: World of Tanks ist auf jeden Fall einen Blick wert!