Todesschwinge
Todesschwinge ist der größte der fünf Drachenaspekte und wurde, wie schon beschrieben, wahnsinnig. Wahnsinnig böse. Die Erde ist sein Zuhause, Lava sein Freund. Er ist der Vater des schwarzen Schwarms, den er nun schon über die Jahrtausende versucht, in etwas anderes, neues zu verwandeln. Seine schaurigen Experimente mit anderen Drachenschwärmen sind sein Hobby.
Sinestra
Sinestra war die erste Gemahlin von Todesschwinge und nicht minder böse. Sie liebte es, zusammen mit ihrem Gemahl Drachen zu züchten. Ergebnis der jahrhundertlangen Experimente waren die Zwielichtdrachen, deren Anführer Dargonax auch das Ende von Sinestra bedeutete. Als untote Version kehrt sie übrigens in der Bastion des Zwielichts als heroischer Endboss zurück.
Nefarian
Nefarian ist der älteste Sohn von Sinestra und Todesschwinge. In seiner menschlichen Gestalt Lord Victor Nefarius war er im klassischen WoW der Herr des Schwarzfelsens. Ganz der Papa: Er experimentierte gern, am liebsten mit den Untergebenen des Erzfeindes Ragnaros. Er zeigte seine Drachengestalt erst im Endkampf der (bis zum Ahn’Qiraj-Patch) schwersten Raid-Instanz Pechschwingenhort. Nach gefühlten 32.000 Toden gilt Nefarian als tot, kehrt dennoch in Cataclysm wieder. Er ist, zusammen mit Schwester Onyxia, als untoter Drache der Endgegner der Raid-Instanz Pechschwingenabstieg im Schwarzfels.
Onyxia
Eigentlich erübrigt es sich, etwas zu Onyxia zu schreiben. Denn die Tochter von Todesschwinge und Sinestra ist der wohl bekannteste Wyrm im gan¬zen Spiel. Ihre Höhle in den Düstermarschen wurde schon zu Classic- WoW-Zeiten wöchentlich von Hundertschaften blutrünstiger Krieger geraidet. Als Lady Katrana Prestor war sie lange in Sturmwind als Intrigator für die schlechte Sache des Schwarms tätig. Hatte aber nie so recht Erfolg. Verständlich, wenn man jede Woche ein paar tausend Mal ins Gras beißt. Sie taucht im neuen Raid Pechschwingenabstieg als untoter Boss zusammen mit Bruder Nefarian auf.
Sabelian
Sabelian steht im Schatten seiner Geschwister. Der uneheliche Sohn von Todesschwinge hat mit seinem alten Herrn in der Scherbenwelt aufgeräumt und dort einen Krieg gegen Gruul und seine sieben Söhne verloren. Während Papa zurück nach Azeroth floh, sitzt Sabelian im Schergrat fest. Als menschlicher Baron Zobelmähne verteilt er fleißig Quests, um Erzfeind Gruul endgültig besiegen zu können. Aber da kaum noch jemand vorbeischaut, bleibt dieses Unterfangen wohl Wunschtraum.
Netherschwingen
Die Netherschwingen sind eigentlich reine Schwarzdrachen. Nach seiner Niederlage im zweiten Krieg suchte Todesschwinge eine halbwegs sichere Umgebung für seine Nachkommen. Draenor, der Planet der Orks, wurde dafür auserkoren. Doch die Sache ging schief. Ner’zhul sprengte Draenor bekanntlich und die Eier der Drachen wurden von den Energien des wirbelnden Nethers verändert. Mutierte Drachen, die Netherschwingen, wurden geboren. Und fühlen sich seitdem von ihrem längst wieder in Azeroth untergetauchten Vater verlassen.
Zwielichtschwarm
Die Zwielichtdrachen entstammen den Zucht- Experimenten Sinestras. Da Todeschwinge es nicht fertig brachte, einen vernünftigen Schwarm auf die Beine zu stellen, nahm seine erzürnte Gefährtin die Sache in die Hand: Sie entführte den Netherdrachen Zzeraku, konnte mit viel Glück Teile der Drachenseele sammeln und steckte alles zusammen in den Brut-Topf. Heraus kamen der Zwielicht-Drachenschwarm und Oberdrache Dargonax. Der konnte die Kräfte besiegter Feinde absorbieren, war größenwahnsinnig und wurde nach dem Sieg über Netherdrachen-Papa Zzeraku so instabil, dass er explodierte. Sinestra stand aus Versehen daneben. Der Rest des Schwarms zieht in Cataclysm für Todesschwinge in den Krieg. Halion, der Boss des Rubinsanktums, ist übrigens einer der Zwielicht-Drachen, die schon vor Cataclysm im Spiel existierten.