World of Warcraft : Laut Blizzard bleibt es dabei: World of Warcraft bleibt auf lange Sicht nach wie vor ein reines Abo-MMO. Laut Blizzard bleibt es dabei: World of Warcraft bleibt auf lange Sicht nach wie vor ein reines Abo-MMO.

Seit Monaten und Jahren gehen die Abo-Zahlen von World of Warcraft zurück, wobei das Online-Rollenspiel aus dem Hause Blizzard natürlich trotzdem noch immer Spitzenreiter in dieser Kategorie ist. Trotzdem spekulieren sowohl Spieler als auch Analysten seit Längerem auf einen Free2Play-Umstieg. Viele sahen in der Möglichkeit, bis Level 20 kostenlos spielen zu könne, welche Mitte 2011 eingeführt wurde, nur den ersten Schritt zu einem kompletten Wechsel des Zahlungsmodells.

Doch dies hat Blizzard in der Vergangenheit bereits schon verneint, zumindest für die nächste Zeit. Auch auf der BlizzCon 2013, wo unter anderem auch die nächste WoW-Erweiterung Warlords of Draenor angekündigt wurde, kam man ein weiteres Mal auf das Thema zu sprechen. Und bei Activision Blizzard scheint sich die Einstellung dazu nicht geändert zu haben. Für einen Umstieg auf ein Free2Play-Modell wären schlicht viel zu viele grundlegende Änderungen nötig. Selbst wenn das Ganze also keine Frage des »Wollens« ist, so wohl zumindest eine des Aufwandes.

»Wir haben das Spiel nicht als Free2Play-Titel entwickelt. Wir müssten das Spiel ziemlich massiv überarbeiten, um ein F2P-Modell zu implementieren. Es ist nichts, was wir derzeit in Betracht ziehen.«, so Production Director J. Allen Brack gegenüber Eurogamer.net.

»Die Reaktionen der Spieler auf die Inhalte [der letzten Zeit] waren gut und wir verzeichnen verstärktes Engagement, welches auch zu relativ stabilen Abo-Zahlen von Quartal zu Quartal beigetragen hat. Wir investieren weiterhin stark in World of Warcraft um den Spielern regelmäßig qualitativ hochwertige Inhalte nachzuliefern.«

Erst letzte Woche erklärte Blizzard-Chef Mike Morhaime, dass WoW im letzten Quartal etwa 100.000 weitere Abonnenten verloren hat. Die Zahlen sahen in der Vergangenheit allerdings auch schon deutlich schlechter aus. Aktuell sind etwa 7,6 Millionen Abos aktiv.

Quelle: Eurogamer.net