World of Warcraft - PC

Online-Rollenspiel  |  Release: 11. Februar 2005  |   Publisher: Blizzard Entertainment

Special: Vier Jahre World of Warcraft

GameStar gratuliert und blickt zurück

Rollenspiel-Experte Knut Gollert gratuliert World of Warcraft zum vierten Geburtstag und blickt auf seine bewegte Onlinezeit in Azeroth zurück.

Von Knut Gollert |

Datum: 11.02.2009


Vier Jahre World of Warcraft : World of Warcraft feiert in Europa seinen vierten Geburtstag. World of Warcraft feiert in Europa seinen vierten Geburtstag.

Alles Gute zum Geburtstag, WoW! Vier Lenze alt bist Du geworden. Das ist in Spielejahren zwar keine Ewigkeit – es gibt MMOs, die könnten Dein Großvater sein – aber die vier Jahre sind dennoch beachtlich. Schließlich zeigst Du seit 2005, wie ein MMO-Erfolg aussehen kann und wie er dauerhaft Millionen Spieler fesselt. Das war bis dahin unvorstellbar.

Dabei ging das alles unscheinbar los – zumindest für mich. MMO-satt würde ich es nennen, wenn nach einigen Spielmonaten Ulitma Online, Everquest, Dark Age of Camelot und Star Wars Galaxies keine Lust mehr auf solche Zeitfresser generiert wird. Ich war MMO-satt, als ich im Frühjahr 2004 mit der geschlossenen Beta von World of Warcraft startete. Schnell mal einen Schurken leveln. Im Nachhinein lustig: Damals gab es noch ein komplett anderes Skill-System. Beim Level-Up wurde frei ein Batzen Talentpunkte auf bestimmte „Verbesserungen“ verteilt. Nichts da mit Talent-Bäumen. Der Schurke wurde 20, vielleicht noch etwas älter. Dann war ich satt, mal wieder. WoW war gut, aber mir fehlte etwas zum absoluten Zeitkiller. Ich wusste nicht was, nur dass es fehlte.

Vier Jahre World of Warcraft : Eines der ersten Bilder aus WoW: Das Benutzerinterface hat sich bis heute stark verändert. Eines der ersten Bilder aus WoW: Das Benutzerinterface hat sich bis heute stark verändert.

Im Februar 2005, vor genau vier Jahren, startete das Warcraft-MMO endlich in Europa – US-Spieler levelten schon seit November 2004. Jetzt wurde das Spiel so richtig gut, denn erstmals kam ein Aspekt ins Spiel, der World of Warcraft für mich bis heute als einer der wichtigsten gilt: die Community. Erstmals spielte ich mit "Real Life"-Freunden, auch neue Freundschaften formten sich in der Welt von Azeroth. Dass WoW deutlich „einfacher“ war, als zum Beispiel Star Wars: Galaxies störte kaum. Letzteres wurde Ende 2005 übrigens tot generft, gute Spieler, Langzeit-Jedis. verließen die Galaxie en masse. Noch mehr gute Freunde fanden den Weg nach Azeroth. Und anspruchsvolle Raids wie Pechschwingenhort und Ahn’Qiraj sorgten dauerhaft für Endgame-Freuden. WoW wurde für mich noch besser.

Vier Jahre World of Warcraft : Das ursprüngliche Talentsystem überlebte nur wenige Monate in der US-Beta. Das ursprüngliche Talentsystem überlebte nur wenige Monate in der US-Beta.

Eventuelle Ermüdungserscheinungen fing Blizzard rechtzeitig mit dem ersten Add-On auf. Burning Crusade erschien im Januar 2007. Schön, was man sich da im sonnigen Kalifornien ausgedacht hat. World of Warcraft wurde mit der Scherbenwelt größer und besser. Allerdings vergaß Blizzard die „alte Welt“. Bis heute ist unverständlich, warum die Entwickler keinerlei neue Herausforderungen in die WoW-Classic-Gebiete gesteckt hat. Sie sind seit Burning Crusade tot. Schade.

Eine wenig intelligente, etwas krude Patch-Politik nahm dem ersten Add-On aber schnell den Wind aus den Segeln. Es war sicherlich nicht cool, Burning Crusade-Endboss Illidan schon vier Monate nach Release per Patch einzufliegen. Ende 2007 ging WoW dann die Luft raus. Und Add-On Nummer 2, Wrath of the Lich King, war gerade mal angekündigt. Folglich erlebte die WoW-Community 2008 die größte Durststrecke – da halfen auch Zul'Aman und der Sonnenbrunnen wenig. Viele Spieler legten eine Pause ein. Und Blizzard gab Gas. Nordend, der neue Kontinent, musste schnell her. Kam aber erst im November letzten Jahres.

Vier Jahre World of Warcraft : Kil'Jaeden war der letzte Endboss in Burning Crusade -- bis zum Anführer der Brennenden Legion kamen vor Patch 3.0 aber nur die besten Schlachtzüge. Kil'Jaeden war der letzte Endboss in Burning Crusade -- bis zum Anführer der Brennenden Legion kamen vor Patch 3.0 aber nur die besten Schlachtzüge.

Grandios, was die Macher da angestellt haben. Tolle Quests, superbe Gebiete, ganz, ganz viel Atmosphäre. Aber insgesamt wenig Anspruch. World of Warcraft ist nicht mehr schwer. Mir persönlich macht das nichts aus, ich bin kein "Pro-Gamer". 24/7-Helden waren jedoch schon im alten Jahr mit dem Content „durch“. Und, das Allerchlimmste: es nervt sie, dass auch Gelegenheitsspieler mit zusammengewürfelten Raids Kel'thuzad und Malygos umhauen. Das kratzt am Ego, entwertet ihren Imba-Status und führt zu ellenlangen Beschwerde-Posts in diversen Foren. Dabei gibt es, wie zum Beispiel die 10er oder Heroic-Achievements für Sartharion 3D, ein paar schön knackige Encounter im Spiel.

Vier Jahre World of Warcraft : Wann die WoW-Spieler endlich den finalen Kampf mit dem Lichkönig austragen können, weiß wohl nur Blizzard selbst. Wann die WoW-Spieler endlich den finalen Kampf mit dem Lichkönig austragen können, weiß wohl nur Blizzard selbst.

Mit Patch 3.1 und dem neuen Ulduar-Raid will Blizzard hier aushelfen, aber auf andere Art und Weise. Wie bei Sartharion sollen die Encounter bestimmte Schwierigkeitsgrade bieten. Allein damit könnte Blizzard den Spagat schaffen, den Content sowohl für wenig perfekte Spieler als auch für Harcore-Raider spannend zu gestalten.

Der einzig richtige Weg, wie ich meine. Und nach vier Jahren immer noch spannend.

Gewinnspiel

Vier Jahre World of Warcraft : Preise für die Geburtstagsverlosung. Preise für die Geburtstagsverlosung. Anlässlich dem vierten Geburtstag verlosen wir in Zusammenarbeit mit Blizzard Entertainment coole Fanpakete zu World of Warcraft. Als Hauptpreis winken die nicht mehr im Handel erhältlichen Collector's Editionen zu Burning Crusade und Wrath of the Lich King.

Was Sie tun müssen, um eines der Preise zu gewinnen, erfahren Sie in unserem World of Warcraft-Forum.

Diesen Artikel:   Kommentieren (11) | Drucken | E-Mail
FACEBOOK:
TWITTER:
 
WEITERE NETZE: Weitersagen
Sagen Sie Ihre Meinung (» alle Kommentare)
Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten!
» Zum Login

Sie sind noch nicht in der GameStar-Community angemeldet?
» Zur kostenlosen Anmeldung
Erster Beitrag  |  » Neuester Beitrag
Avatar skelett
skelett
#1 | 11. Feb 2009, 18:52
Was ich zu sagen kann.
Ich habe es nie gespielt aber glaube das von den Spiel neben den eigentlichen Spiel vorallem der Kontakt mit anderen Mitspielern das Spiel interessant macht
Aber ich habe auch mitgekriegt wie zahlreiche Leute die ich kenne das Spiel zocken bis sie auf der Tatatur einschlafen.
Mann muss zugeben das Leute von diesen Spiel süchtig werden genau wie vom Alkohol aber nicht jeder der trinkt ist süchtig.
Sollte man deswegen WoW wie Alkohol verbieten.
Ob man will oder nicht aber wenn man beides vergleicht sind sich beide sehr ähnlich.
Übermäßiger regelmäßiger Konsum macht jedem zum Opfer.
Wow ist aber wegen seiner nicht realen Gesellschaft eine größere Bedrohun und ich sage das im wissen das ihr mich alle dafür ausbuhen werdet aber ich bin der Meinung WoW sollte wegen seines Gesellschaftlichen Schadens verboten werden.
PS. es bock mich nen scheißdreck das hier alles voller Rechtschreibfehler ist.
rate (16)  |  rate (12)
Avatar 19danny89
19danny89
#2 | 11. Feb 2009, 19:44
Ich selbst spiel WoW und muss zugeben das "skelett" recht hat WoW macht süchtig. Ich war es selbst bin aber davon weg da ich ein geregeltes RL hab und nicht immer zeit zum zocken.
Es sollte vllt nicht gleich verboten werden jedoch sollte darauf geachtet werd wer es Spielt nicht das ein Kind von 8 Jahren änfangt WoW zu spielen und alles andrere um sich herum vergisst...

nmit diesen worten... bis zum nächsten mal
rate (19)  |  rate (3)
Avatar Nitii
Nitii
#3 | 12. Feb 2009, 00:11
Ich hab das game fast die ganzen 4 Jahre lang gezockt und kurz nach WotLK aufgehört. Und obwohl ich immer recht exzessiv gezockt habe (war zB erster lvl 80 human priest auf Azshara, und in einer der besten PvE Gilden Deutschlands), kann ich nicht davon sprechen, dass ich wirklich süchtig nach WoW war. Jedenfalls hatte ich weder Entzugserscheinungen noch anderen Anzeichen einer Sucht. Ich denke mal ich habe nur soviel gezockt, weil es ganz einfach aus Langerweile war.

Deswegen kann man WoW meiner meinung nach nicht mit Alkohol oder ähnlichem vergleichen, eben weil exzessiver und langanhaltender konsum von WoW nicht zwangsläufig zu einer Sucht führt.
rate (15)  |  rate (5)
Avatar TheSam
TheSam
#4 | 12. Feb 2009, 00:34
Das Zitat "[...] soll auch World of WarCraft eine neue Ära einläuten. Und will den Genrechefs Everquest und Asheron's Call das Wasser abgraben. Mutig, beide sind gute Spiele mit einer Gefolgschaft, die in die Hunderttausende geht." aus der 2001er Preview ist aus heutiger Sicht sehr mutig ;P
rate (2)  |  rate (0)
Avatar Sven58
Sven58
#5 | 12. Feb 2009, 06:28
Es zu verbieten ist meine Ansicht nach genau so sinnfrei wie Prohibition oder das Verbot von Marihuanna... Nicht das es dann noch mehr tuen würden aber mp3's runterladen ist doch auch verboten. Wenn ihr versteht.

Ausserdem gibt es noch einen viel wichtigeren Punkt der auch in der Disskussion um die sogenannten 'Killerspiele' zu selten genannt wird (zumindest nicht in der öffentlichen Disskussion). Das Spiel selbst ist garantiert nicht daran Schuld das die Leute süchtig werden, oder in der Schule Amok laufen. Es ist das soziale Umfeld, sprich in erster Linie die Eltern. Wer seinen Sohn 12 Std. am Tag WoW spielen lässt und ihm auch noch das Essen an den Rechner bringt brauch sich nicht wundern wenn er irgendwann anfängt die Schule zu schwänzen usw. (Ich habe einen Freund bei dem war das so). Sollen ja auch schon Leute mitten im Spiel verdurstet sein und selbst das wundert mich nicht mehr.

Aber wer dem Spiel die Schuld gibt der macht es sich defintiv zu einfach, genau wie Politiker, die bloss einen Sündenbock suchen.
rate (5)  |  rate (1)
Avatar Dumpweed79
Dumpweed79
#6 | 12. Feb 2009, 09:59
Ich muss ja mal sagen, dass man hier und da sehr wohl noch die eine oder ander Collectors Edition von Burning Crusade und Wrath of the Lich King bekommen kann. Mann muss sich nur umschauen! Und ich meine da jetzt nicht bei Ebay.
rate (1)  |  rate (1)
Avatar Dumpweed79
Dumpweed79
#7 | 12. Feb 2009, 10:14
P.S.: Was soll ich mit der CE von Burning Crusade? Meinen Account kann ich damit nicht mehr aufwerten und soo toll ist der Inhalt der CEs auch wieder nicht...
rate (0)  |  rate (1)
Avatar Salasos
Salasos
#8 | 14. Feb 2009, 12:41
.... ich sehe keinen grund warum wow verboten werden sollte. jeder mensch hat ein gehirn und ist verpflichtet damit umzugehen! wer nicht einsehen kann dass wow spielzeit verschenkte zeit ist (das gilt nicht nur für wow spielzeit sondern auch fernsehen usw ) dem kann man nicht helfen und sollte man auch nicht. denn es sollte jedem klar sein (zumindest ab einen gewissen alter!) , dass wow spielen (generell computerspiele) keinerlei vorteile in der richtigen welt bringt, egal in welcher top gilde man ist oder der beste mage auf seinem server ist.

Zudem wird sich das Problem über kurz oder lang selbst lösen, denn blizzard selbst wird sich die spielerzahlen versauen, ob es durch das neue mmo sein wird ( welches 100% nicht die erwartungen erfüllen wird da es nun mal nicht wow sein wird ) oder durch gleichbleibende erweiterungen ( wotlk ) die die spieler doch skeptisch machen. und wenn erstmal die erste welle von abbo kündigungen kommt, dann wird auch wow das zeitliche seknen.
rate (1)  |  rate (3)
Avatar BeJotHaDe
BeJotHaDe
#9 | 09. Mrz 2009, 12:27
Zitat: >Aber insgesamt wenig Anspruch. World of Warcraft ist nicht mehr schwer. Mir persönlich macht das nichts aus, ich bin kein "Pro-Gamer". 24/7-Helden waren jedoch schon im alten Jahr mit dem Content „durch“. Und, das Allerchlimmste: es nervt sie, dass auch Gelegenheitsspieler mit zusammengewürfelten Raids Kel'thuzad und Malygos umhauen. Das kratzt am Ego, entwertet ihren Imba-Status und führt zu ellenlangen Beschwerde-Posts in diversen Foren.<
---


Ist es etwa verkehrt sich darüber zu beschweren, wenn jeder in WoW plötzliche alles in den Allerwertesten geschoben bekommt? Das ist nicht anders wie auch im normalen Berufsalltag, wenn man sich anstrengt, seine Arbeit gut erledigt und dann feststellen muss dass der faule Kollege von nebenan genau so viel bekommt wie man selbst.
Außerdem, wenn jeder Erfolg hat, worüber soll man sich dann noch freuen?
rate (1)  |  rate (0)
Avatar JimDavis
JimDavis
#10 | 31. Mai 2010, 18:43
Ich finde, die Leute die WoW spielen, sind dumm, denn sie bezahlen monatlich Geld, damit sie online ein Opferspiel spielen können.

Außerdem finde ich, dass ihr opfer seid,weil das Spiel von Märchenfiguren handelt und Märchenfiguren sind für KLEINKINDER !!!
rate (0)  |  rate (1)

World of Tanks (PC), Koch Media
12,99 €
zzgl. 0,00 € Versand
bei MMOGA
FIFA 12 (PC), Electronic Arts
19,99 €
zzgl. 0,00 € Versand
bei MMOGA
ANGEBOTE
PROMOTION
AKTUELLE RELEASES
» zum Release-Kalender
Partnerseite
SpeedyDragon.de ist offizielle Partnerseite von Gamestar.de
» zur Partnerseite

Details zu World of Warcraft

Plattform: PC
Genre Rollenspiel
Untergenre: Online-Rollenspiel
Release D: 11. Februar 2005
Publisher: Blizzard Entertainment
Entwickler: Blizzard Entertainment
Webseite: http://www.wow-europe.com
USK: Freigegeben ab 12 Jahren
Spiele-Logo: Download
Leserinteresse:
Platz 192 von 4646 in: PC-Spiele
Platz 11 von 193 in: PC-Spiele | Rollenspiel | Online-Rollenspiel
 
Lesertests: 5 Einträge
Spielesammlung: 1569 User   hinzufügen
Wunschliste: 6 User   hinzufügen
Spiel empfehlen:
World of Warcraft im Preisvergleich: 9 Angebote ab    7,50 €  World of Warcraft im Preisvergleich: 9 Angebote ab 7,50 €
 
top Top
Werde Fan von GameStar auf FacebookFacebook Aboniere den YouTube-Kanal von GamestarYouTube Besuche Gamestar auf Google+Google+ GameStar auf Twitter folgenTwitter Alle RSS-Feeds von GameStar.deRSS-Feeds Jetzt GameStar-Newsletter bestellenNewsletter
© IDG Entertainment Media GmbH - alle Rechte vorbehalten