World of WarCraft : Die Abozahlen von World of WarCraft sinken weiter. Die Abozahlen von World of WarCraft sinken weiter. Wir erinnern uns: Im August dieses Jahres erklärte der Managing Director Michael Ryder von Blizzard Entertainment noch voller Zuversicht, dass man die Abozahlen des Online-Rollenspiels World of WarCraft halten beziehungsweise sogar noch steigern könne. Wie die Realität im November 2011 deutlich zeigt, hat sich der gute Mann geirrt.

Im Rahmen einer Konferenz gab Blizzard Entertainment bekannt, dass es derzeit »nur noch« 10,3 Millionen aktive Abonnements für World of Warcraft gibt. Das ist zwar auch weiterhin eine beachtliche Zahl, doch der Trend zeigt wie schon in den vergangenen Monaten nach unten. Im Oktober 2010 waren es noch 12 Millionen Abos, im März dieses Jahres stand die Marke bei 11,4 Millionen. Bis zum Juni 2011 fiel die Zahl auf 11,1 Millionen und ist jetzt bei den besagten 10,3 Millionen angekommen. Das entspricht einem Rückgang von zirka zehn Prozent innerhalb von sechs Monaten.

Wie Mike Morhaime, der Chef von Blizzard Entertainment, bekanntgab, sei der größte Teil des Spielerschwundes im asiatischen Raum zu verzeichnen. Einen Hauptgrund sieht Morhaime darin, dass die Inhalte des jüngsten Addons World of WarCraft: Cataclysm im Vergleich zu den anderen Erweiterungen sehr viel schneller konsumiert wurden und den Spielern somit die Herausforderungen fehlen würden. Ein Anstieg der Abozahlen sei jedoch für die Zeit rund um den 6. Dezember 2011 zu erwarten. Dann startet World of WarCraft in Brasilien.

Derzeit arbeitet Blizzard an dem Inhalts-Update 4.3, das unter anderem mit neuen Instanzen und dem finalen Bosskampf gegen den Drachen »Todesschwinge« aufwarten wird. Das vierte Addon mit dem Namen Mists of Pandaria befindet sich ebenfalls in der Entwicklung, ein Release-Termin steht derzeit allerdings noch nicht fest.