WoW : Blizzard könnte 2015 den Handel mit der in World of Warcraft genutzten Spielwährung Gold legalisieren. Offenbar ist ein ähnliches System wie in EVE Online geplant. Blizzard könnte 2015 den Handel mit der in World of Warcraft genutzten Spielwährung Gold legalisieren. Offenbar ist ein ähnliches System wie in EVE Online geplant.

Zum Thema World of Warcraft ab 0,98 € bei Amazon.de Bisher war es Spielern des Fantasy-MMOs World of Warcraft strikt verboten, mit der In-Game-Währung Gold zu handeln. Nicht alle Abonnenten halten sich jedoch an diese Vorgabe, so dass in den vergangenen Jahren vor allem in asiatischen Ländern fast schon eine komplette Industrie rund um das Thema entstanden ist. Nicht umsonst gibt es für den Begriff Goldfarmer bereits einen eigenen Wikipedia-Eintrag.

Blizzard ging in der Vergangenheit zwar immer wieder gegen den Handel mit der Spielwährung vor und beendete unter anderem rigoros die Partnerschaft mit Fanseiten, auf denen Gold-Verkäufer Werbung schaltete. So ganz in den Griff bekommen hat der Entwickler das Problem aber nie.

Möglicherweise auch deshalb zieht man nun offenbar eine neue Strategie im Umgang mit der Problematik in Betracht. Wie es in einem Foren-Beitrag mit einem umfangreichen Ausblick auf das Jahr 2015 heißt, möchte man im kommenden Jahr »neue Spielmöglichkeiten« für World of Warcraft etablieren. Und das schließt möglicherweise auch eine Legalisierung des Goldhandels mit ein.

Anders als mancher nun denken mag, wird Blizzard den Goldhandel über externe Seiten und Auktionsplattformen aber nicht grundsätzlich erlauben. Stattdessen schwebt dem Studio offenbar ein ähnliches System vor, wie es auch bei EVE Online genutzt wird: Man möchte den Spielern die Möglichkeit zum Kauf von Spielzeit anbieten, die dann im Spiel mit anderen Nutzern gegen Gold eingetauscht werden kann.

Auf diese Art und Weise möchte man den WoW-Spielern ermöglichen, überschüssiges Gold zu nutzen, um einen Teil der Kosten ihres Abonnements zu decken. Spieler mit weniger Spielzeit hätten wiederum die Möglichkeit, über ein legales und sicheres System Gold von anderen Spielern zu erhalten.

Aktuell beschäftige man sich ausgiebig mit dieser Überlegung, heißt es weiter. Man erhoffe sich deshalb auch die Rückmeldung der Spielerschaft, um deren Ideen und Vorbehalte in das möglicherweise kommende System mit einfließen zu lassen.

The first cut is the deepest ...
... sang einst Sheryl Crow und meinte damit wahrscheinlich den Schnitt in ihr Herz, den ihr die erste große Liebe zugefügt hat. Extrem unfair für alles, was später kommt, aber die erste Liebe vergisst man weder im RL noch in der MMO-Welt, und das zurecht! Betrachtet man es heute aus einer etwas »älteren« Perspektive, erscheint es einem fast unglaubwürdig, dass man früher mit 40 Mann gegen epische Inkarnationen des Bösen loszog. WoW hat digitale Geschichte beeinflusst und ein Nischengenre massenmarkttauglich gemacht. Ich habe in der Lebenszeit von WOW geheiratet, bin Vater zweier Kindern geworden, bin vier Mal umgezogen, habe 200 Folgen Server Down Show moderiert und war mit der Gilde auf dem Oktoberfest. World of Warcraft ist ein Brett und definitiv mehr als ein Spiel. Nur ein kleiner Blick hinter den Login-Screen jetzt zum neuen Addon Warlords of Draenor beweist: Es sieht immer noch verdammt gut aus. Genau wie Sheryl Crow.
Clape