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20 lizenzierte Tennis-Stars wie Venus Williams, Rafael Nadal oder Roger Federer hauen sich im Virtua Tennis 2009-Test gekonnt die Bälle um die Ohren. Die Tennis-Simulation patzt aber im Karriere-Modus. - Seite 1
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Virtua Tennis 2009 im Test

Kurzweiliger Tennisspaß, langweilige Karriere

20 lizenzierte Tennis-Stars wie Venus Williams, Rafael Nadal oder Roger Federer hauen sich im Virtua Tennis 2009-Test gekonnt die Bälle um die Ohren. Die Tennis-Simulation patzt aber im Karriere-Modus.

Von Heiko Klinge |

Datum: 04.07.2009


Nicht zu fassen, wir haben tatsächlich verloren … was für eine Freude! Nach mehr als zehn Stunden im Karrieremodus von Virtua Tennis 2009 und über 150 Siegen in Folge sind wir endlich auf einen Gegner getroffen, an dem wir uns die Zähne ausbeißen. Es ist nämlich nicht nur einsam an der Spitze, sondern auch verflucht langweilig.
Die traditionsreiche Tennis-Serie von Sega war zwar schon immer einsteigerfreundlich, in Virtua Tennis 2009 haben es die Entwickler von Sumo Digital aber definitiv übertrieben. Denn zumindest Tennis-Solisten müssen viel zu lange warten, bis sie einigermaßen gefordert werden. Erst im Duell mit Freunden zeigt das fröhliche Filzballkloppen, was wirklich in ihm steckt.

» Das Virtua Tennis 2009-Multiplayer-Duell als Video
» Den Virtua Tennis 2009-Minispiele-Trailer ansehen

Virtua Tennis 2009 - Testversion

Gameplay

Virtua Tennis 2009 : Netzangriff der hübschen Maria Sharapova aus der neuen Schulterperspektive: Die Ballwechsel wirken etwas glaubwürdiger als im Vorgänger. Netzangriff der hübschen Maria Sharapova aus der neuen Schulterperspektive: Die Ballwechsel wirken etwas glaubwürdiger als im Vorgänger. Egal ob im Solo- oder im Multiplayer-Modus: Die supersimple Steuerung mit gerade mal drei Tasten für Top Spin, Slice und Lob hat wirklich jeder binnen Minuten kapiert. Da jedoch weniger der gewählte Schlag, sondern viel mehr Spielerposition und Timing über Härte und Präzision des Schlages entscheiden, sind die Ballwechsel nicht nur actionreich, sondern erlauben auch viele taktische Finessen. Das war schon im Vorgänger Virtua Tennis 3 genial, und das bleibt es auch in Virtua Tennis 2009. Die Entwickler haben die Spielmechanik deswegen auch nur dezent, aber durchaus spürbar verfeinert. Geschmeidig animierte Stolperer und Ausfallschritte ersetzen die früher so häufigen Hechtsprünge. Lobs sind spürbar effektiver, weshalb blindes Vorstürmen nun öfter bestraft wird. Wer seinen Netzangriff dagegen sorgfältig vorbereitet, darf sich auf deutlich mehr Wumms für seine Schmetterbälle freuen, die deshalb kaum noch zu parieren sind. Ausgerechnet die größte spielerische Schwäche des Vorgängers hat jedoch offensichtlich beim Training gepennt: Stoppbälle klappen nach wie vor nur in Ausnahmefällen, was überraschende Tempowechsel nahezu sinnlos macht.

Serienfans werden dennoch zufrieden sein: Die Schlagabtausche spielen sich so dynamisch und präzise wie eh und je, wirken nun aber einen Tick glaubwürdiger, auch wenn das Ganze natürlich noch meilenweit vom Realismus eines Top Spin 2 entfernt ist.

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Avatar sali666
sali666
#1 | 03. Jul 2009, 18:04
macht eh nur im MP spass. wie ja fast alle sportspiele.
dann aber eben ganz besonders viel.

ich bin noch etwas an der ballphysik am grübeln. aber vielleicht bilde ich mir die manchmal eckigen flugbahnen auch nur ein ;-D
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Avatar UniqueSparky
UniqueSparky
#2 | 03. Jul 2009, 18:26
Wens interessiert, hab hier ein Testvideo zu Virtua Tennis 2009 gefunden:

[url]http://www.beatone.co.at/index.php?op tion=com_content&view=article&id=327:sk-virtua -tennis-2009&catid=16:spielkiste&Itemid=20[/ur l]
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Avatar Thengell
Thengell
#3 | 03. Jul 2009, 20:19
Ich hab keinen bock mehr als PC Spieler. Als Spieler 2. Klasse behandelt zu werden (online Modus) ...
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Avatar Fred12
Fred12
#4 | 04. Jul 2009, 02:11
echt eine Frechheit für PC Spieler den Multiplayermodus wegzulassen denn da machts am meisten Spaß so hätte ich mir das game evtl auch gekauft aber das ist einfach nur ne Unverschämtheit...
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Avatar SaberRider52
SaberRider52
#5 | 04. Jul 2009, 06:51
Da kann ich nicht verstehen wie die Schwester Gamepro dem gleichen Spiel wegen der unglaublich guten KI und der motivierenden Karriere 91 Prozent geben kann!!!
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Avatar zuckere
zuckere
#6 | 04. Jul 2009, 09:25
Bezüglich Karrieremodus wäre es ja eine Verbesserung, dass man nicht wie im Vorgänger als Amateur gegen Nadal usw. spielt und locker gewinnt. Da wurden die namhaften Spieler erst ihrem Namen gerecht mit höherer eigenen Ranglisten-Position.
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Avatar Frigo
Frigo
#7 | 05. Jul 2009, 14:44
"Da nützt es auch wenig, dass Sie erstmals auch Preisgelder gewinnen, mit denen Sie rund 800 neue Klamotten, Sonnenbrillen und Schläger für Ihren Spieler kaufen können."

Als eingestandener Virtua Tennis Fan muss ich hier leider widersprechen. Bereits im ersten Virtua Tennis gewann man Preisgelder und konnte sich allerlei Gegenstände damit kaufen bzw. Spieler und Plätze für Exhibition-Matches freischalten. Habs bis vor kurzem nämlich noch auf meinem PC gezockt^^

Ansonsten find ich den Test recht interessant. Das mit dem fehlenden Online-Modus und der schlechten Umsetzung ist schon ziemlich schade. Keine Antialiasing ist auch doof, aber das gabs ja bei GTA4 auch nicht ;)
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Avatar Deine Mudda
Deine Mudda
#8 | 09. Jul 2009, 18:03
Ohne das Spiel gespielt zu haben, will ich mal einen Tipp bzgl. "guter Rückschläger" und "Konterschläger" abgeben:
"guter Rückschläger" ist einfach mies übersetzt und müsste "richtig" "guter Returnierer" heissen (klingt auch grausam) und bedeutet schlichtweg, dass er den Aufschlag des Gegners gut verarbeiten kann.
Unter "Konterschläger" stelle ich mir jemanden vor, der unter Drucksituationen aus dem Spiel heraus (daher der Unterschied zum Return) einen starken Schlag auspacken kann, insbesondere wären das Passierbälle gegen gegnerische Netzangriffe.
Keine Ahnung, ob das irgendwie der "in-game-Realität" entspricht, sollte aber in der anderen Realität (also, die da draußen) so aussehen.
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