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Paradox hat mit Hearts of Iron 3 wieder eine globales Strategiespiel gezimmert, das sich ideal für Vorruhestand, Sabbatjahr oder ein Leben im Kloster eignet. Unser Test nennt die Gründe. - Seite 1
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Hearts of Iron 3 im Test

Profis jubeln, Einsteiger verzweifeln

Paradox hat mit Hearts of Iron 3 wieder eine globales Strategiespiel gezimmert, das sich ideal für Vorruhestand, Sabbatjahr oder ein Leben im Kloster eignet. Unser Test nennt die Gründe.

Von Martin Deppe |

Datum: 25.08.2009


Strategiespiele werden immer schneller, actionlastiger und bunter. Selbst komplexe Titel wie Empire: Total War protzen mit grafisch aufwändigen Land- und Seeschlachten sowie netten Details wie emsig umherfahrenden Segelschiffen, die florierende Handelsbeziehungen illustrieren. Ja, sogar das ehemals hässliche Entlein Civilization sieht seit dem letzten Teil, der auch schon wieder vier Jahre auf dem Rundenbuckel hat, schön bunt und dreidimensional aus. Und nun kommt also Paradox' Hearts of Iron 3 daher, das optisch aus der Zeit stammen könnte, in der es spielt: 1936 bis 1948. Wir haben es aber auch nicht anders erwartet, denn die Strategie-Serie gehörte noch nie der Cheerleader-Clique an - sondern eher den grauen Mäusen, mit denen man Mathe paukt.

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Hearts of Iron 3 - Betaversion

Wahl der Nation

Hearts of Iron 3 : 1943 Kampf um Nordafrika: Bei der Berechnung der Kampfstärke spielen sehr viele Faktoren einer Rolle, unter anderem der Kommandant. 1943 Kampf um Nordafrika: Bei der Berechnung der Kampfstärke spielen sehr viele Faktoren einer Rolle, unter anderem der Kommandant. Das Spielprinzip ist im Vergleich zu den beiden Vorgängern Hearts of Iron und Hearts of Iron 2 grundsätzlich unverändert: Wir übernehmen eine Nation und führen sie durch die Jahre vor, während und nach dem Zweiten Weltkrieg. Dabei hält sich das Spiel nicht streng an die historischen Datumsangaben, Sie können als Japaner Pearl Harbor zum Beispiel viel später angreifen. Oder nie. Das Ganze läuft in Echtzeit ab, wir können das Tempo aber regulieren oder pausieren. Üblicherweise spielen wir einen der wichtigen Kriegsteilnehmer, je ein Feldzug ist deshalb den USA, dem Deutschen Reich, Japan und der Sowjetunion gewidmet. Wir könnten in Hearts of Iron 3 aber genauso Kuba übernehmen, werden dann allerdings nicht allzu viel erleben.

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Bodhis
#1 | 25. Aug 2009, 19:19
Ein sehr fairer Test für ein "Randgruppen"-Game. Du solltest noch erwähnen das sich zur Zeit diverse Bugs und balancing-probleme im Spiel versteckt halten, die aber vorraussichtlich in einer Woche gelöst sein werden.
HoI2 hab ich damals nach einem GS-Test gekauft, obwohl ich nie zuvor derart "komplexe" Strategie gespielt hab. Ich hab das spiel dann 2 Jahre permanent gezockt. Ich kann nur jeden mit etwas neugier empfehlen, sich die ersten Tage durchzubeisen, danach macht dieses spiel (inklusive Mods) einfach nur süchtig :)
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Keroido
#2 | 25. Aug 2009, 19:21
Also nehmt es mir nicht übel aber ich hab das Game jetzt seit dem 7. August (Englische Version auf Deutsch umstellbar ohne Probleme) und es ist völlig verbugt, die Systemvoraussetzungen sprengen jeden Rahmen. Selbst mein fast schon High End Rechner wo jedes Game bis jetzt ohne Probleme Funktionierte geht einfach in die Knie und es lagt wie die sau. Der 1 not patch 1.1 brachte fast Null Besserung, nun soll bald der 1.2 raus kommen (ich vermute zum Deutschland Releas für die Werbung aller Super Paradox zum Relase nen Mega Patch...) ob er was bringt wird kann ich noch nicht sagen. Aber ich geb jedem den Tip wartet noch nen halbes bis nen Jahr, Paradox Games werden erst nach nen ganzen Haufen Patches wirkliche Spiele Perlen die unheimlich Fun machen aber wirklich erst nach umfassenden Patchungen vorher sind sie meiste nur...
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BeRse
#3 | 25. Aug 2009, 19:27
Ich würde sogar behaupten das Spiel ist eher Einsteigerfeindlicher also Freundlicher geworden dadurch das es nochmal viel Umfangreicher ist als HoI2. Okay man kann vieles die KI machen lassen - die macht das auch meist zufriedenstellend aber ist ja irgendwie sinnfrei zu spielen wenn fast alles die KI macht.

Thema Online-Aktivierung ist übrigens falsch, es ist nicht wie im Test behauptet unbedingt erforderlich eine EMail-Adresse und den Code einzugeben um das Spiel zu installieren.

Nächste Woche soll übrigens Patch 1.2 erscheinen der das Spiel sicher noch einmal stark aufwerten wird (Bugfixes, Geschwindigkeitsverbesserung usw.)
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gspa
#4 | 25. Aug 2009, 19:29
Die Wertung ist viel zu hoch. Auf meinem Q9450, 8 GB RAM, 2x 9800 GTX läuft es scheiß langsam. Mit so einer schlechten Performance ist es einfach unspielbar.

Das Spiel ist einfach nicht fertig. Man hat die Enigine von Eu3 nicht weiterentwickelt, die nicht für so viele Provinzen ausgelegt ist und auch nicht die KI, die eine so stark gestiegene Komplexität bewältigen könnte. Außerdem sind da derbe Bugs drin.

Aber Paradox ist der Meinung, wozu gibts die Community? Einen Patch wird man wohl wieder bezahlen müssen...

Und, dies sei angemerkt, ich bin wohl ein 'Profi'. Ich spiele sehr gerne Hoi2Arma, Ricky (Victoria Revolutions) und Eu3IN. In diesen Games ist die Performance annehmbar (wobei sie in Arma gegen Ende des Krieges auch nachlässt, aber ich spiel meistens Mods).
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Bodhis
#5 | 25. Aug 2009, 19:35
Zitat von gspa:


Aber Paradox ist der Meinung, wozu gibts die Community? Einen Patch wird man wohl wieder bezahlen müssen...


Da spielst du wohl auf die kleinen expansions wie Arma oder für EU3 In Nomine an. Aber das stimmt so nicht. Abgesehen von der diesmal sehr verfürhten fertigstellung ist Paradox doch recht community und supportfreundlich und liefert selbst nach Jahren noch kostenfreie Patches. Arma hat ja zahlreiche neue features eingebracht und dabei eben bestehende Fehler behoben. Hatte zwar nicht ganz den Umfang eines Addons....aber DLC sind ja wohl leider mittlerweile normal
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Keroido
#6 | 25. Aug 2009, 19:37
Achja noch nen Nachtrag zu oben und zum Werten BeRse, das Tutorial ist für die Tonne gerade die wichtigen und neuen Dinge im Spiel werden Null erläutert und so vorallen das neue Befehlsstrukturen System was einen völlig verwirt und alles wird nicht einmal mit 1 Wort erwähnt sogesehn wird man im regen stehen gelassen. Also es ist im moment wirklich mehr Frust als Fun beim HoI3 spielen und ich bin wirklich nen alter Hase, mit HoI 1 fing ich an und nun bin ich bei HoI3 oder wenn ich z.b. an Europa Universalis 3 denke zu anfang ein mega Flopp und nur durch die viele Patches und paar Add ons Spiel ich es nun oft und gerne woran man wieder einmal sieht. Das größte Problem an Paradox ist wie angesprochen die extreme Bug fülle ihrer neuen Games die einen wirklich oft dazu bringen das Game in irgend ne ecke zu werfen und nach nem Jahr wiedermal auszugraben zu Patchen und dann plötzlich unheimlichen Fun damit zu haben. ^^
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Avatar thelight
thelight
#7 | 25. Aug 2009, 19:55
Ich hatte echte Schwierigkeiten in das neue Einheiten-System hineinzukommen, aber durch die ganzen Änderungen ist das Game um einiges besser für HoI-Veteranen geworden.

Noch nie war es so schön und fordernd die Welt zu erobern. xD

Grüße
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Avatar marco260583
marco260583
#8 | 25. Aug 2009, 20:07
Das Spiel bietet wirklich fordernde Neuerungen und macht viel Spass aber das mit der Hardware ist wirklich übel. Ich hoffe dass sich die Engine durch Patches noch ausreichend optimieren lässt.
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Avatar Bodhis
Bodhis
#9 | 25. Aug 2009, 20:12
Zitat von marco260583:
Das Spiel bietet wirklich fordernde Neuerungen und macht viel Spass aber das mit der Hardware ist wirklich übel. Ich hoffe dass sich die Engine durch Patches noch ausreichend optimieren lässt.

Es gibt modifikationen die bereits für teilweise erhebliche Geschwindigkeitszuwächse sorgen. Dafür muss zwar die AI etwas eingeschränkt werden, aber nur in weitgehend unwichtigen bereichen. Kann ich nur empfehlen.
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Avatar thor2282
thor2282
#10 | 25. Aug 2009, 20:48
Hmm im testvideo heißt es:" Wir nehmen japan als Fraktion" aber gespielt werden die USA oO

Das mit der Geschwindigkeit kommt sicher daher,das paradox HOI2 genommen hat und diese ganzen winzigen provinzen eingebaut hat,die die CPU völlig überfordern bei jeder Rundenberechnung und meiner Meinung nach die Spielgeschwindigkeit viel zu weit herrabsetzen. Ein Niedersachsen hätte gereicht aber nein ich muss dsa jetzt in hannover, Hildesheim und Göttingen aufteilen. Warum einfach wenns auch umständlich geht ? :)

Aber das ist jedem selbst überlassen ob er dieses mini Micromanagement mag oder nicht
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