Eklat beim DCP - Video: Darum steht der Computerspielpreis in der Kritik

Freitag, 28. April 2017 um 15:30

Der Deutsche Computerspielpreis blieb 2017 nicht skandalfrei: Die Gewinner des Preises für bestes Game Design, Mimimi Productions aus München, lehnten die Auszeichnung ab. Auf der Bühne gaben sie dafür keine Gründe an und sorgten im Nachgang der Veranstaltung für viel Diskussionsstoff. 

Auf der After-Show-Party des DCP in Berlin machten Theorien über Mauscheleien und sogar Betrug die Runde. Vorwürfe, die zum Teil klar ins Reich von Verschwörungen gehören. 

Grund zur Annahme gab eine recht nebulöse Mitteilung des Entwicklerverbandes GAME an seine Mitglieder. Darin informiert der Verband, dass es angeblich zu Unstimmigkeiten bei der Wahl gekommen sei. Welche das genau seien, wird jedoch nicht näher erklärt. 

Das sagen Jury-Mitglieder: »Das war eine normale, demokratische Abstimmung«

Michael Graf, in Berlin vor Ort, und Sandro Odak haben mit Jurymitgliedern, Branchenvertretern und anderen Mitgliedern von BIU und GAME gesprochen, um die Hintergründe herauszuarbeiten. Unterm Strich bleibt vor allem ein Kritikpunkt stehen: Ist die Jury des Deutschen Computerspielpreises überhaupt richtig aufgestellt, um Videospielen gerecht zu werden? 

 


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