Europa Universalis 4 - Multiplayer: Runde XVII (Start 24.09.17)

Dieses Thema im Forum "Spieleforum" wurde erstellt von EU4 MP, 20. September 2017.

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Zufällige Neue Welt oder historische?

Diese Umfrage wurde geschlossen: 25. September 2017
  1. Historisch!

    4 Stimme(n)
    36,4%
  2. Zufällig!

    4 Stimme(n)
    36,4%
  3. Ist mir egal.

    3 Stimme(n)
    27,3%
  1. EU4 MP

    EU4 MP
    Registriert seit:
    24. Oktober 2016
    Beiträge:
    9
    (Dieser Account wird von Voigt und Nimlod verwaltet)

    WARNUNG: Für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit weniger als 125% Selbstdisziplin nicht geeignet. Kann zu Schlafproblemen, Realitätsverlust und Größenwahn führen. Außerdem besteht eine erhebliche Suchtgefahr.

    Der Wahnsinn geht in die 17. Runde. Eigentlich eine viel zu hohe Zahl, um wahr zu sein, aber tatsächlich ist uns die Lust an dem Spiel immer noch nicht gegangen. Wir hoffen, dass ein paar der Neueinsteiger der letzten Runde dabei bleiben.
    Wie diese Runde regeltechnisch genau aussehen wird, müssen wir im Thread dann noch klären.

    Wie immer wäre es schön, wenn sich noch der ein oder andere für unsere Runde begeistern ließe. Jeder ist herzlich willkommen, ganz gleich, ob Anfänger oder erfahrener EU4-Stratege. :)

    -----

    Unsere Veteranen kennen das Prozedere, interessierte Neulinge lesen sich bitte den Rest des Threads durch. Postet nachfolgend, wenn ihr mitspielen wollt oder allgemeine Anregungen, Wünsche oder Vorschläge für Regeländerungen habt.

    Schreibt in euren Post eure Länderwünsche (falls schon vorhanden).

    -----

    Wer Interesse hat, aber noch Fragen hätte und nicht gleich einen Account hier anlegen möchte, kann Nimlod bei Steam adden und dort befragen.
    Ansonsten ist die beste Option, sich ein Forums-Account anzulegen (ist kostenlos und in 3min erstellt) und einfach hier im Thread seine Fragen zu stellen.

    -----

    Zeit:

    Start: Sonntag, 24.09.2017, 19:00 Uhr
    Wöchentlicher Rhythmus: Immer Sonntags 19:00 Uhr bis ca. 23:00, (+/- 1h, je nachdem wie alle Zeit haben).
    Auf Absprache kann ein Termin auch ausfallen oder verlegt werden.

    (Der Startpost wird laufend aktualisiert)
    Aktuelle Ingame-Zeit: 1639

    Allgemeines:

    • Ein Forums-Account ist für alle Teilnehmer Pflicht (ist kostenlos und schnell erstellt), da die ganze Organisation über diesen Thread hier läuft.
    • Üblicherweise (wenn technisch möglich) wird im Spieltempo 3 gespielt. Bei Spieler-Kriegen gehen wir auf 2 runter, wenn gewünscht.
    • Pausiert werden kann von jedem, es sollte aber auf ein Minimum beschränkt werden.
    • Teamspeak 3 steht zur Verfügung und wird gut genutzt. Da drin haben wir jede Menge Spaß: Die IP-Adresse lautet 81.169.208.4. Der Channel heißt Paradox Gaming.
    Es ist keine Pflicht, aktiv am TS teilzunehmen oder ein Mikro zu besitzen. Aber man muss zumindest als Hörer im TS dabei sein, weil sonst die ganze Kommunikation viel zu lange dauert, wenn beispielsweise rehostet werden muss.

    Einstellungen:

    • Zufällige Lucky Nations
    • Dynamische Provinznamen
    • KI ist auf Normal
    • Historische Neue Welt
    • Wir spielen mit allen Addons. Aber keine Sorge: Die muss nur der Host haben.

    Regeln:

    • Für diese Runde: Bündnisse zwischen zwei Großmächten sind mindestens zu Partiebeginn verboten.
    • Es wird auf Deutsch gespielt. Wenn alle mit derselben Sprache spielen minimiert das die Synch-Fehler und führt zu einer wesentlich besseren Spielerfahrung.
    • Edikte für zusätzliche Disziplin, Moral oder Kampffertigkeit sind verboten.
    • Es ist nicht erlaubt, Spielernationen nach längerer Zeit (1 Jahr) noch nachträglich in einen Spielerkrieg hineinzurufen.
    • Separate Kriegserklärungen sind immer erlaubt.
    • Grundsätzlich gilt: Separate Kriegserklärungen führen zu separaten Verhandlungen. D.h. Wenn man auf die Forderung der einen Partei eingeht, muss diese den Krieg beenden.
    • Auf Anfrage des verteidigenden Nation muss der Angreifer Kriegsziele definieren, um dem Gegner die Chance zu lassen, auf diese direkt einzugehen, ohne dass sein ganzes Reich zerbricht.
    • Sollte ein Friedensangebot vom Angreifer nicht angenommen werden, kann es im weiteren Kriegsverlauf selbstverständlich geändert werden. (D.h.: Kämpft der Gegner noch 10 Jahre weiter, kann ich durchaus mehr (solange unter 100% Warscore) fordern als zu Kriegsbeginn.)
    • Wessen Reich erobert oder zum Vasallen gemacht wird, kann jederzeit mit einer neuen, nicht vergebenen Nation wieder einsteigen.

    -> Die Regeln sind nicht in Stein gemeißelt und können auch während der laufenden Runde auf Absprache noch geändert werden.


    Anforderungen an die Einstellung des Spielers (Nehmt euch das bitte wirklich zu Herzen):
    • Man muss bereit sein, verlieren zu können und im Ausnahmefall sogar aus der Partie zu fliegen (sehr unwahrscheinlich) und ggf. mit einer anderen Nation neu einzusteigen.
    • Wie wir festgestellt haben, entstehen die schönsten Geschichten, wenn sich die Spieler etwas in ihre Nation hineinversetzen und sich dementsprechend Ziele setzen.

    Dazu sollte einem bewusst sein:
    • Ich spiele ein Spiel, bei dem es auf Grund der historischen Voraussetzungen keine gleichen Startchancen gibt
    • Ich spiele ein Spiel, bei dem auch oftmals durch ungünstige Bündniskonstellationen und sonstige Ereignisse mein Handlungsspielraum stark eingeschränkt sein kann.
    • Dementsprechend besteht die Möglichkeit, dass die Entwicklung meines Landes keine durchgehende Erfolgsgeschichte wird.

    Aktuelle Mitspieler und Nationen: 11

    Jadekristall/Nightmare: Persien
    Nimlod: Provence
    Voigt: Schweden
    Comerz/blaeh: Russland (vorher Moskau)
    Sauron44: Portugal
    Gilad Pellaeon: raus (ehemals Mailand)
    Fipse: Ungarn
    herdor: Bayern
    nonameIX: Holland
    Yato: Schottland
    Bel Isar: Preußen (vorher Brandenburg)
    Snoopy3016/Zarbow: Aragon



    AARs:

    Manche von uns fassen die Geschehnisse jeder Runde in AARs (After Action Reports, teilweise wie Geschichtsschreibung gehalten) zusammen.
    Das hat die letzten Runden allerdings etwas nachgelassen, mal sehen wie wir es diesmal läuft.
    Unter dem Link zur Runde 6 findet sich die vorhergegangenen Runden, in der wiederum die vorherigen MP-Runden verlinkt sind.

    Link zu Runde 5

    Link zu Runde 6

    Link zu Runde 7

    Link zu Runde 8

    Link zu Runde 9

    Link zu Runde 10

    Link zu Runde 11

    Link zu Runde 12

    Link zu Runde 13

    Link zu Runde 14

    Link zu Runde 15

    Link zu Runde 16
     
    Zuletzt bearbeitet: 16. Oktober 2017
  2. Jadekristall

    Jadekristall
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    9. Juli 2009
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    Je nach dem wann wir starten weiß ich nicht ob ich direkt einsteigen kann. Denn ich habe nun endlich keine Prüfungen mehr und da steht ja immer Heimaturlaub und sowas an. Daher...wenn ich direkt einsteigen kann würd ich etwas in Italien wollen. Sonst schau ich halt was frei ist sobald ich kann.
     
  3. Nimlod

    Nimlod
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    Ich bin dabei.

    Die Frage ist nur, wollen wir wieder eine klassische Runde machen oder eine Art Szenario? Die neuen aus der letzten runde hatten da bei sich gute Erfahrungen gemacht und womöglich könnten wir uns ja auch mal neue Sachen überlegen.

    Ein paar Ideen hätte ich.
    Eine sehr konservativer Vorschlag, der nicht viel ändern würde, wäre:
    Jeder überlegt sich zu seiner Nation ein Ziel, das er erreichen möchte (z.B. am Ende Kaiser des HRE sein, die größten Einnahmen haben, das größte Land, die meisten Punkte, den größten Namen auf der Karte, die schönsten Grenzen, die nervigste Nation sein etc^^)
    Diese Ziele könnte dann jeder hier an den EU4 MP-Account per PN schicken (ich schaus natürlich nicht an) und am Ende schauen wir, wer was erreicht hat.

    -> Man könnte auch noch weitergehen und jedem geheime Rollen zulosen, also z.B. dieser Spieler (egal wo der ist) ist dein Erzfeind, bekämpfe ihn! Oder genau diese Provinz musst um jeden Preis in deinen Besitz gelangen. Und ähnliches. Dazu bräuchte es halt nur irgendwen neutrales, der nicht mitspielt und die Verteilung organisiert.

    Weitere Ideen:
    - Näher auf der Karte zusammenrücken, damit man nicht mehr direkt Singleplayer spielt.
    - Auf Punkte/Siegkarten spielen
    - Szenarien: Bspw. alle im HRE, Ziel Kaiser werden, oder was weiß ich nicht alles.

    Gibt bestimmt noch viele andere Möglichkeiten. :)
    Schreibt mal, was ihr denkt.
     
    Zuletzt bearbeitet: 20. September 2017
  4. Comerz

    Comerz
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    Ja endlich neue Runde, bin dabei.
     
  5. Sauron44

    Sauron44
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    Bin auch dabei, am liebsten als Portugal oder Moskau.
     
  6. Fipse

    Fipse
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    Ich setze auch mal Moskau auf die Liste aber wir können uns da sicher einigen ;)

    Alternativ ginge auch Ungarn.
     
  7. Ixalmaris

    Ixalmaris
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    Da ich mich bald für 3 Wochen in den Urlaub verabschiede setze ich diese Runde aus.
     
  8. Gilad Pellaeon

    Gilad Pellaeon
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    Ich bin ebenfalls dabei, weiß aber noch nicht als welche Nation.
     
  9. herdor

    herdor
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    Bin dabei, aber ka wo.
    Den Otto lässt man mich ja nicht. :heul:

    Wäre dafür, wenn alle in Europa bzw. Mittelmeerraum blieben. Und auch eine gewisse Zielvorgabe/Szenario hört sich gut an.
     
  10. nonameIX

    nonameIX
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    Ich bin auch wieder dabei.
     
  11. Snoopy3016

    Snoopy3016
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    bin mit Aragon am start
     
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  12. Nimlod

    Nimlod
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    Provence 1444-1470

    Der Herzog der Provence, insgeheim als der wahre Valois Frankreichs bekannt, empfing im Jahre 1444 eine Delegation aus dem Fernen und doch so bekannten Byzanz. Diese letzten wahren Erben einer nun fast verlorenen Zeit, in der Zivilisation noch etwas bedeutete, traten an unseren Herrscher heran und baten ihn um Hilfe.
    Der Osmane stehe vor ihrer Tür, ihrem Reich drohe der Untergang. Das Wissen, das Vermächtnis, alles stand auf dem Spiel. "Warum fragt ihr da ausgerechnet mich um Hilfe?", fragte unser Herzog bescheiden. "Es ist bekannt, Ihr seid ein Mann von Größe, einer, dem Macht und Gier nicht über alles geht. Ihr seid ein Mann mit Visionen - und ihr seid ein Valois."
    Da erkannte unser kluger Herzog, worauf der römische Kaiser in Konstantinopel hinaus wollte. Niemand mochte es wagen, den Osmanen herauszufordern, niemand würde im die Stirn bieten, nicht einmal das große Polen und das mächtige Frankreich. Doch würde eine dritte Partei, die sich der unbedingten treue einer dieser beiden Parteien sicher sein könnte, noch vor dem Osmanen die legendären Ländereien Griechenlands einverleiben, so müsste es der Sultan eben doch wagen, gegen das stolze Frankreich in den Krieg zu ziehen.
    Und so sollte es geschehen.
    Leider konnte dieser Plan nicht ohne kriegerische Auseinandersetzung zu ende gebracht werden, da viele Aristokraten nicht die Weitsicht ihres Kaisers besaßen und weiter an die Unabhängigkeit ihres Staates glaubten. Doch letztlich lief alles wie geplant. Byzanz fiel unter die Herrschaft der Provence.
    Als dann das opportunistische Venedig glaubte, sich ein Stück vom römischen Kuchen abschneiden zu können, brach die Apokalypse über die gierigen Händler herein. Ungarn, Bayern, Mailand, Böhmen und Frankreich eilten unserem überaus begabten Feldherren zur Hilfe. So konnte die Macht Venedigs im Handumdrehen gebrochen werden und das Territorium von Byzanz in kürzester Zeit um wichtige Inseln im Mittelmeer erweitert werden. So dürften auch die letzten kritischen Stimmen in diesem alten Kaiserreich verstummt sein.

    Danach konsolidierten wir erst einmal unsere Herrschaft. Mit einem Gebiet, das sich auf Nordfrankreich, Westdeutschland, Südfrankreich, Konstantinopel und Griechenland verteilt, bedarf es einigen Geschicks.
    Als wir bald darauf ein Bündnis mit Kastilien eingehen konnten, um irgendwann die Ländereien Aragons zu besuchen, mussten wir jedoch dem Aufstieg eines neuen, eigentlich fähigen Herrschers zusehen, der zum Erstaunen aller in einem Akt geistiger Umnachtung die Herrschaft über Kastilien ablehnte.

    Mit dieser neuen Macht an unserer Südgrenze und dem Heiligen sogenannten "Römischen" Reich (was für ein Witz) richteten wir unser Augenmerk auf die Bretagne. Sobald Frankreich mit dem Versprechen von Landgewinnen überzeugt werden konnte, gegen die Allianz Bretagne/Burgund vorzugehen, war die Eroberung dieser Länder nur noch eine Formalität. Zumal England seine Garantie auf die Bretagne nicht wahrnahm, da es wenige Monate zuvor übel von Schottland und Frankreich zugerichtet wurde.

    Noch in tausend Jahren wird man sich an diese großen Taten erinnern. Nicht aber an den unfähigen Sohn (0/2/1) unseres geliebten, verstorbenen Herzogs. Ersterer hat mittlerweile die Herrschaft übernommen. Wir alle hoffen auf eine rasche Übergabe an dessen Sohn, der ganz nach seinem Großvater kommt.
     
    Zuletzt bearbeitet: 25. September 2017
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  13. Snoopy3016

    Snoopy3016
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    "Als wir bald darauf ein Bündnis mit Kastilien eingehen konnten, um irgendwann die Ländereien Aragons zu besuchen, mussten wir jedoch dem Aufstieg eines neuen, eigentlich fähigen Herrschers zusehen, der zum Erstaunen aller in einem Akt geistiger Umnachtung die Herrschaft über Kastilien ablehnte."

    hab ich da was nicht mitbekommen? wann hatte ich den diese Option???
     
  14. Voigt

    Voigt
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    Hatten wir doch diskutiert, als du das Event bekommen hast eine PU über Kastillien zu bekommen, wo du aber einen lokalen Adeligen genommen hast. Wo du meintest hast es wegen der Fairness gemacht.
     
  15. Nimlod

    Nimlod
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    Was dachtest du, dass du da abgelehnt hast? :D
     
  16. Snoopy3016

    Snoopy3016
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    wegen Fairness? kann mich wirklich nicht erinnern das gesagt zu haben :hmm:
    kann wirklich sein das ich das unwissentlich abgelehnt habe so schusslich bin ich halt nun mal aber kommentiert habe ich das bestimmt nicht hab diese Runde gar kein pop up Ereignis kommentiert.
    ist eh egal da ich die PU eh nicht wollte.
     
    Zuletzt bearbeitet: 25. September 2017
  17. Comerz

    Comerz
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    Niemals fair spielen. Ganz schwerer Fehler bei den Mitspielern.
     
  18. herdor

    herdor
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    Bayern 1444 -1470


    [​IMG]


    Das Herzogtum Bayern gehört zu den ältesten Herzogtümern Europas und kann seine Geschichte ungebrochen von der ausgehenden Antike bis heute verfolgen. Musste es sich im Kampf mit Merowingern und Karolingern letztlich deren Herrschaft unterordnen und eigne Ambition zurückstellen, so gehörte und gehört es immer zu den Machtzentren des Reiches.
    Diesem edlen Erbe entsprechend wird es auch von einem Adelsgeschlecht ersten Ranges regiert. Dem altehrwürdigen Geschlecht der Wittelsbacher!

    Während andere Adelshäuser nur noch die Überreste der ausgestorbenen großen Herrschaftsgeschlechter darstellen ( ja, wir sehen hier euch an ihr Valois!) steht der Stamm der Familie Wittelsbach gesund und stark
    in ungebrochener Linie.
    Leider erfordert das festhalten an einem Traditionsreichem Hause leider auch mal Opfer und so steht Bayern mit Albrecht III. unter einer eher "unterdurchschnittlichen" Führung (*hust* :mally:).
    Immerhin kann Albrecht sich der Vaterschaft für seinen Sohn Johan (IV.) sicher sein, denn dieser ist ebenfalls ein Idiot....:aua:

    Aber wozu gibt es schließlich Minister? So wurde eiligst dem Herzig und gleich seiner ganzen Sippschafft ein paar Spielzeugsoldaten in die Hand gedrückt, um sich ungestört um das Reich kümmern zu können.
    Leider stach sich Albrecht mit dem Soldaten das Auge aus und verstarb alsbald an den folgen.

    Möge Johan IV: lang und glorreich herrschen.
    Um ein Maximum an Ruhm für ihn zu garantieren beschlossen die Minister ihn auch so schnell wie möglich zum General zu ernennen und ihn auch schön in jede Mauerbresche zu schicken!

    Doch nicht nur interne Herausforderungen stellen sich Bayern in den Weg.
    Den rechtmäßigen Ansprüchen Bayern erwehren sich die umliegenden Gebiete bevorzugt durch das knüpfen eines engmaschigen Allianznetzes. So schien es lange Zeit, dass Bayern sich einzig auf seine Kernlande würde stützen müssen.
    Doch dann erreichte uns die Kunde aus der Provence, dass ein Konflikt mit Venedig anzustehen schien. In seiner grenzenlosen Angst, ob der Folgen der eignen größenwahnsinnigen Eroberungspolitik, wandte sich die Provence hilfesuchend an das mächtige Bayern. Und auch wenn Venedig nicht direkt an uns grenzen mag, wagte es doch sich anzumaßen unseren Ansprüchen auf Augsburg entgegen zu stehen.
    Und auch gehört es sich für ein Haus des Ranges Wittelsbach auch mal niederem Adel zu helfen. Denn schließlich: [​IMG]

    Dank der tapferen bayerischen Truppen fiel auch bald die Festung in Treviso und letztlich sogar Venedig selbst.

    Doch noch bevor das Blut der Venezianer auf unseren Schwerten völlig getrocknet ist wurde endlich mit Augsburg abgerechnet. Ohne seine Schutzmächte war es ein schneller ereignisloser Krieg bei dem Augsburg als auch Ansbach ins Herzogtum eingegliedert werden konnten.

    Der Rest der Zeit wurde leider wieder mit Warten zugebracht, da sich die umliegenden Nationen nun in die Schützende Umarmung des Kaisers aus Österreich begeben haben.

     
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  19. Voigt

    Voigt
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    Königreich Schweden 1444-1470
    [​IMG]
    1388 wurde die dänische Königin Margarethe I. von einer aufständischen Adelsfraktion als schwedische Herrscherin anerkannt. Nach dem Sieg über Albrecht im Jahr danach wurden Dänemark, Norwegen und Schweden unter einem Regenten vereinigt. 1397 wurde Margarethes Neffe Erich von Pommern zum König der drei Reiche gekrönt und die Kalmarer Union errichtet. Sie bestand bis 1454, auch wenn sie selten funktionierte.

    Margarethes und Erichs Politik zielte auf die Begrenzung und Zurückdrängung der Adelsmacht. Der Reichsrat wurde entmachtet und eine zentralisierte, von Dänemark ausgehende Verwaltung mit hauptsächlich dänischen und deutschen Vögten aufgebaut. Dies führte – unterstützt von den Bauern, denen neue umfassende Steuern auferlegt worden waren – zum Engelbrekt-Aufstand 1454, der mit der Absetzung und Vertreibung des Königs endete.
    Hierbei kämpften 24 Tausend schwedische Infanteristen gegen die restliche Kalmarer Union von Dänemark und Norwegen. Da die Festungen in Lund und Trondlag nicht benannt wurden, konnten diese Festungen innerhalb weniger Tagen erobert und mit eigenen Truppen bemannt werden. Durch die Sicherung der Flottenherrschaft im Öresund, konnten die Dänischen Truppen auch nicht nach Lund übersetzen. Derweil wurde das restliche Norwegen belagert.
    Nach einem letzten Versuch auch Sjaelland zu erobern, welcher leider scheiterte, wurde Frieden mit Dänemark geschlossen, welche unsere Unabhängigkeit garantiert, die norwegische Festung in Bohuslän, die Inseln Färöer, Orkney und Fyn gewonnen. Die Festung in Bohuslän wurde geschliffen und mit den Materialien auf Fyn aufgebaut, und die dänischen Truppen in Zukunft weiterhin zu beschränken. In dieser Hinsicht wurde auch die Ostseeflotte mit weiteren Galeeren ausgebaut.
    Zwar kosteten all diese Unternehmungen ein ziemlich hohen Geldbetrag, aber die jüdischen Geldverleiher sind gütig solange wir nur unseren moderaten Zinsen bezahlen.

    Als neuer König wurde Christoph I von Lilliehöök eingesetzt. Er war zwar kein Genie, aber sicherte sich mit militärischer Macht seine Legitimität. Nachdem der erste Erbe ähnlich geistig beschränkt wie sein Vater war, und daher in eine Klosterausbildung geschickt wurde, bekam Christoph eine Erbin, welche schon früh ihr Genie in allen Belangen zeigte.

    Unter der Herrschaft Christoph I wurden Zentralisierungs-Reformen von Gustav Vasa durchgeführt, welche unsere Städte wachsen lies und außerdem uns einen legitimen Anspruch Lund/Skäne gab.

    Um diesen Anspruch wird auch in wenigen Jahren Krieg geführt um Seeland, das Skäne Gebiet sowie Island zu sichern. Falls möglich wird auch Land von Norwegen erobert, um einen einfacheren Transportweg nach Schottland zu sichern, um in zukünftigen Kriegen gegen England besser aushelfen zu können.
     
    Zuletzt bearbeitet: 17. Oktober 2017 um 15:32 Uhr
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  20. Comerz

    Comerz
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    die russischen ideen sind schon besser als moskauische oder?
     
  21. Sauron44

    Sauron44
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  22. Comerz

    Comerz
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    Dann russisch.
     
  23. Jadekristall

    Jadekristall
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    Es kann sein das ich heute einsteigen kann. Wenn ich aber nicht pünktlich da bin wartet nicht auf mich.
     
  24. Nimlod

    Nimlod
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    1.262
    Provence 1470-1535

    Nachdem die ersten Jahre dieses Chronik-Abschnittes vom Tod unseres außergewöhnlichen Generals überschattet wurden, eröffneten sich eine Reihe von Möglichkeiten, unser Gebiet weiter über die Welt zu verteilen. Als das undankbare Kastilien sein Schicksal ohne uns weiterführen wollte, nur weil wir zum Rivalen Englands geworden waren, schaufelte es sich sein eigenes Grab noch tiefer aus. Bald schon fielen spanische Brüder, Portugiesen, Holländer, Franzosen und nicht zuletzt die tapferen Soldaten der Provence in Spanien ein. Wir erniedrigten diesen niederen Staat und nahmen ihnen Galizien und Luxemburg ab.

    Daraufhin folgte ein für uns nutzloser England-Feldzug nach dem anderen, bis eines Tages wir und nicht Frankreich die Initiative ergriffen und Armor in der Bretagne und die Gascogne erobern konnten. In den Folgejahren bemühten wir uns, einen Fuß in die gerade neu entdeckte Welt im Westen zu setzen. Über Grönland landeten wir schließlich im Nordosten eines sagenhaften neuen Kontinents!

    Die wesentlich unmittelbarere Chance ergab sich jedoch im Mittelmeer. Zuerst fiel Kreta in unsere Hand, bis es die Umstände schließlich erlaubten, Genua - von Österreich ungestraft - anzugreifen. Was für ein Glück! Nun gehorcht man dem König der Provence in der Bretagne, am Rhein, in West- und Südfrankreich, in Genua selbst, in Galizien, der neuen Welt, auf Korfu, auf den griechischen Inseln, im reichen Konstantinopel und selbst auf der wilden Krim! Die neuesten Eroberungen erweiterten diese unglaubliche Liste noch um das sagenhafte Alexandria, das wir dem kollabierenden Mamelukenreich abnehmen konnten.

    Doch dann ermordeten hinterlistige französische Intriganten unseren überaus fähigen Thronfolger, woraufhin unser fast siebzigjähriger Herrscher schon bald, in tiefer Trauer versunken, von uns schied. Böhmen getraute es sich nicht, den Anspruch der französische Valois anzufechten, sodass wir unter einer PU mit Frankreich landeten, einem Staate, mit dem wir ein Jahrhundert lang die beste Freundschaft pflegten.
    Zum Nichtstun verdammt, mussten wir zusehen, wie Schweden in der neuen Welt die dortigen Eingeborenen mit Feuer und Stahl in die Knechtschaft zwang, obwohl sich diese ehrbaren Völker schon längst dafür ausgesprochen hatten, in die Obhut unseres Vielvölkerstaates einzutreten. Frankreich kämpfte nun nochmals gegen England und sogar gegen den Mameluken. Man bediente sich unseres völlig legitimen und historisch belegten Anspruchs auf Kairo, um dort selbst Gebiete zu erobern.
    Als wir nun (und ich sage: ja, erst zu diesem Zeitpunkt!) nichts von der Kriegsbeute abbekamen und uns der französische Herrscher mit einem in Auftrag gegebenen Marktplatz abzuspeisen versuchte, war das Maß voll.
    Wir riefen die ganze Welt zu Hilfe. Und die ganze Welt kam. Noch ehe alle Truppen der Fremdenlegion zurückbeordert waren, fielen alle Treuen Europas in Frankreich ein, teilweise ohne große Forderungen an einen Frieden. Einige Gebietsüberschreibungen und Geldversprechen später war Frankreich zerschnitten, unser Reich bedeutend ausgebaut und die Zukunft gegen das übermächtige Frankreich zumindest konsolidiert.

    Lasst uns sehen, ob wir die verlorene Zeit wieder aufholen und dem ketzerischen neuen Glauben im Herzen Europas Einhalt gebieten können. (Und wo auf der Welt wir noch überall einen Fuß in die Tür bekommen...)
     
    Zuletzt bearbeitet: 2. Oktober 2017
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  25. Bel Isar

    Bel Isar
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    Die "treuen Europas" möchten an der Stelle darauf hinweisen, dass es "ketzerische" Truppen waren, die Frankreich besiegten, da man bei den Katholiken scheinbar zusehr mit den örtlichen Chorknaben beschäftigt war. Es waren Protestanten aus Brandenburg, die Paris eroberten.

    Darüber hinaus lässt der Schatzmeister Brandenburgs ausrichten, dass diese "Geldversprechen" aus unerklärlichen Grunden noch keine Auswirkungen auf die Kasse Brandenburgs hatten :motz:

    Immer diese Südländer und ihre Zahlungsmoral... :mally:
     
  26. Nimlod

    Nimlod
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    Ja, jeder hat seine Fehler. Offensichtlich haben die herausragenden Truppen Brandenburgs mit ihren hervorragenden Generälen nichts mit denjenigen zu tun, die hirnrissige Vorgaben bezüglich der Staatsreligion geben. Aber ist verständlich. Das eine sollte mit dem anderen nichts zu tun haben. :teach: :ugly:

    Und das Geld...das kommt noch. Bestimmt!
    (Hat jemand einen Rettungsschirm?)
     
  27. herdor

    herdor
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    Bayern 1470 - 1535

    [​IMG]

    Bilder sprechen oft lauter als Worte und so sagt dieses Fensterbild viel über das Schicksal unseres edlen Reiches aus. Bayern und Böhmen, zwei der größten und erhabensten Reiche im Heiligen Römischen Reich.
    Doch kann es auf Dauern nicht gut ausgehen, wenn zwei Reiche nebeneinander liegen, die beide auf Wachstum und Dominanz aus sind.


    So geschah es denn auch, dass der Herzog von Bayern, gestärkt durch die vorangegangenen Erfolge sich anschickte dem ewigen Rivalen an seiner Ostgrenze endlich zu zeigen wer wirklich Nr. 1 im Reich nach dem Kaiser sei.
    Beflügelt wurden diese Pläne durch ein Bündnis mit dem mächtigen Ungarn, welches auch selbst Pläne für die bisher in böhmischer Hand befindlichen Besitzungen hatte. Da Bayern sich seit langem in einem Bündnis mit dem Kaiser befand, bestand auch keine Gefahr während des Kriegszuges von anderer Seite angegriffen werden zu können. Leider änderte der Kaiser allerdings seine eigene Politik in Bezug auf Böhmen und hatte nun plötzlich kein Interesse mehr selbst auf böhmische Gebiete Anspruch zu erheben. Somit konnte Österreich nicht zum Kriegseintritt überredet werden.
    Dennoch war man zuversichtlich, da man den böhmischen Verbündeten Provence zur Beendigung des Bündnisses überreden konnte und der sonstige böhmische Verbündete der Deutsche Orden zu weit weg schien, um eingreifen zu können. Salzburg wurde auch nicht als Gefahr gesehen, da die bayerische Generalität zusicherte dessen Armee bereits in den ersten Kriegstagen auslöschen zu können.

    Also begann der Kriegszug!
    Wie geplant erfolgte die erste Schlacht in den Salzburger Bergen, wo die Salzburger Armee zwar wie erwartet gestellt und geschlagen werden konnte, allerdings nicht vernichtet wurde. Tragischer war allerdings die Fehleinschätzung der böhmischen Mobilisierungsdauer. Sofort nach Kriegsbeginn machte sich die gesamte böhmische Armee über Bayern nach Salzburg auf, wo sie zwar zu spät ankam um die salzburger Verbände vor der Niederlage zu bewahren, aber auch genau rechtzeitig um mit überlegenen Kräften die angeschlagenen bayerischen Truppen zu stellen und komplett zu vernichten.

    Nachdem sich nun zeigt, dass der Brandenburger freundlicherweise auch noch den Orden durchmarschieren ließ und Ungarn den besseren bömischen Truppen nichts entgegenzusetzen hatte, war schnell ganz Bayern besetzt. eine neue Armee konnte nicht ausgehoben werden.


    Ungarn musste Gebiete an Böhmen abtreten und Bayern verlor jegliche Gebietsgewinne seit 1444 und noch alle seine Bündnisse. Gebrochen, verarmt und vor allem allein war Bayern nun wieder hoffnungslos von Feinden umringt. Nach langen Jahrzehnten unternommene Befreiungsversuche aus dieser Lage wurden wiederholt von der Pfalz und schließlich erneut von Böhmen vereitelt.

    Der Herzog musste seine Niederlage eingestehen und überstürzt fliehen.
    Da wurde ihm überraschend die Erzherzogswürde von Österreich angetragen. Schmeichelhaft, gleich doppelt, da Österreich nicht nur wesentlich größer war, sondern auch den Kaiser stellt.

    Doch leider musste man nach den Ankunft feststellen, dass auch im scheinbar mächtigen Erzherzogtum, nicht alles zum besten stand.
    Die Reformation zerreißt das Land, so dass nur noch eine Provinz zum katholischen Glauben hält, dazu kommt noch, dass der "treue" Verbündete Ungarn die kaiserlichen Armeen scheinbar als seine Keule missbraucht hat, so dass man ohne Reserven mit lediglich einem Gerippe einer Armee verblieb und selbst die kann man dank der religiösen Unruhen ohnehin nicht bezahlen.

    Doch sagt doch bereits ein altes Sprichtwort: "Wenn du mit dem Rücken zur Wand stehst, dann geht es eben nur noch nach vorne!"
    Also wurde die Armee so gut es geht konsolidiert und in einem schnellen Krieg die Reste Bayern gesichert, bevor diese auch noch an die Pfalz fallen konnten.
    Indirekt ist man also Herrscher von Bayern geblieben! :user:

    Auch konnte, im begrenztem Umfang der Provence geholfen werden sich aus der Klaue Frankreichs zu befreien und Wien diente als Sammelbecken polnischer Truppen, während Russland ungestört Litauen besetzen konnte.

    Trotz so mancher Erfolge bleiben aber Probleme und insbesondere die Glaubensfrage wird wohl wahrscheinlich dazu führen, dass Österreich seinen rechtmäßigen Anspruch auf die Kaiserkrone wird aufgeben müssen, wenn man nicht in internen Konflikten untergehen will. :heul:
     
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  28. Voigt

    Voigt
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    Ich bin ja gespannt auf den Religionskrieg. Da Österreich ja konvertieren wird, fällt ein starker Kaiser erstmal weg. Schweden wird natürlich den Protestantismus stärken. Man ist gespannt wie sich die Iberer und Provence verhalten werden.
     
  29. herdor

    herdor
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    Glaube ja eher, dass der mal wieder einfach passiv ausgesessen wird oder die Protestanten ihn ohne Gegenwehr gewinnen.
    Als Ösi wäre ich ja eigentlich gern katholisch geblieben. Aber zu dem Zeitpunkt als ich übernahm kann man da nichts mehr machen. Mir zerreißt es aktl. wirklich das Land und zusätzlich zu den Rebellen, hat man kaum noch Einnahmen in den Provinzen.
     
  30. Snoopy3016

    Snoopy3016
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    da ich nicht im HRE bin ist es mir herlich egal was dort die Staatsreligion ist :frieden:
    Aragon bleibt Katholisch :engel:
     
  31. Nimlod

    Nimlod
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    Provence 1535-1603

    Der Herzog ist tot, lang lebe der Kaiser!
    Es waren dunkle Jahre im Heiligen Römischen Reich. Die Auseinandersetzungen der religiösen Fanatiker zerriss das Land. Bruder ermordete Bruder, Freunde wurden zu Feinden. Bischöfe, Fürsten und gar der Kaiser mussten sich dem Druck des Mobs auf der Straße beugen und neue Staatsreligionen ausrufen, um die Ordnung im eigenen Reich wiederherzustellen. Als sich besagter österreichischer Kaiser zu diesem Schritt genötigt sah, fiel die Ordnung endgültig ins Chaos. Die wahlberechtigten Fürsten konnten sich auf keinen neuen, würdigen Kaiser mehr einigen und so entschied man sich für die Notlösung Baden, im klaren Bewusstsein, dass dieser kleine Herzog niemals seine Mitgliedsstaaten würde verteidigen können.

    So schielte man insgeheim bereits ins Ausland. Zaghafte Stimmen brachten das ferne Portugal ins Spiel, das immer mehr Anhänger gewinnen konnte. Doch die Iberer sind weit weg, was hatten sie mit dem Reich zu schaffen?
    Da entsannen sich die Hochwohlgeborenen, dass an ihrer Grenze ein Reich aufblühte, das schon einmal ein Kaiserreich vor dem Untergang bewahrt hatte. Die allseits ehrfürchtig geliebte und für ihre Taten für die Menschlichkeit verehrte Provence hatte viele Jahre zuvor das einst mächtige Byzanz vor dem Untergang bewahrt und es entgegen der Verlautbarung vieler neidischer Fürsten auch gehalten.
    Und die Provence war nahe, es gehörte fast schon zum Reichsgebiet.

    Als unsere Diplomaten Bündnisse mit einem Großteil der verbliebenen unabhängigen Kleinstaaten Deutschlands aushandelten, war es bald so weit. Der Herzog der Provence wurde von den Deutschen zum Kaiser gewählt. Was für ein Erfolg! Die Welt staunte.
    Sogleich fügten wir unsere Hauptstadt dem Reichsgebiet hinzu und wurden so zu einem dauerhaften Mitglied, einem, das den Wunsch nach einem starken Erben Roms teilte, auf das die Zivilisation sich erneut erheben würde und die Fesseln der finsteren Zeit, aus der es hervorzusteigen hatte, abwerfen würde.

    Doch schon kamen die Unkenrufe, der Religionskrieg würde uns als Kaiser hart treffen. Er würde uns vernichten und der Kaisertitel würde auf einen Protestanten übergehen. Also machten wir uns daran, die katholische Sache zu stärken. Doch viele würdige Verbündete zeigten ihre wahre weltliche Fratze und verzichteten. Portugal und Aragon wollten nicht für unsere Sache kämpfen, der Franzose, der Pole und Litauen waren längst zu stark geschwächt. Russland mochte nicht als Gegengewicht für den den Ketzern beigetretenen Osmanen einspringen. So standen wir also beinahe allein, einzig unterstützt von kleinen, aber ehrbaren Nationen wie Köln und Pisa.

    Da rieben sich die Teufel in aller Welt die Hände, ein leichtes Spiel würden sie haben. Allen voran das grässliche Schweden, die opportunistischen Österreicher und das gierige Ungarn. Nur Preußen zeichnete sich als toleranter und sich an Abmachungen haltender Freund in Deutschland aus und trat keiner Seite bei.
    Länger als erwartet dauerte es dann bis zur Kriegserklärung, aber letztlich kam sie eben doch. Böhmen griff mit seiner Meute an. Wer auf die Idee gekommen war, ausgerechnet den mit zweifelhafter Intelligenz gesegneten böhmischen Herrscher für diese Rolle auszuwählen, wird wohl auf immer ein Rätsel bleiben.

    Hunderttausende wurden mobilisiert, das katholische Reich zu verwüsten, während wir gerade unsere rechtmäßigen Ansprüche in Frankreich erobern wollten. Doch bevor auch nur ein Soldat der Provence für diesen ketzerischen Krieg sterben musste, zeigte sich wieder einmal unsere diplomatische Exzellenz. Wir boten dem böhmischen Herrscher an, die letzte und einzige Reichsreform zu widerrufen. Freudig nahm dieser an. Schließlich waren dort im Osten gerade Nationalisten und Populisten an der Macht, die dem Vorteil solcher Reformen gegenüber blind sind und glauben ihr Heil in der Kleinstaaterei zu finden. Wahrlich so dumm wird nie mehr eine Nation in Europa sein, spätestens nach diesem Beispiel beispielsloser Dummheit!

    So blieben wir Kaiser und ein toleranter Religionsfriede wurde ausgerufen. Ein Erfolg, mit dem niemand außerhalb unserer Grenze gerechnet hatte.

    Ansonsten nahm alles seinen guten und richtigen Gang. Wir eroberten weite Teil Frankreichs, machten uns die reichen Mittelamerikaner zu Untertanen und konnten schließlich sogar den mächtigen Osmanen niederringen und damit Byzanz zu einer seit Jahrhunderten nicht mehr gesehenen Größe zurück verhelfen.

    Nun, so viele Jahrhunderte später herrscht also wieder ein Kaiser über ein römisches West- und Ostimperium, das sich anschickt, dem der glorreichen Cäsaren in nichts nachzustehen. Was als geheimer Plan eines oströmischen Kaisers und eines französischen Herzogs begann, hat sich zu etwas entwickelt, von dem die Menschen noch in tausend Jahren sprechen werden. Einer neuen Ära der Zivilisation!
     
    Zuletzt bearbeitet: 10. Oktober 2017
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  32. Snoopy3016

    Snoopy3016
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    und nicht vergessen Aragon führt gerade einen Kreuzzug gegen Tunesien um dort den Wahren glauben zu verbreiten. :rock:
     
  33. herdor

    herdor
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    Österreich 1535 - 1603

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    Unruhige Zeiten herrschten in der ganzen bekannten Welt.
    Während zum einen allerorts Vandalen sich erdreisteten ihre Pamphlete an Kirchentüren zu nageln, ging zum anderen die altehrwürdige katholische Kirche in Sünde und Ausschweifung unter.
    Auch unser armes Österreich wurde von diesen religösen Wirren erfasst. Doch ergriff das Herz der Österreicher der Wunsch nach der wahren Nähe zum unserem Herrn und so folgten mehr und mehr den Lehren der reformierten Kirche und lehnten sowohl Katholizismus und Protestantismus als häretische Lehren ab. Letztlich erkannte auch das Herrschergeschlecht der Habsburger dank göttlicher Eingebung und Offenbarung die Wahrheit und erklärte den Reformierten Glauben zur Staatsreligion.

    Wenn böse Zungen nun behaupteten, dass dies nur geschehen war um den kurz bevorstehenden Zusammenbruch des Staates zur verhindern und vor allem die Finanzen zu sanieren , dann sind dies nur üble verleumderische Gerüchte. Und sobald diese in Gegenwart des Erzherzogs geäußert werden führt dies zu einer baldigen Bekanntschaft mit dem Schafott.
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    Leider war das ganze Kaiserreich noch nicht so fortschrittlich in seinem Denken wie unser edles Haus und so führte dieser Schritt zum Verlust der Kaiserkrone, die bis dahin fest in unser Hand lag.
    Wie "klug" dieser Schritt des Reiches war die Krone Baden anzutragen, statt sie bei uns zu belassen zeigte sich schon in rascher Folge, als praktisch jeder von außen wie innen über die armen kleineren Reichsfürsten herfiel.
    Voller Angst konnten sich glücklicherweise nach und nach so einige Reichsteile unter die gütige und schützende Hand Österreichs retten. Nochmals akut wurde dieses Drängen, als nach dem erbärmlichen Baden die lediglich auf dem Papier mächtiger erscheinende Provence die Krone übernahm.

    Doch auch unser imperiales Erbe haben wir nicht vergessen und so war es immer ein direktes Bestreben unserer Außenpolitik die in Italien verlorenen Reichsteile zurückzugewinnen. So konnten über Venedig und Mailand bis nach Ancona und Siena Gebiete in Italien gewonnen werden. Auch entschloss sich Savoyen, über die Jahre von allen Seiten bedrängt, sich als Vasall unter unsere Herrschaft zu begeben.


    Doch war nicht alles rosig in dieser turbulenten Zeit. Den schon gewonnen Religionskrieg beendete der Ligaführer Böhmen nicht nur ohne Österreich für seinen glorreichen Einsatz entsprechend zu entlohnen, sondern ließ auch noch die Reichsreform widerrufen.
    Eine schallende Ohrfeige für alle dem Reich treu gebliebenen und so wurde dies letztlich auch nur folgerichtig mit der völligen Auslöschung Böhmens beantwortet.
    Damit ist auch das edle Opfer der Bayern gerächt worden!

    Dank dieser überaus erfolgreichen Außenpolitik der starken Hand gelang es dem Haus Habsburg seine Besitzungen in diesem Zeitraum mehr als zu verdreifachen!
    Österreich, obgleich nicht mehr Kaiser des HRE, gehört nun unbestritten zu den Großmächten der Welt!

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    Austriae Est Imperare Orbi Universo ! :banana:
     
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  34. Nimlod

    Nimlod
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    Der große Verrat

    Vor dem großen Sturm, von dem noch ausführlich zu berichten sein wird, kam erst die Stille. Wir eroberten in aller Ruhe drei Provinzen von Pisa, während wir die restliche Zeit darauf warteten, dass unser langjähriger, mit unterdurchschnittlicher Intelligenz gesegneter Herrscher die bereits eroberten Provinzen in Frankreich tatsächlich auch integrieren konnte.
    Viele nötige Projekte und Pläne musste während der Herrschaft dieses Deutschen Kaisers aufgebschoben werden, der über 30 Jahre, unsere Geschicke lenkte.
    Schweden machte sich schon sehr Zeitnah unsere erzwungene Passivität zu Nutze und ließ in einem sehr durchsichtigen Akt geheuchelter Unwissenheit seinen Untertanten in der neuen Welt unsere Kolonie überfallen. Wie erwartet verloren wir als Folge einige Kolonien an der amerikanischen Ostküste.

    Als wir dann beschlossen, zumindest die Ländereien Byzanz' auf Kosten des Osmanen auszuweiten, um die Integrationsaufgabe nicht eigenhändig bewältigen zu müssen, nutzte die halbe Welt die Gelegenheit eines unbewachten französischen Gebiets. In Überschätzung der tatsächlichen Stärke der Provence (unsere theoretische Stärke beruht auf nahezu nutzlosen Kolonien und Untertanen). Einzig Mexiko erwirkt sich mit seinen großen Silberflotten eine Existenzberechtigung.

    Den ersten Verrat beging Holland. Der Händlerstaat, mit dem wir bis dahin gut ausgekommen waren, öffnete seine Tore den grausamen Schweden, die so ihre Truppen direkt an unsere Grenze bringen konnten. Zwar benachrichtigten uns unsere Späher schon frühzeitig, doch unsere Truppen mussten zuerst den weiten Weg aus Anatolien antreten.

    Also griff Schweden mit ähnlicher Truppenstärke wie der unseren an. Aufgrund einer unerwarteten schwedischen Kampfflotte schaffte es nur noch ein Teil unserer Armee über den schnellen Seeweg nach Frankreich, der Rest musste im Gewaltmarsch über den Balkan ziehen.

    Den zweiten Verrat beging dann Österreich. Die Armseligkeit eines Herrschers in Wien hat - wohl aus Neid - jeden Respekt vor dem Kaiseramt verloren und zog praktisch zeitgleich mit dem Schweden in den Krieg. Ein Zufall?
    Jedenfalls war schnell klar, dass die Provence - wenn überhaupt nur gegen Schweden eine Chance hätte. So kapitulierten wir sofort gegen Österreich und verloren die Besitzungen in Pisa. An sich kein so immenser Verlust, hätten die Gebiete nicht für uns sehr viele wertvolle Integrationsaufwendungen gekostet.

    Ein historischer Glücksfall hatte nun den Schweden zu allem Überfluss einen wahren Belagerungsexperten zum Geschenk gemacht, sodass unsere wichtigen Festungen im Handumdrehen fielen. Viel schneller, als erlaubt sein sollte. Schließlich zählt unsere Nation eigentlich zu den Festungsexperten. Und bis auf in Paris waren diese auch auf dem neuesten Stand.
    So verloren wir zu schnell Lyonnais und damit den Krieg. Selbst zwischenzeitliche Siege konnten das Blatt nicht mehr wenden, einfach weil wir die Gefallenen nicht ausreichend durch Söldner ersetzen konnte, obwohl es nicht am Gold gescheitert wäre. Zumal - wie sich später herausstellte - Schweden absurderweise viel schneller als wir dem Bankrott entgegengeeilt ist, obwohl unsere Kernlande komplett besetzt waren.

    Den dritten Verrat begingen unsere Verbündeten. Kein einziger Soldat starb für unsere Sache. Keiner aus Zypern, keiner aus Bahamis, niemand kam aus Fulbe und niemand aus Schottland. Sie und noch andere, sie alle schauten zu, während wir untergingen.

    Während sich unsere Vasallen und Verbündeten in ihrer Nutzlosigkeit überboten, allen voran das hirntote Byzanz, konnten wir zumindest in der neuen Welt die Oberhand gewinnen. Erst als die schwedische Armee übersetze, konnte die völlige Besetzung der schwedischen Kolonien Einhalt geboten werden. Während die Schweden Fort um Fort stürmten, schafften es unsere kaiserlichen Versager nicht, Frankreich komplett zurückzuerobern. Während wir unser Pech nicht glauben konnten, schipperte die schwedische Armee glücklich und zufrieden aus einem befreiten Amerika zurück und musste sich nicht einmal groß beeilen, um unsere Rückeroberung aufzuhalten.

    Nach so vielen Schicksalsschlägen (wir hatten auch wahrlich kein Kampfglück in den entscheidenden Schlachten) gaben wir schließlich auf. Wenige Tage später saßen wir vor einem Scherbenhaufen. Große Teil unsere Kolonien wurden uns genommen, die Staatskasse war mehr als leer und Verwüstung durchzog Frankreich.

    Dann nahm Ungarn den vierten Verrat für sich in Anspruch. Es war ein Verrat an allen guten Werten, die wir in unserer Welt teilen. Kaum zwei Monate nachdem dem Ende des Schwedenkrieges, erklärte der ungarische Narr den Krieg. Als wäre es nicht genug, dass wir nach wie vor keine Truppenreserven hatten, unter Schulden, Verwüstung und extremer Kriegsmüdigkeit Müdigkeit zu leiden hatten und wir schon geographisch nicht in der Lage waren, das Kriegsziel Byzanz richtig zu verteidigen! Nein, es wurde zu allem Überfluss Russland mit in den Krieg gerufen, das mit seinem überdimensionalen Heer bereits in vollem Marsch durch Deutschland war. Also kapitulierten wir erneut und verloren das reiche Konstantinopel und Umgebung.

    Unser neuer Herrscher (der alte verstarb dann doch irgendwann mal) hat nun einen ganzen Berg an Aufgaben auf seiner Liste. Zuallererst wird das unfassbar unfähige Byzanz integriert. Dieses verkommende, anachronistische Ex-Kaiserreich hat in diesem Krieg jede Existenzberechtigung verloren.
    Des Weiteren wurden bereits unsere Bündnisse überdacht. Schottland wurde prompt eine Vertragskündigung zugesandt, um sich dafür lieber Verbündete in Persien und Russland zu suchen. Soll die Welt ihre eigene Suppe kosten, die sie sich eingebrockt hat. In den kommenden Jahren steht einzig die zukünftige Beziehung zum stets ehrenwerten Preußen zur Diskussion, mit dem ein Bündnis durchaus denkbar wäre.
    Neben der Annexion Frankreichs, dem Schuldenabbau und wirtschaftlichen Wiederaufbau und der Rückkehr zur technologischen Front bleiben noch viele Punkte für gründliche Überlegungen offen:

    Wie rächen wir uns an unseren Feinden und Verräter?
    Die präferierte Abfolge des "Vom-Erdboden-Tilgens":
    1. Das bösartige Schweden
    2. Das verräterische Holland
    3. Das debile Ungarn
    4. Das opportunistische Österreich
    5. Das blobbende Portugal (vor allem weil Blob))

    Schottland wird zukünftig mit Verachtung und Missachten gestraft. Byzanz wird integriert.
    Sollte noch jemand unbedingt in diese Liste aufgenommen werden, der kaiserliche Rant-Minister wird sich gerne darum kümmern und die Ansprüche auf Echtheit prüfen.

    Igne indignationis!
     
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  35. herdor

    herdor
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    Ach, in welch huldvollem Glanze erstrahlt unser ehrwürdiges Österreich!

    Aus dem einst bescheidenden Erzherzogtum ist nun ein gewaltiges Reich erwachsen und allerorts entstanden aus einstmals verträumten Weilern und Dörfern Metropolen und Paläste.
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    So wurden auch nach und nach die verbliebenen Gebiete in das Reich integriert, denn es war selbstverständlich, dass auch wenn das Haus Habsburg auf den Kaisertitel verzichten musste, diese Gebiete rechtlich selbstverständlich unser Eigentum darstellen.

    Nun hörte man überall in Europa über die geradezu sprichwörtliche Dummheit des "Kaisers" aus der Provence, doch bewies er diese endgültig, in dem er zunächst unserem Hause Forderungen nach Aufgabe bereits gemachter Neuerwerbungen sendete und eine solche sogar bei unserem Vasallen Savoyen erfolgreich durchsetzte.
    Eine Beleidigung die man sicherlich nicht vergessen würde, aber so war man in Wien doch durchaus bereit im Sinne der Friedenswahrung über solche Anmaßungen hinwegzusehen.

    Doch missverstand die Provence unsere Friedensdiplomatie scheinbar als Schwäche und nutzte die Ablenkung die uns innerdeutsche Kriege noch boten um sich schnell weite Teile von Pisa zu holen. Ein ganz klarer Eingriff in österreichische Interessens- und Hoheitssphären!
    Damit war das Ende der Geduld erreicht!

    Sofort wurde der Hofrat damit beauftragt Kriegsvorbereitungen gegen diesen Dorn in unserer Seite zu treffen.
    Kriegsschiffe wurden in Auftrag gegeben, Armeen neu aufgestellte oder verstärkt und vor allem neue fähige Generäle eingestellt.
    Dazu wurde noch das Bündnis mit Portugal gesucht um eine eventuelle Einflussnahme der Verbündeten der Provence negieren zu können.

    Doch zuerst wurde versucht die Provence ohne seine größeren Verbündeten in einen Krieg zu verwickeln. Dabei ging man irrtümlich davon aus, dass der "Kaiser" auch nur einen Funken ehre in seinem Leibe habe und so wurde beschlossen seinen direkten Verbündeten, Glaubensbruder, Bischof der Kirche und natürlich Untertan als auch Elektor im Heiligen Römischen Reich Köln anzugreifen.
    Doch zeigte auch hier Provence seine niedertracht und Missachtung jeglicher Ehre, indem es den verzweifelten Hilferuf Kölns ignorierte.
    So war dieser Krieg dann letztlich nicht mehr als eine reine letzte Großübung vor dem eigentlich gewollten Konflikt und verlief auch reibungslos.

    Da Bündnisverträge für die Provence also bestenfalls nur als hübsche Wanddeko und bequemes Brennmaterial in kalten Winternächten dienen, musste nun also der direkte Konflikt gesucht werden!
    Portugal sicherte zu bei einem Eingreifen der Verbündeten aushelfen zu wollen, doch zunächst sollte dies ein rein österreichischer Angriff werden.

    Doch waren wir scheinbar nicht allein in unserem Missfallen der Handlungen der Provence und just als unsere Diplomaten dabei waren die Kriegserklärung formal zu überreichen erklärte Schweden seinerseits den Krieg.
    Nun lagen allerdings zu lange Vorbereitungen hinter uns um die mächtige österreichische Kriegsmaschine noch stoppen zu können und so erfolgte die Kriegserklärung und der sofortige Einmarsch in die Provence.

    Umzingelt von einer Übermacht an Gegnern schaffte nun aber der Herrscher der Provence doch noch einen klaren Gedanken zu fassen und entschloss sich den gerechten Forderungen des gefährlichsten Gegners nachzugeben, um eventuell überhaupt noch eine militärische Chance haben zu können.
    So gelangen die uns zustehenden Gebiete Pisas praktisch ohne Blutvergießen in unsere Hand.

    Klar war damit aber auch, dass das unter österreichischer Herrschaft einstmals so blühende und mächtige Heilige Römische Reich endgültig tot ist und nur noch eine Fassade darstellt, um die Dekadenz der Provence zu verschleiern.
    Zeit eigene Wege zu gehen!
    So verließen wir das Reich udn aus dem Erzherzogtum Österreich wurde das Königreich Österreich!
    Austriae Est Imperare Orbi Universo !

    Nachdem die Provence nun erstmal mittelfristig kaltgestellt war, bot es sich an den Blick auf die übrigen Baustellen unseres Reiches zu wenden.
    Daraus folgte zwangsläufig, dass es an der zeit war gegen Aragon vorzugehen, um unsere rechtmäßigen Ansprüche auch dort durchzusetzen.
    Gemeinsam mit Portugal wurde auch dieser Krieg recht zügig und im Grunde ereignislos gewonnen. Weder Holland noch Schottland wollten oder konnten Aragon groß zu Hilfe eilen.

    Doch blieb nicht jede Unternehmung ohne Rückschläge.
    Der versuch Würtemberg in das Reich zu integrieren führte dazu, dass Russland überraschend in den Konflikt eintrat. Würtemberg war scheinbar irgendwann zum Orthodoxen Glauben konvertiert, was unseren Diplomaten entgangen war und auch bei der Kriegserklärung nicht weiter auffiel. Erst die in Horden in Wien einfallenden Slaven gaben dem Hofrat einen dezenten Hinweis.
    Zwar besaßen wir die besseren Truppen, doch konnte Österreich der Masse an Russen nicht wirklich standhalten. So wurde beschlossen den den Konflikt nicht unnötig in die Länge zu zeihen und sich mit dem Niederschlachten abertausender Russen zu begnügen.
    Einem Vorschlag dem sich das bereits lange komplett besetzte Würtemberg gerne anschloss.

    Mittlerweile kam dann auch der Konflikt zwischen Schweden und der Provence nach einem langen hin und her zu einem siegreichen Ende für Schweden.

    Da der Herrscher der Provence nun seine Kriegshetze intensivierte und auch Russland als drohende Gefahr am Horizont verbleib wurde noch ein Bündnis mit Schweden geschlossen. Damit sollte unser edles Österreich diplomatisch sicher sein und so sehen wir zuversichtlich in die Zukunft!
     
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  36. Nimlod

    Nimlod
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    Feigheit vor dem Feind nennen wir das!
    Außerdem: Lügen, alles Lügen. Selbst die eigenen Untertanen wissen um die Ehrlosigkeit des Erzherzogs, der gerne König spielen möchte. Wie wäre es anders zu erklären, dass das arme Savoy die Autorität seines Oberherrn derart missachtet, wenn nicht um der lieben Freiheit und Gerechtigkeit Willen?
     
  37. herdor

    herdor
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    Die Menschen in Savoy sind etwas simpler gestrickt, was ja auch der Grund ist, warum sie sich in unsere liebevolle Obhut begeben haben.
    Dies wurde von den Intriganten aus der Provence böswillig ausgenutzt, um Lügen zu verbreiten!
    Schande über euch!
     
  38. Comerz

    Comerz
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    Muss für diese woche leider absagen.
     
  39. Bel Isar

    Bel Isar
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    323

    Juhu, + 20 Prestige!

    ^^
     
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  40. Comerz

    Comerz
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    @Ixalmaris hast du lust für mich einzuspringen? Keine lust dass die KI meine Nation übernimmt.
     
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