Fazit: 10 Dinge, die eine gute PC-Portierung ausmachen - Was wir uns wünschen

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Fazit der Redaktion

Video starten 06:23 Zehn Spiele für DirectX 12 - Diese Spiele unterstützen die neue Schnittstelle.

Georg Wieselsberger: Die beste PC-Umsetzung ist eigentlich keine Portierung, sondern von Grund auf als PC-Spiel konzipiert, das alle vorhandenen Möglichkeiten der PC-Hardware ausnutzt und das mit bestmöglicher Qualität. Auf dieser Grundlage lassen sich Spiele dann auf die Qualität zurechtstutzen, mit der auch die jeweils aktuelle Konsolengeneration keine Probleme hat – so gewinnen alle Beteiligten: PC-Spieler bekommen maximale Qualität und die Konsolenversionen müssten keine unnötigen Einschränkungen erfahren.

Da aber die Entwicklung einer wirklich guten PC-Version komplexer ist als eine Konsolenfassung, lassen sich nur wenige Studios darauf ein, primär auf und für den PC zu entwickeln. Bislang zumindest, denn der PC-Markt wächst kontinuierlich und ist dabei, die Konsolen in Sachen Umsatz zu überholen, was (wie bei jeder Firma) letztendlich das alles dominierende Argument ist – Ausnahmen bestätigen nur die Regel.

Bis es so weit ist, sollten sich die Spielestudios aber zumindest genügend Zeit lassen, ihre Titel wirklich an den PC anzupassen, entsprechende Features zu integrieren und vor allem ausführlich zu testen, anstatt nur eine mehr oder weniger lauffähige PC-Version hinzuschludern.

Batman: Arkham Knight ist aufgrund des Verkaufsstopps und der Rückgabemöglichkeit bei Steam hoffentlich ein gewaltiger Tritt gegen das Schienbein der Publisher, für die eine PC-Version nur eine lästige Pflichtaufgabe zu sein scheint, die man extern und ohne viel Qualitätsprüfung als »gut genug« auf den Markt werfen kann, um den Fans auf dem PC noch ein paar Kröten abzuluchsen.

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