Black Friday: Mit Diesen Tipps & Tools spart ihr wirklich Geld

Cyber Week, Cyber Monday und Black Friday sorgen für unzählige reduzierte Produkte. Wie ihr die guten Angebote von den schlechten trennt, erfahrt ihr hier.

Es wird wieder gespart was das Cyber-Zeug hält und dabei so viel Geld ausgegeben wie selten im Jahr. Heute ist der Black Friday und am Montag geht es mit dem Cyber Monday und der Cyber Week weiter. Das heißt, es gibt die besten Angebote des Jahres – zumindest, wenn man den Anbietern Glauben schenken mag.

Die Wahrheit ist, dass einige Händler ihre Preise kurz vor den Rabatt-Aktionen nach oben treiben, um die Produkte dann zum richtigen Zeitpunkt wieder zu reduzieren, um so den Eindruck eines besonders guten Angebots zu wecken. 

Es heißt also, die Spreu vom Weizen zu trennen beziehungsweise die wirklich guten Deals ausfindig zu machen. In diesem Artikel haben wir einige Tipps für euch zusammengefasst, die euch dabei helfen können.

1. Keepa – Preisverlauf direkt auf Amazon 

Während es Angebote auf vielen verschiedenen Plattformen gibt, wird wahrscheinlich ein Großteil auf Amazon shoppen, da die Auswahl dort enorm ist.

Um herauszufinden, ob euer gewünschter Amazon-Artikel auch wirklich ein gutes Angebot darstellt, empfehlen wir die Browser-Erweiterung Keepa (passende Links folgen weiter unten).

Keepa zeigt euch bei jedem Amazon-Artikel die vergangenen und aktuellen Preise des Produkts, durch welche Aktion es in der Vergangenheit Rabatte gab und erlaubt es euch sogar, einen Preisalarm einzurichten. So könnt ihr immer sehen, ob ihr grade wirklich ein gutes Angebot vor euch habt.  

Ein kleines Beispiel gefällig? Gerne doch! Dazu nehmen wir einen der Artikel, die auf der Amazon-Startseite als Black Friday-Angebot aufgeführt werden. In diesem Fall geht es um die tragbare SSD Crucial X6 in der 1,0 Terabyte-Variante. 

Im Bild oben wird impliziert, dass die SSD wegen des Black Friday statt 136,59 Euro (vermutlich die UVP) jetzt 78,90 Euro kostet und der Preis so um 42 Prozent reduziert wurde. Durch unser Tool ergibt sich allerdings ein anderes Bild. 

In der Grafik von Keepa, die immer direkt unter dem Produktbild angezeigt wird, sieht man deutlich, dass der Artikel schon seit langer Zeit 84,34 Euro kostet und seit kurzem auf 78,90 Euro reduziert wurde. Günstiger ist er also immer noch, mit Blick auf diese Zahlen aber nur noch um knapp sieben Prozent.

Natürlich gibt es auch wirklich gute Angebote, doch die Qualität variiert deutlich, je nach Artikel. Deshalb ist Keepa eine klare Empfehlung von uns für jeden von euch, der noch reichlich shoppen möchte. 

Keepa gibt es als Browser-Erweiterung für alle gängigen Browser, oder als App für Android und iOS

2. Nutzt Angebote zum Preisvergleich 

Auch wenn Keepa euch sagt, ob euer Wunsch-Produkt auf Amazon ein gutes Angebot ist, heißt das nicht, dass es woanders nicht günstiger geht. Preisvergleiche helfen uns beim Finden der guten Deals. Auf drei davon wollen wir hier etwas näher eingehen, da sie laut der deutschen Gesellschaft für Verbraucherstudien (DtGV) die besten ihrem Bereich sind: 

Geizhals.de bietet ein extrem detailliertes Filtersystem, mit dem ihr nach sehr spezifischen Artikeln suchen könnt. Das ist vor allem dann nützlich, wenn ihr noch kein konkretes Produkt im Kopf habt. Die DtGV vergibt im Test den Platz eins im Bereich »Suche und Transparenz«. 

Die Möglichkeiten zur Filterung von Anfragen auf Geizhals.de sind enorm. Allein Intel-Prozessoren lassen sich in 51 Kategorien Filtern. Die Möglichkeiten zur Filterung von Anfragen auf Geizhals.de sind enorm. Allein Intel-Prozessoren lassen sich in 51 Kategorien Filtern.

Idealo.de bietet eine optisch etwas ansprechendere Option zum Preisvergleich, die in manchen Bereichen aber ein paar weniger Optionen zum Filtern hat, dafür aber deutlich übersichtlicher ist. Die DtGV sieht Idealo auf Platz 1 im Bereich »Vergleichsvielfalt«. 

Auspreiser.de ist im Bereich »Preis« auf Platz eins gelandet und findet laut DtGV damit die besten Preise, die ihr bekommen könnt. 

Wer nicht beim Shoppen weniger Geld ausgeben will, sondern auch noch etwas Strom sparen möchte, dürfte sich vielleicht für diesen Artikel interessieren: 

Balkonkraftwerk - Strom sparen dank Solar Panels für Zuhause

3. Persönliche Vorbereitung 

Jetzt wo wir wissen, wie wir das beste Angebot finden, kann es auch helfen, sich mental vorzubereiten. Ihr kennt euch selbst am besten und wisst, wenn ihr gerne mal etwas zu viel ausgebt. Die folgenden Tipps helfen euch dabei, nicht zu weit zu gehen: 

  • Widersteht dem Impuls: Denkt am besten zweimal darüber nach, ob ihr euch einen Artikel kauft. Braucht ihr ihn wirklich, oder kauft ihr ihn nur, weil er angeblich im Angebot ist? Am meisten spart ihr nun mal, wenn ihr nichts kauft.
  • Legt eine Preisgrenze fest: Um nicht in einen Shopping-Rausch zu verfallen, kann es praktisch sein, sich vorher ein Budget zu setzen und dieses nicht zu überschreiten. 
  • Macht eine Wunschliste: Wenn ihr ungefähr wisst, welche Artikel ihr wollt oder braucht, ohne euch auf ein konkretes Produkt festzulegen, habt ihr die besten Chancen auf ein gutes Angebot. Ganz nebenbei kauft ihr so auch nicht zu viel, das ihr gar nicht wirklich braucht (hoffentlich). Denn wer unnötig kauft, spart am Ende nicht wirklich etwas. 
  • Ruhig bleiben: Unechter Zeitdruck oder gefälschte Exklusivität sind häufige Marketingmittel in Sales wie diesen. Oftmals sind Angebote länger verfügbar als angegeben, oder kommen später wieder. Auch Stückzahlen können mit Leichtigkeit künstlich verknappt werden. Lasst euch also nicht unter Druck setzen. 

Mit diesen Tipps solltet ihr für diese und alle kommenden Sales gut gewappnet sein. Wenn ihr jetzt noch Kauf-Inspiration sucht, dann schaut gerne bei unsrem Artikel zum Start des Black Fridays auf Amazon rein: 

Black Friday Start bei Amazon: Die besten Angebote am Donnerstag 

Habt ihr schon ein paar Schnapper gemacht? Auf was habt ihr es dieses Jahr abgesehen? Und vor allem: Habt ihr noch mehr Spartipps? Dann immer her damit! Schreibt es uns gerne in die Kommentare. 

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