Der Horror: Ein ganz offenbar geistig nicht ganz anwesender Verkehrsteilnehmer verursacht bei eurem Auto einen Schaden, bestreitet dann aber jede Schuld. Oder ihr kommt zum Parkplatz und entdeckt einen fetten Kratzer in eurem Lack. Ohne Dashcam seid ihr da schnell aufgeschmissen.
Eine Dashcam hilft bei der Suche nach dem Schuldigen und auch die Polizei freut sich immer über Videomaterial - vor allem, wenn sich die Unfallgegner uneinig sind. Wie gut, dass am Prime Day mehrere Modelle im Angebot sind. Von 70mai haben wir euch zwei interessante Cams in verschiedenen Preisklassen herausgesucht, bei denen sich Zuschlagen lohnt. Nur um's Prime-Abo müsst ihr euch selbst kümmern.
Der Einstieg für unter 100 Euro: 70mai A810 Lite 4K Dashcam Voll ausgestattet: 360-Grad-Dashcam 70mai 4K OmniDiese Cam kann mehr: 4K, Rundumsicht und Parküberwachung
Dashcams sind meistens unscheinbare Boxen, die an der Windschutzscheibe kleben und eine praktische Fahrerperspektive auf die Straße vor dem Auto aufzeichnen. Bei Gefahrensituationen wird dann die Liveaufnahme separiert, damit ihr nicht später stundenlange Aufzeichnungen durchgehen müsst. Eine Rückfahrkamera sorgt für den Blick nach hinten und ist bei Auffahrunfällen sehr praktisch.
Die 70mai 4K Omni hingegen nimmt nicht nur stur nach Vorne auf. Ihre Kamera sitzt auf einem 360-Grad-Gelenk für mehr Flexibilität. Erkennt die Dashcam Gefahren von der Seite, dreht sie sich entsprechend für die Aufnahme. Dabei nimmt sie immer in qualitativ hochwertigem 4K mit 60 FPS auf.
Praktisch: Dank exzellentem Sony-Sensor (IMX678, STARVIS 2) gelingen die Aufnahmen auch bei Nacht und generell unter schlechten Lichtbedingungen. Sogar mit mehrfachem digitalem Zoom lassen sich dann noch Nummernschilder ablesen. Die große Sensorfläche mit F1.7-Blende, HDR und Nightvision sorgt auch dann für Überblick, wenn ihr den Parkmodus auf einem dunklen Parkplatz einsetzt.
Dabei hilft die AI-Bewegungserkennung, die immer dann ein 30-Sekunden-Video aufnimmt, wenn sie verdächtige Bewegungen rund um das geparkte Auto erkennt. Achtung: Für den Parkmodus braucht ihr das optionale Hardware-Kit UP03 oder UP04. Unser Tipp: UP04 integriert eine SIM-Karte und bietet euch die Möglichkeit der Fernüberwachung.
Ein paar nette Spielereien bietet die Omni-Cam dann auch noch: Per Sprachbefehl könnt ihr beispielsweise einen Selfie- und VLOG-Modus aktivieren. Endlich für Social Medien in Kameras quatschen, ohne dabei das Handy nutzen zu müssen! Und natürlich ist auch eine App-Steuerung der Cam möglich. Auch nett: Die Dashcam kann dank Müdigkeitsüberwachung auch erkennen, wenn ihr selbst besser nicht mehr fahren solltet.
Voll ausgestattet: 360-Grad-Dashcam 70mai 4K OmniDer Einstieg für unter 100 Euro: A810 Lite mit 4K
Die 4K Omni ist euch zu viel Spielerei und ihr wollt nicht von einem fröhlichen Emotegesicht auf dem Display begrüßt werden? Dann ist vielleicht die 70mai A810 Lite etwas für euch: Die 4K Dashcam ist deutlich klassischer designt und bietet ebenfalls eine gute Bildqualität.
Die Frontkamera arbeitet in knackscharfem 4K, die Rückfahrkamera immerhin noch in FullHD. Dank Weitwinkelobjektiven habt ihr bei der Fahrt auch übermütige Radfahrer im Blick. Mit dem Hardwarekit UP04, das wir schon bei der 4K Omni empfohlen haben, bekommt ihr auch eine Parküberwachung inklusive LTE-Fernüberwachung realisiert.
Warum Dashcam? Youtubekanäle wie Eure Videos Fahrnünftig zeigen, wie praktisch die Investition sein kann:
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Und natürlich reicht auch die günstigere Cam um im Zweifelsfall belastbare Beweise für einen Unfallhergang liefern zu können. Für unter 100 Euro dank Prime-Day-Angebot macht ihr da nichts falsch. Besser als keine Dashcam ist auch ein günstigeres Modell - und die 70mai A810 Lite bietet generell schon deutlich mehr Bildqualität als viele andere Einstiegs-Dashcams.
Der Einstieg für unter 100 Euro: 70mai A810 Lite 4K DashcamSind Dashcam-Aufnahmen überhaupt vor Gericht nutzbar?
Eine Frage, die immer wieder aufkommt: Bringen die Aufnahmen der Dashcam im Alltag überhaupt etwas? Und wie darf ich die Aufzeichnungen nutzen?
Erste Antwort: Ja, die Aufnahmen sind gerichtsfest nutzbar und haben schon so manchen Prozess gedreht. Die Polizei nimmt auch gerne Aufnahmen entgegen, um Unfallsituationen besser bewerten zu können. Und auch Versicherungen lassen sich mit passenden Aufnahmen immer öfter umstimmen.
Was nicht erlaubt ist: Ihr dürft die Aufnahmen nicht einfach so veröffentlichen. Zumindest nicht, ohne Kennzeichen und andere Menschen vorher unkenntlich gemacht zu haben. In einigen Ländern sind Dashcams zudem nicht erlaubt, informiert euch vor der Urlaubsfahrt also am besten über die rechtliche Situation im Urlaubsland.
Der ADAC rät beispielsweise von einer Nutzung in Belgien, Österreich, Luxemburg, der Schweiz und Portugal ab, während der Betrieb in Bosnien, Dänemark, Finnland und Frankreich unbedenklich ist. Da sich Vorschriften und Regelungen aber ändern können, informiert ihr euch besser direkt vor dem Urlaub noch einmal im Detail.
Der Einstieg für unter 100 Euro: 70mai A810 Lite 4K Dashcam
