Das Unwort des Jahrzehnts: „Abo-Modell“ – warum ich den meisten von Cloud-Abos abrate

Fotos, Daten, Passwörter – alles in der Cloud. Dabei gibt es eine viel bessere Alternative, bei der die meisten denken, sie sei kompliziert. Dabei ist ein NAS als privater Cloud-Ersatz viel einfacher, als je zuvor.

Habt ihr eure Daten in einer Cloud gespeichert? Wenn ja, will ich euch eine bessere, einfache und günstigere Lösung vorschlagen: ein NAS. Habt ihr eure Daten in einer Cloud gespeichert? Wenn ja, will ich euch eine bessere, einfache und günstigere Lösung vorschlagen: ein NAS.

Abos holen uns Schritt für Schritt ein und es gibt praktisch kein Entkommen. Nur 4,99€ im Monat für Hörbücher, 12,99€ für Filme und Serien, 9,99€ für Musik ...Da kommt einiges zusammen und aus jeweils ein paar Euro wird am Ende ein Batzen Geld.

Gerade in Bezug auf Cloud-Speicher geht es aber weniger ums Geld, als vielmehr darum, sich die Kontrolle über seine Daten zurückzuholen. Heute ist es viel einfacher als je zuvor, sich eine eigene, komplett private Cloud zu Hause einzurichten – eine sogenannte NAS. Ich will euch die Vorteile zeigen.

Diesen NAS bekommt ihr bei Amazon gerade im Angebot

iCloud, OneDrive, Dropbox – warum Cloud-Abos für mich keine Zukunft haben

Das Heimtückische am Abo-Modell ist der Faktor Zeit. Wer beispielsweise bei Microsoft die OneDrive-Cloud abonniert, zahlt für nur ein Terabyte Daten schon knapp 10€ im Monat. Ganz abgesehen davon, dass ein Terabyte nicht viel ist, läppert sich das nach ein paar Jahren auf mehrere hundert Euro.

Und wenn der Cloud-Anbieter morgen die Preise erhöht, heißt es: „Friss oder stirb.“ Wir können dann entweder das teurere Abo zahlen, oder uns von heute auf morgen um eine neue Lösung kümmern. Aus Bequemlichkeit oder Unsicherheit ist der Aufpreis häufig das geringere Übel – sind ja nur 2€ im Monat.

Erhöhen Apple, Microsoft und Google die Preise, wird’s schnell teuer. Bei einem Cloud-Abo ist man der Preispolitik der Konzerne ausgeliefert. Erhöhen Apple, Microsoft und Google die Preise, wird’s schnell teuer. Bei einem Cloud-Abo ist man der Preispolitik der Konzerne ausgeliefert.

Das gilt grundsätzlich für alle Abos. Besonders aber wenn es um unsere persönlichen Daten, Fotos und Co. geht, kommt ein weiterer Faktor ins Spiel: Privatsphäre. Wo genau liegen eigentlich eure privaten Urlaubsfotos? Sind sie dort wirklich sicher? Mal ganz abgesehen davon, dass ihr ohne funktionierende Internetverbindung eh in die Röhre schaut.

NAS: Eine private „Cloud“ ist die bessere Alternative

Was ist eine NAS?

Eine NAS ist wie ein kleiner, vorkonfigurierter Datenserver für euer Zuhause. NAS steht für „Network attached storage“, also wie eine Festplatte, die in eurem privaten Netzwerk integriert und von all euren Geräten zugänglich ist.

Gängige NAS-Systeme bieten Platz für eine bis acht Festplatten. Ich empfehle gerne moderne Varianten mit Platz für vier Festplatten und die Möglichkeit, zusätzliche SSDs für noch schnellere Leistung im Alltag zu verbauen.

Eine NAS wie die TERRAMASTER F4-425 Plus stellt mit den vier Festplatten-Käfigen den für mich besten Kompromiss aus Datensicherheit und reichlich Speicherplatz dar. Zusätzlich finden in ihr drei NVMe SSDs über M.2-Schnittstellen Platz.

Die Alternative in Form einer NAS bietet euch dieselben Möglichkeiten wie eine Cloud, aber viel, viel mehr Speicherplatz und 100 % Kontrolle über eure privaten Daten, Bilder etc.

Zu Beginn wirkt eine NAS teuer, aber die Anschaffung lohnt sich schnell. Ganz abgesehen davon, dass ihr mehr Kontrolle und neue Möglichkeiten dazugewinnt, ist eine eigene NAS auf lange Sicht um Welten günstiger, als ein Cloud-Abo für die ganze Familie.

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Diese Festplatten empfehle ich passend zur NAS:

In einer NAS arbeiten meist noch klassische Festplatten als günstiger, großer Speicher. Eine gute NAS hat außerdem zusätzlichen Platz für SSDs. In einer NAS arbeiten meist noch klassische Festplatten als günstiger, großer Speicher. Eine gute NAS hat außerdem zusätzlichen Platz für SSDs.

Eine NAS ist eine externe Festplatte auf Steroide

Nicht jede Cloud eignet sich optimal für eure Datensicherungen – aber eine NAS schon. Wir sollten alle regelmäßig unsere Daten sichern. Ein Handy oder Laptop geht schnell mal kaputt. Wenn damit aber auch kostbare Erinnerungen in Form hunderter Bilder futsch sind, oder andere Daten fehlen, wird es umso ärgerlicher.

Eine eigene NAS lässt sich in einfachen Schritten so einrichten, dass alle eure Geräte automatisch und regelmäßig Backups speichern. Natürlich auch die Geräte vom Rest eurer Familie.

Natürlich ist der Hauptzweck daneben das Speichern und Teilen von Dateien und Dokumenten. Genau wie bei einer Cloud auch, könnt ihr sichere Links erstellen und Berechtigungen verteilen, mit denen andere auf bestimmte Ordner und Daten zugreifen können.

Bis hierhin sind also schon alle Funktionen einer klassischen Cloud abgedeckt. Das Beste an einer eigenen NAS kommt aber erst noch!

Nie mehr Cloud! Hier geht's zu meiner NAS-Empfehlung

Multimedia-Streaming: Plex macht euch unabhängig von Netflix, Amazon Prime Video & Co.!

Das wahrscheinlich erste, an das heute viele von euch bei „Abo-Modell“ denken, sind Streaming-Dienste. Netflix, Amazon Prime Video, HBO+ und wie sie alle heißen. Na, wie viele Streaming-Dienste buchen monatlich von eurem Konto ab?

Autoplay bei Netflix und eine immer schlechtere Übersichtlichkeit gehen mir voll auf den Zeiger. Da wird die Auswahl eines Films zur Zerreißprobe für die Nerven. Autoplay bei Netflix und eine immer schlechtere Übersichtlichkeit gehen mir voll auf den Zeiger. Da wird die Auswahl eines Films zur Zerreißprobe für die Nerven.

Eine NAS wie die TERRAMASTER F4-425 Plus bietet euch – neben all den Daten-Themen von oben – auch die Möglichkeit, diverse Multimedia-Server zu nutzen. Eine sehr bekannte Lösung heißt Plex.

Mit Plex baut ihr euch mit euren eigenen Filmen, Videos und Serien euren dauerhaft kostenlosen Streaming-Dienst. Ihr könnt also denselben Luxus nutzen, immer und überall euren Lieblingsfilm oder die nächste Folge einer Serie zu streamen – nur ganz ohne Abo-Frust.

Plex (und seine Alternativen) bieten euch eine ansprechende, grafische Oberfläche, die euch nicht nur am Handy, sondern auch am Smart-TV die Auswahl aus eurer Mediathek erleichtert. Für mich geht der Trend wieder zum Kaufen statt Leihen und ich kann es sehr empfehlen.

Docker: Damit wird eure NAS zum ultimativen Heim-Server

Docker ist eine Open-Source-Software, mit der ihr auf eurer NAS weitere Applikationen in sogenannten „Containern“ nutzen könnt. In so einem Container läuft eine Anwendung dann isoliert auf eurem Server, also dem NAS, und hat somit nur genau die Daten und Möglichkeiten, die ihr vorher bestimmt habt. Stichwort: Privatsphäre.

Damit wird eure NAS zum privaten Home-Server

Beliebte Beispiele für Self-hosted-Apps über Docker:

  • Passwort-Manager
  • Pi-Hole und vollautomatisierte Werbungs-Blocker
  • Home Assistant als private Smart-Home-Zentrale

Ein Passwort-Manager ist heutzutage unerlässlich und soll gleichermaßen für Sicherheit und Komfort sorgen. Ein Passwort-Manager ist heutzutage unerlässlich und soll gleichermaßen für Sicherheit und Komfort sorgen.

Meine Empfehlungen – wann lohnt sich ein NAS?

So viel Zeit und Hintergrundwissen wie vor einigen Jahren sind für die Einrichtung einer NAS längst nicht mehr nötig. Klar, ein bisschen Geduld ist nötig, aber mit unzähligen Hilfestellungen im Netz und auf YouTube bekommen das wirklich alle gebacken. Am Ende habt ihr außerdem noch was dazugelernt und das kann nie schaden.

Ihr macht euch damit natürlich zum Admin für einen waschechten Server. Damit übernehmt ihr aber auch die Verantwortung für eure eigenen, privaten Daten und für die, eurer Familie. Da fällt ein Update hin und wieder nicht schwer ins Gewicht.

Ich finde, dass sich viele nicht vom Preis einer NAS abschrecken lassen sollten. Was zu Beginn teuer wird, entpuppt sich schnell als große Kostenersparnis. Außerdem ist es einfach ein gutes Gefühl, buchstäblich im Besitz der eigenen Daten zu sein – nicht nur leihweise.

Deshalb sage ich: Traut es euch zu und überzeugt euch selbst von den gigantischen Vorteilen einer NAS:

Hier könnt ihr euch selbst von der NAS im Angebot überzeugen
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