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37,5 Zoll-Monitor im 24:10-Format mit 1 ms GtG und bis zu 175 Hz gesichtet

Der Acer Predator X38 P richtet sich mit hohen Bildwiederholraten und niedrigen Reaktionszeiten vor allem an High-End-Gamer - der Preis ebenso.

von Alexander Köpf,
04.12.2019 20:06 Uhr

37,5 Zoll bei einer Auflösung von 3.840 x 1.600 Pixel setzen zum flüssigen Spielen in nativer Auflösung eine sehr schnelle Grafikkarte voraus. (Bildquelle: Taobao) 37,5 Zoll bei einer Auflösung von 3.840 x 1.600 Pixel setzen zum flüssigen Spielen in nativer Auflösung eine sehr schnelle Grafikkarte voraus. (Bildquelle: Taobao)

Acer scheint sein Lineup der Predator Gaming-Monitore um ein besonders großes Modell zu erweitern. Der Acer Predator X38 P wurde beim chinesischen Onlinehändler Taobao gesichtet und bietet besonders an Gamer gerichtete Spezifikationen, sowie ein in der Diagonale 37,5 Zoll messendes Curved Ultrawide-Display (via ComputerBase).

UW4K-Panel im 24:10-Format und 1 ms GtG

Die Auflösung des Predator X38 P beträgt dabei 3.840 x 1.600 Pixel, was im eher seltenen 24:10- respektive 12:5-Format (auch 2,4:1 oder 21,6:9) mündet, welches dennoch oft als 21:9 angegeben wird.

Im Bereich der Ultrawide-Displays sind die Auflösungen 3.440 x 1.440 Pixel und 2.560 x 1.080, die ebenfalls nicht ganz exakt ein 21:9-Format ergeben, jedoch der Einfachheit halber so genannt werden, geläufiger, führen im Vergleich zu 16:9-Formaten und Auflösungen aber immer noch ein Nischendasein.

Interessant dabei sind auch die Bezeichnungen der unterschiedlichen Formate und Auflösungen, um die es aufgrund der Vielfalt schnell zu Verwirrungen kommt:

Während 2.560 x 1.080 Pixel als Erweiterung von Full HD gerne auch als UW-FHD (Ultrawide Full HD) bezeichnet wird, fällt für 3.440 x 1.440 Pixel oftmals der Begriff UW-QHD (Ultrawide Quad HD) - standardisiert sind die Bezeichnungen aber dennoch nicht.

Da 3.840 x 1.600 Pixel durch seine horizontale Auflösung UHD / 4K (3.840 x 2.160 Pixel) gleicht, wird es auch als UW4K (Ultrawide 4K) bezeichnet. Allerdings kann auch UWQHD+ auf der Verpackung stehen.

Ein weiteres besonderes Merkmal des Predator X38 P ist das verbaute IPS-Panel, das mit einer Reaktionszeit von 1 ms (GtG) angegeben wird, was für ein solches Display sehr schnell ist - typischerweise schaffen die meisten IPS-Panels kaum unter 4 ms (GtG).

Predator X38 P mit Panel von LG-Display

Die Rückseite des X38 P ist im typischen Predator-Design von Acer gehalten. (Bildquelle: Taobao) Die Rückseite des X38 P ist im typischen Predator-Design von Acer gehalten. (Bildquelle: Taobao)

Einige weitere Angaben auf der Website des Händlers sind etwas unklar. So zum Beispiel die Details zur Refresh-Rate, die einmal mit 175 Hz und ein anderes mal mit 165 Hz angeben wird. Da es sich laut ComputerBase aber um das selbe Display handelt, wie es LG beim UltraGear 38GL950G verwendet, scheinen 175 Hz der Wahrheit zu entsprechen.

Dem zu entnehmen ist auch, dass es sich dabei um den OC-Mode handelt, standardmäßig ist eine Bildwiederholrate von 144 Hz eingestellt. Zusammen mit dem verbauten G-Sync-Modul sollte Screen-Tearing beim X38 P also keine Rolle spielen.

Mit einer Helligkeit von 450 cd/m² und einem Kontrast von 1000:1 entspricht der Acer Predator X38 P den Spezifikationen nach DisplayHDR 400. Zudem bietet das Panel eine Farbtiefe von 10 Bit und dank der Beschichtung der Backlight-Leuchtdioden mit Nano-Partikeln sollen 98 Prozent des DCI-P3-Farbraums abgedeckt werden.

Es handelt sich demnach um ein Nano-IPS-Panel, was bei dem chinesischen Händler keine Erwähnung findet. Und auch zur Krümmung des Displays gehen die Angaben auseinander. Die des LG-Panels beträgt 2300R, weshalb wir das auch für den Acer-Bildschirm annehmen.

Rund 2.000 Euro könnten anfallen

Auch der Preis weist den Predator X38 P als High-End-Monitor aus. (Bildquelle: Taobao) Auch der Preis weist den Predator X38 P als High-End-Monitor aus. (Bildquelle: Taobao)

Preislich liegt der Predator X38 P umgerechnet bei rund 1.700 Euro (13.299 Chinesische Yuan). In Deutschland könnten aber aufgrund von in der Regel höheren Preisen und Steuern um die 2.000 Euro fällig werden. In dieselbe Preisklasse fällt auch der LG 38GL950G, der zwar seit Sommer verfügbar sein sollte, aber derzeit noch bei keinem Händler als lagernd gelistet wird.

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