Albatron K8SLI

Kompakte und preiswerte Nforce-4-SLI-Platine mit guter Spieleleistung, aber Detailmängeln im Platinenlayout. Übertakter freuen sich über das gute Bios.

von Daniel Visarius,
11.01.2006 14:14 Uhr

Auf Basis des Nvidia-Chipsatzes Nforce 4 SLI baut Albatron das knapp 120 Euro teure K8SLI. Die kompakte Sockel-939-Platine unterstützt alle AMD-Chips für diesen Steckplatz sowie einen SLI-Verbund aus zwei Geforce-Karten. Eine Steckkarte (wie bei vielen anderen SLI-Boards) müssen Sie dabei nicht umdrehen. Zusätzlich bieten je zwei PCI-Express-1x- und zwei herkömmliche PCI-Slots ausreichend Platz für Erweiterungskarten. Einen müden AC'97-Soundchip sowie flottes GBit-LAN Sockel-939-Mainboard hat der Hersteller direkt auf die Platine gelötet. Festplatten und optische Laufwerke finden Anschluss an zwei IDE- und vier Serial-ATA-Ports. Von letzteren wird mindestens einer durch lange Grafikkarten à la Geforce 7800 GTX blockiert.

Viel Power, gutes Bios

Im Test mit einem Athlon 64 X2/4800+, 1,0 GByte DDR400-RAM und einer Geforce 7800 GTX bleibt das K8SLI im Durchschnitt knapp hinter den schnellsten Nforce-4-SLI-Platinen. Der aktive Chipsatz-Ventilator ist hörbar, in den meisten Systemen übertönen Grafikkarten- und Prozessorkühler ihn allerdings. Das Bios bietet gute Übertaktungsmöglichkeiten - so können Sie zum Beispiel den CPU-Multiplikator reduzieren, falls Sie den Hypertransport-Referenztakt deutlich erhöhen wollen.


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