Wochenlange Akkulaufzeit und quasi unkaputtbar: Meine Smartwatch kostet bei Amazon jetzt 100 Euro weniger, als ich sie gekauft habe – mein Fazit nach 1 Jahr

Bei Amazon kostet die robuste Smartwatch Amazfit T-Rex 3 Pro gerade 285 Euro. Ich trage sie seit einem Jahr uns teile meine Erfahrung damit.

Die Amazfit T-Rex 3 Pro ist auch in gold-schwarz verfügbar. (Bildquelle: Duy Linh DinhGameStar Tech) Die Amazfit T-Rex 3 Pro ist auch in gold-schwarz verfügbar. (Bildquelle: Duy Linh Dinh/GameStar Tech)

Solltet ihr derzeit auf der Suche nach einer neuen Smartwatch sein, könnte der aktuelle Prime Day bei Amazon eine plausible Anlaufstelle sein. Leider ist nicht jedes Angebot auch wirklich so gut, wie es auf den ersten Blick wirkt.

Jetzt ist bei dem Versandriesen die Amazfit T-Rex 3 Pro im Angebot – eine Smartwatch, die ich selbst schon seit etwa einem Jahr trage. Als ich sie im November 2025 gekauft habe, habe ich 386 Euro (UVP 400 Euro) bezahlt. Jetzt ist sie knapp 100 Euro günstiger.

Hier ist meine Erfahrung mit der Uhr und ob sich für euch der Kauf lohnt.

Was ist die Amazfit T-Rex 3 Pro?

Diese Uhr eignet sich besonders gut für Outdoor-Abenteuer. (Bildquelle: Duy Linh DinhGameStar Tech) Diese Uhr eignet sich besonders gut für Outdoor-Abenteuer. (Bildquelle: Duy Linh Dinh/GameStar Tech)

Eine Kleinigkeit vorweg, weil diese Frage immer wieder aufgepoppt ist: Amazfit ist keine Tochtermarke von Amazon. Über die letzten Monate wurde ich überraschend oft gefragt, ob das eine Untermarke des Versandriesen sei. Amazfit ist ein eigenständiges Unternehmen mit Hauptsitz in China.

Die T-Rex 3 Pro ist eine besonders robuste Smartwatch des Unternehmens. Auf der Uhr läuft ZeppOS – es sind also keine Apps für Google wear OS kompatibel. Man muss stattdessen auf die wenigen Apps zurückgreifen, die innerhalb der Zepp-App herunterladbar sind.

Dafür ist das Betriebssystem besonders schlank und effizient, was in einer besonders langen Akkulaufzeit resultiert. Für die Nutzung sämtlicher Funktionen ist jedoch immer das per Bluetooth verbundene Smartphone notwendig.

Was mir an der Uhr gefällt

Quasi unkaputtbar: Wenn ihr ein Fan von robusten G-Shock-Uhren seid, dann könnte die T-Rex 3 Pro die richtige Smartwatch für euch sein. Die Uhr ist hervorragend gegen Stöße, Kratzer und Feuchtigkeit geschützt.

  • Der Bildschirm wird mit Saphirglas geschützt. Obwohl ich mit der Uhr schon unzählige Male angestoßen bin, hat der Bildschirm bis heute keinen einzigen Kratzer.
  • 10 ATM: Laut Hersteller lässt sich mit der Uhr 45 Meter tief tauchen. 
  • Lünette und Tasten aus Titan der Güteklasse 5. Das Material ist korrosionsbeständig und somit besonders langlebig.

Selbst nach einem Jahr hat der Saphirbildschirm keinen einzigen Kratzer. (Bildquelle: Duy Linh DinhGameStar Tech) Selbst nach einem Jahr hat der Saphirbildschirm keinen einzigen Kratzer. (Bildquelle: Duy Linh Dinh/GameStar Tech)

Lange Akkulaufzeit: Mit Always-on-Display komme ich mit der Uhr ungefähr eine Woche ohne neue Aufladung durch. Nutze ich bei den letzten 10 Prozent den Akkusparmodus, sind noch einmal ein bis zwei Tage drinnen. Ohne Always-On-Display hält die Uhr etwa drei Wochen lang durch. 

Sehr heller Bildschirm: Amazfit verbaut in der T-Rex 3 Pro ein AMOLED-Display mit einer beeindruckenden maximalen Helligkeit von 3.000 Nits. Der Bildschirm bleibt selbst bei direkter Sonnenlichteinstrahlung leicht ablesbar. 

Eingebaute Taschenlampe: Was nach einem Gimmick klingt, gehört zu meinen absoluten Lieblings-Funktionen der Uhr. Ich kann einfach die Up-Taste zwei Sekunden gedrückt halten, um die Taschenlampe ein- und auszuschalten. Tippe ich die Taste weiter an, verstellte ich die Helligkeit oder schalte in einen augenschonenden Rotlicht-Modus. Die Taschenlampe am Handgelenk zu haben ist so viel praktischer als beim Handy. 

GPS und Routen: Ich kann direkt am Handgelenk Wanderrouten planen, navigieren und Sonderziele festlegen. Die GPS-Verbindung war immer sehr zuverlässig, solange ich einen freien Himmel über mir hatte. Die Navigation ist auch mit Offline-Karten möglich.

Kommunikation über das Handgelenk: Wenn mich jemand anruft, kann ich den Anruf direkt über die Uhr annehmen und darüber telefonieren (es ist ein Mikrofon und ein Lautsprecher verbaut). Das war praktischer als ich dachte, da mein Handy nicht immer in Griffweite lag oder ich gerade keine Hand frei hatte. Auf Textnachrichten kann ich mit der kleinen On-Screen-Tastatur antworten oder per Spracheingabe diktieren. 

Umfangreiches Bio-Tracking: Die Uhr kann mit ihrem Biosensor Vitaldaten auslesen und sie direkt auf dem Bildschirm grafisch darstellen. Die Präzision der Daten konnte ich jedoch nicht nachprüfen, da mir dafür das nötige Equipment fehlt. Meine subjektive Wahrnehmung ist jedoch positiv. Besonders das Schlaftracking scheint sehr genau zu sein. 

Ich brauche mehr Schlaf. (Bildquelle: Duy Linh DinhGameStar Tech) Ich brauche mehr Schlaf. (Bildquelle: Duy Linh Dinh/GameStar Tech)

Viele Trainingsmodi: Es gibt über 180 Trainingsmodi. Darunter sogar für eher nischige Sportarten, wie etwa Parkour, was mich besonders gefreut hat. Beim Krafttraining kann ich Sätze, Wiederholungen und Gewicht erfassen. Die Trainingsergebnisse lassen sich nach dem Training in der App oder auf der Uhr einsehen. 


Die 3 Highlights der Amazfit T-Rex Pro 3 von unserem Smartwatch-Experten Patrick


Was mir weniger gefallen hat

Spätere Antworten auf Nachrichten nicht möglich: Es ist nur möglich, auf Nachrichten zu antworten, wenn ich das gleich nach dem Lesen tue. Lese ich die Nachricht und schließe sie, kann ich nicht später antworten, sondern muss das dann über das Handy machen. 

Zepp Pay nur mit Mastercard: Die Bezahlfunktion ist leider nicht sehr praktisch, da nur Mastercard unterstützt wird. Visa-oder Giro-Karten werden nicht unterstützt. Es ist allerdings möglich, das eigene Girokonto mit einer Curve-Mastercard zu verknüpfen, um so über Umwege damit zu bezahlen, allerdings habe ich das nicht ausprobiert.

Proprietäres Ladegerät: Ich habe den kleinen Ladepuck schon einige Male verlegt und jedes Mal nervt es mich, dass ich die Uhr nicht einfach über ein Qi-Ladepad aufladen kann. 

Die Rückseite des Pucks ist magnetisch, also habe ich jetzt einen festen Platz an meinem Regal auserkoren, damit ich ihn nicht mehr verlege. (Bildquelle: Duy Linh DinhGameStar Tech) Die Rückseite des Pucks ist magnetisch, also habe ich jetzt einen festen Platz an meinem Regal auserkoren, damit ich ihn nicht mehr verlege. (Bildquelle: Duy Linh Dinh/GameStar Tech)

Lohnt sich das Angebot?

Derzeit ist die Amazfit T-Rex Pro 3 für 100 Euro weniger erhältlich, als ich sie damals gekauft habe. Der Preis von 285 Euro ist für die gebotene Ausstattung mehr als fair. Wenn ihr auf der Suche nach einer Smartwatch seid, die nicht nur extrem robust ist, sondern euch auch lange bei Outdoor-Abenteuern begleiten kann, dann solltet ihr diese Uhr auf jeden Fall in die engere Auswahl aufnehmen. 

Amazfit T-Rex 3 Pro
Robust und langlebig
Amazfit T-Rex 3 Pro
10 ATM, Saphirglas, ZeppOS, wochenlange Akkulaufzeit, 180+ Sportmodi
400 €285 €

Robuste Alternativen

Suunto Race S: Diese Uhr ist mit 5 ATM zwar etwas schlechter geeignet für Tauchgänge, aber dafür bietet sie ein schlankeres Design, eine ebenso lange Akkulaufzeit und sogar Tracking für Menstruationszyklen. Das Gehäuse besteht aus Edelstahl und Gorilla Glas. Der Preis liegt derzeit bei 261 Euro.

Garmin Instinct 2X Solar: Diese Smartwatch ist mit einem MiP-Display ausgestattet, das nicht nur extrem effizient ist, sondern bei hellem Tageslicht perfekt ablesbar bleibt. Wie der Name vermuten lässt, versorgt eine Solar-Ladelinse die Uhr mit zusätzlicher Energie, um die Akkulaufzeit zu verlängern. Genau wie bei der Amazfit T-Rex 3 Pro ist eine Taschenlampe integriert. Mit einem Preis von 237 Euro ist sie sogar ein gutes Stück günstiger und eine tolle Alternative, wenn euch diese Art von Bildschirm besser gefällt. 


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