Wer beim Einsteigen ins Auto gewohnt ist, sein Smartphone anzuschließen, könnte schon bald von einer unangenehmen Warnmeldung auf dem Display überrascht werden.
Wie das Tech-Portal Android Authority berichtet, erhalten derzeit immer mehr Nutzer mit älteren Geräten – darunter beliebte Klassiker wie das Samsung Galaxy S9 oder Note 9 – den Hinweis, dass ihr Telefon in Kürze nicht mehr von Android Auto unterstützt wird.
Hintergrund ist, dass Google offenbar die Mindestvoraussetzungen für die Nutzung der Plattform anhebt und den Support für das Betriebssystem Android 10 einstellt, sodass künftig auch für die kabelgebundene Verbindung mindestens Android 11 erforderlich ist.
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Diese Klassiker sind betroffen
Konkret macht sich das drohende Aus durch eine Meldung beim Verbinden mit dem Fahrzeug bemerkbar. Unter dem Hinweis »Telefon wird nicht mehr unterstützt« werden Nutzer darüber informiert, dass Android Auto bald den Dienst einstellt, da das jeweilige Smartphone nicht mehr auf die erforderliche Android-Version aktualisiert werden kann.
Betroffen davon sind unter anderem die damaligen Top-Modelle Samsung Galaxy S9, Galaxy Note 9 und das Sony Xperia XZ2 Compact. Diese Geräte haben nach Android 10 kein weiteres System-Update vonseiten der Hersteller erhalten.
Google zieht die Zügel auch bei Kabelverbindungen an
Bislang galt Android 11 vor allem als Voraussetzung für die kabellose Nutzung (Wireless Android Auto), während für die klassische Verbindung per USB-Kabel laut Googles offiziellen Support-Seiten noch immer Android 9 Pie ausreicht.
Dass die aktuellen Warnhinweise nun explizit bei kabelgebundenen Verbindungen auftreten, deutet darauf hin, dass Google beide Verbindungsarten vereinheitlicht und die Mindestanforderung generell auf Android 11 anhebt.
Was betroffene Autofahrer jetzt tun können
Ein genaues Datum für die endgültige Abschaltung hat Google bislang noch nicht offiziell kommuniziert.
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Wer die Warnmeldung bereits im Cockpit sieht, dem bleiben mittelfristig jedoch nur drei Optionen, um weiterhin nicht auf Navigation und Musiksteuerung via Android Auto verzichten zu müssen:
- Manuelles Update prüfen: In den Systemeinstellungen nachsehen, ob für das eigene Modell nicht doch noch ein ausstehendes Update auf Android 11 bereitsteht.
- »Custom ROM« installieren: Technikversierte Nutzer können über inoffizielle Android-Versionen (wie LineageOS) ein neueres Betriebssystem aufspielen – was jedoch mit Aufwand und gewissen Risiken verbunden ist.
- Hardware-Wechsel: Für die meisten Betroffenen dürfte der Stichtag schlicht bedeuten, dass nach rund sechs bis acht Jahren ein Wechsel auf ein neueres Smartphone die beste Option ist.
Wie sieht es bei euch aus? Verlasst ihr euch auf euer Smartphone beim Autofahren oder nutzt ihr eher das eingebaute Navi? Schreibt uns dazu gerne unten einen Kommentar.

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