Anycubic hat mit dem neuen Kobra X einen 3D-Drucker an den Start gebracht, der eigentlich ganz unscheinbar aussieht. Bunte Modelle sind längst kein Hexenwerk mehr aber bei diesem Gerät liegt der Teufel nun mal im Detail: Endlich könnt ihr eure Modelle nicht nur aus verschiedenen Farben, sondern auch aus verschiedenen Materialien drucken. Und das Beste? Ihr spart beim Filament-Wechsel nicht nur Zeit, sondern wertvolles Filament, weil alles so dicht an der Düse zusammenläuft!
Schaut euch den mehrfarbigen 3D-Drucker bei Amazon anRevolution auf dem Schreibtisch: Dieser Drucker kann nicht nur mehrere Farben!
Bevor wir uns die bunten Ergebnisse anschauen, müssen wir kurz über das Herzstück sprechen: den Antrieb. In der Welt des 3D-Drucks unterscheiden wir meist zwischen CoreXY-Systemen und kartesischen Druckern. Bei einem CoreXY-Gerät bleiben die Motoren an Ort und Stelle und bewegen nur den Druckkopf mithilfe von Zahnriemen von A nach B. Der Kobra X ist ein klassischer „Bettschubser“ (kartesisch), bei dem sich das Heizbett auf der Y-Achse und der Druckkopf auf der X-Achse bewegt.
Früher hieß das oft: Langsam drucken, sonst wackelt alles. Aber Anycubic hat hier so massiv an der Vibrationskompensation geschraubt, dass die Kiste mit einem Affenzahn durch die Schichten jagt, ohne dass die Qualität leidet. Im dazugehörigen Produktvideo bei Amazon sieht es aus, als hätte Anycubic das Erdbeben abgewartet, um diese Funktion einem gebührenden Härtetest zu unterziehen.
Schaut euch den mehrfarbigen 3D-Drucker bei Amazon anWas bedeutet eigentlich ACE GEN 2?
Dahinter verbirgt sich das Anycubic Color Engine System. Es ist die Schnittstelle, die dem Drucker sagt, wann er welches Filament ziehen soll. Das Besondere am Kobra X ist der adaptive Extrusionskraft-Kompensator.
Das klingt kompliziert, ist aber genial: Das System erkennt, ob ihr gerade hartes PLA oder butterweiches TPU (flexibler Kunststoff) druckt und passt den Druck des Extruders – also der Vorrichtung, die das Material schiebt – automatisch an. Ich finde das genial, weil man so ohne viel Stress verschiedene Materialeigenschaften in einem einzigen Modell kombinieren kann. Wenn ihr mehr als vier verschiedene Filamente miteinander kombinieren wollt, könnt ihr den Kobra X mit einem Filament-Trockner erweitern.
Schaut euch den Filament-Trockner von Anycubic bei Amazon anDie Specs des Anycubic Kobra X im Überblick
- Bauraum: 260 x 260 x 260 mm
- Geschwindigkeit: Bis zu 600 mm/s (Benchy in 14 Min)
- Nivellierung: 49-Punkt-Auto-Leveling – kein händisches Drehen mehr
- Features: 720P-Kamera mit KI-Überwachung gegen "Spaghetti-Fehler"
- Düse: Schnellwechsel-Hotend aus gehärtetem Stahl (0,4 mm)
Und wofür braucht man das? Ganz einfach:
Praktische Helfer für den Alltag
- Gridfinity-Systeme: Für mich der absolute Endgegner in Sachen Ordnung. Das sind modulare Boxen für Schubladen, in denen jede Schraube und jeder Stift seinen festen Platz findet.
- Kabel-Management-Clips: Wer hasst Kabelsalat unter dem Schreibtisch nicht auch? Kleine Clips, die man unter die Platte schraubt oder klebt, sind in 10 Minuten gedruckt.
- Ersatzteile: Meiner Erfahrung nach ist das die Königsdisziplin. Ein abgebrochener Regler am Backofen oder ein spezieller Halter für die Duschstange? Selbst messen, zeichnen (oder bei Plattformen wie Printables suchen) und drucken.
Gadgets und Lifestyle
- Smartphone- und Tablet-Ständer: Es gibt tausende Designs – von minimalistisch bis hin zu mechanisch klappbaren Versionen. Ich finde, das ist das perfekte "Mitbringsel" für Freunde.
- Lithophane: Das sind Bilder, die erst sichtbar werden, wenn man Licht hindurchscheinen lässt. Ein super persönliches Geschenk, das mit der feinen Auflösung moderner Drucker wie dem Kobra X fantastisch aussieht.
- Pflanztöpfe mit Selbstbewässerung: Dank der chemischen Beständigkeit von Materialien wie PETG könnt ihr Töpfe drucken, die ein Wasserreservoir haben. Perfekt für alle ohne grünen Daumen.
Spielereien und Mechanik
- Print-in-Place Modelle: Das sind Objekte, die bereits fertig montiert aus dem Drucker kommen. Denkt an Gelenk-Drachen oder funktionsfähige Zangen. Für mich immer wieder ein kleiner Magie-Moment.
- Brettspiel-Inlays: Wenn ihr wie ich gerne Brettspiele spielt, wisst ihr, wie nervig die Tüten im Karton sind. Maßgeschneiderte Einsätze halten alles an Ort und Stelle.
- Cosplay-Rüstungen und Props: Mit der Größe eines Kobra X könnt ihr problemlos Helme (wie den von Iron Man oder Mandalorianer) in wenigen Teilen drucken.
Warum das Leveling so wichtig ist
Für die Einsteiger unter euch: Leveling bedeutet, dass der Abstand zwischen Düse und Druckplatte überall exakt gleich ist. Wenn das nicht passt, hält der Druck nicht oder die Düse kratzt über das Bett. Dank der 49-Punkt-Automatik des Kobra X müsst ihr euch darum absolut keine Sorgen mehr machen. Das System gleicht Unebenheiten in Echtzeit aus. Ich finde, das ist eines der Features, die den Frustfaktor beim 3D-Druck fast auf null senken und das Hobby viel mehr Leuten zugänglich macht.
Mein persönliches Fazit
Der Anycubic Kobra X beweist, dass Mehrfarbendruck kein Luxus mehr sein muss. Besonders beeindruckt hat mich die KI-Kamera – wer schon mal einen 20-Stunden-Druck wegen eines kleinen Fehlers in Plastikmüll verwandelt hat, wird dieses Feature lieben.
Meiner Meinung nach bekommt ihr momentan nirgendwo sonst so viel Innovation und Benutzerfreundlichkeit für diesen Preis. Er ist nicht nur ein Werkzeug, sondern eine Einladung, endlich wieder kreativ zu werden, ohne sich über die Technik den Kopf zerbrechen zu müssen. Wenn ihr Bock auf Farbe habt und nicht euer gesamtes Erspartes opfern wollt: Greift zu, ihr werdet es nicht bereuen!
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