2026 erscheint das günstigste MacBook seit 12 Jahren: Das ist schon jetzt über den Laptop unter 1.000 Euro bekannt

Apple bringt 2026 angeblich ein Budget-MacBook für deutlich unter 1.000 Euro auf den Markt – das günstigste Modell seit über einem Jahrzehnt. Der Laptop soll Chromebooks und günstigen Windows-PCs Konkurrenz machen.

Das MacBook Pro ist eines der teuersten Apple-Notebooks – im nächsten Jahr soll eine wesentlich günstigere Apple-Alternative auf uns warten. Das MacBook Pro ist eines der teuersten Apple-Notebooks – im nächsten Jahr soll eine wesentlich günstigere Apple-Alternative auf uns warten.

Apple bringt im kommenden Jahr ein »Budget«-MacBook auf den Markt – so behauptet es zumindest das in der Mac-Welt gut informierte Bloomberg-Portal. Demzufolge wolle das Unternehmen sich mit diesem Schritt erstmals gezielt in den Markt vergleichsweise günstigerer Notebooks wagen.

Bisher ist die Apple-Marke eher für Premium-Modelle bekannt und verzichtet so auf ein Portfolio im Niedrigpreissegment. Zur Einordnung: Das aktuelle MacBook Air mit M4-Chip kostet 999 US-Dollar, kann aber mit Bildungsrabatt auf 899 US-Dollar reduziert werden. Letztmals startete das Macbook Air im Jahr 2014 mit solchen Preisen, damals ebenfalls für 899 US-Dollar.

Das neue Budget-Modell soll jedoch »deutlich unter 1.000 US-Dollar« liegen und damit eine völlig neue Preiskategorie für Apple erschließen.

Video starten 8:16 Tech like Vera: Wie die Kombination aus MacBook Pro und Mac Mini mein Leben deutlich bereichert hat

iPhone-Chip statt Mac-Prozessor

Einzelne technische Daten sollen dem Bloomberg-Bericht zufolge bereits feststehen. So soll Apple erstmal in einem Mac einen iPhone-Prozessor verbauen: Das Gerät mit dem Codenamen »J700« soll voraussichtlich den A18 Pro-Chip nutzen, der auch im iPhone 16 Pro zum Einsatz kommt.

Interne Tests hätten demnach gezeigt, dass dieser Smartphone-Prozessor eine bessere Leistung erbringt als der Mac-optimierte M1-Chip, der noch vor wenigen Jahren in MacBooks verwendet wurde. Der A18 Pro basiert auf einer 3-Nanometer-Fertigungstechnologie und verfügt über sechs CPU-Kerne – zwei Performance-Kerne mit 4,05 GHz und vier Effizienz-Kerne mit 2,42 GHz.

  • Im Geekbench-Benchmark erreicht der A18-Pro-Chip Werte von 3.539 Punkten im Single-Core-Test und 8.772 Punkten im Multi-Core-Test.
  • Zum Vergleich: Der M1-Chip erzielte im selben Geekbench-Benchmark 2.346 Punkte im Single-Core- und 8.345 Punkte im Multi-Core-Test. Trotz seiner Smartphone-Wurzeln sollte das Argument mit dem A18 Pro also aufgehen.

Zur weiteren Kostenreduzierung setzt Apple Bloomberg zufolge auf ein günstigeres LCD-Panel, das anstelle der hochwertigeren Retina-Bildschirme der aktuellen MacBooks verbaut wird. Mit den kolportierten »knapp unter 13,6 Zoll« hätte das Budget-MacBook das kleinste Display aller aktuell erhältlichen Macs.

Bildungsbereich und Gelegenheitsnutzer als Zielgruppe

Das Budget-MacBook richtet sich mutmaßlich an Schüler, kleinere Unternehmen und Gelegenheitsnutzer, die hauptsächlich im Internet surfen, Dokumente bearbeiten oder leichte Medienbearbeitung durchführen. Apple möchte des Weiteren auch potenzielle iPad-Käufer ansprechen, die eine traditionelle Laptop-Erfahrung mit integrierter Tastatur bevorzugen.

Mit einem solchen Gerät könnte Apple in einem Bereich Fuß fassen, der bisher von Google dominiert wird: dem Bildungsbereich. Als vergleichsweise günstige Einsteiger-Notebooks für simple Text- und Office-Aufgaben gelten die Google-Modelle als gern gesehene Option für die Masse; schließlich fangen die Geräte schon bei rund 180 Euro an.

  • Apple hält derzeit etwa 9 Prozent des globalen PC-Marktes und rangiert an vierter Stelle der Branche hinter Lenovo, HP und Dell – allesamt Hersteller, die Windows- oder ChromeOS-Geräte verkaufen.
  • Im Bildungssektor liegt Apples Marktanteil bei geschätzten 12 Prozent, die sich hauptsächlich in der Hochschulbildung oder spezialisierten Kreativprogrammen befinden.

Ein deutlich günstigeres MacBook, das Apples Design beibehält und nahtlos mit anderen Apple-Produkten zusammenarbeitet, könnte eine neue Welle der Mac-Akzeptanz auslösen – besonders in den USA, wo das iPhone ohnehin schon dominiert.​​

Windows 11 als zusätzliche Chance

Neben der Chromebook-Konkurrenz bietet sich Apple eine weitere Gelegenheit durch Microsofts Umstellung auf Windows 11.

Der Wechsel hat einige Nutzer der Vorgängerversion verärgert und viele ohne Sicherheitsupdates zurückgelassen, auch wenn hierzulande mit dem ESU-Programm noch eine Verzögerungstaktik genutzt werden kann.

Windows 11 stellt strikte Hardware-Anforderungen – insbesondere die Notwendigkeit eines TPM-2.0-Moduls, was zahlreiche ältere, aber funktionstüchtige PCs von der Aktualisierung ausschließt. Microsoft beendete die Unterstützung für Windows 10 am 14. Oktober 2025, was Nutzer zwingt, entweder neue Hardware zu kaufen oder Updates zu verzichten.

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