Sieht aus wie ein Gameboy Advance SP, ist aber ein Beamer: Aurzen hat mit dem Zip den ersten Tri-Fold Portable Projektor vorgestellt. Klingt nach viel Buzzword, heißt aber: Beamer zum Einklappen und Mitnehmen. Und das ist in der Praxis tatsächlich ziemlich cool.
Wollt ihr mit dem Zip etwas projizieren, stellt ihr ihn einfach auf, klappt ihn auf die gewünschte Höhe auseinander und übertragt Inhalte vom Handy, Handheld, PC oder Tablet auf das Gerät. Verbunden wird das Ganze über USB-C oder HDMI.
Laut Aurzen dürft ihr mit etwa 90 Minuten Akkulaufzeit rechnen, danach muss – ebenfalls per USB-C – wieder geladen werden.
Neben einer Projektion bietet der Aurzen Zip auch Audio. Verbaut sind kleine Lautsprecher im Beamer, die in etwa auf dem Niveau eines handelsüblichen Handylautsprechers sind. Nicht die Welt, aber für schnell mal unterwegs ausreichend.
Gekühlt wird über Lüfter und zumindest auf dem nicht ganz leisen Messegelände der IFA konnte ich selbst mit hingehaltenem Ohr keinen Lärm feststellen.
Was mich beim Bild wirklich abgeholt hat, war der Autofokus des Projektors. Obwohl sich das Bild zur Demonstration hin- und herbewegt hat, blieb es stets einfach scharf.
Zweiter großer Pluspunkt in meiner Vor-Ort-Demo: Die vielen Einsatzmöglichkeiten. Durch die besondere Form lässt sich der Beamer an deutlich mehr Orten platzieren als handelsübliche Alternativen: Am Lenker eines Fahrrads, am Zelt beim Campen, an der Küchenleiste und so weiter.
Wer mag, kann den Aurzen Zip darüber hinaus noch weiteres Zubehör erwerben. Vier Accessoires bietet Aurzen an: Einen magnetischen Ladestand, eine magnetische Halterung für Wände, einen Wireless-Dongle für kabellose Übertragung und eine Tragetasche.
Regulär zahlt ihr für den bereits erhältlichen Projektor 500 Euro, gerade ist der Aurzen Zip allerdings reduziert für 450 Euro zu haben.
Weil mich der neue Formfaktor überzeugt und mich der neuartige Formfaktor abholt, habe ich dem Aurzen Zip einen unserer TechStars 2025
überreicht, mit denen wir unsere Highlights zur Messe auszeichnen.

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