Wenn euer PC nicht als eher lahme Büromaschine geplant ist, wird euch ein passiv, also ohne Lüfter, gekühltes System wohl eher nicht ausreichen. Die teils über 100 Watt Abwärme flotter CPUs müssen ja irgendwo hin.
CPU-Kühler sind öde, ein wenig Metall und ein bisschen Ventilation, keine spannenden Spezifikationen wie neue GPUs, CPUs oder sogar SSDs. Also einfach zu einem anständig teuren Modell greifen, wird dann schon passen? Das geht natürlich. Aber ihr könntet auch smart und preiswert kühlen, ohne Verzicht üben zu müssen.
Kauf dir jetzt den Preis- und Leistungstipp unter den CPU-KühlernEs müssen nicht immer Noctua oder beQuiet! sein
Wie bei fast jeder Hardware liegt das Schlaglicht immer auf den Topmodellen, auch bei CPU-Kühlern ist das nicht anders. In Tests, so es denn noch welche zu schnöden Kühlern gibt, duellieren sich dann Wasserkühlungen mit Highend-Luftkühlern.
Dabei entsteht mitunter der Eindruck, ohne ein Luxusmodell im dreistelligen Preisbereich ließen sich moderne Prozessoren nicht anständig temperieren. Aber was, wenn das eben doch geht und ein CPU-Kühler für unter 40 Euro einen gar nicht so viel schlechteren Job macht, als viele andere, die doppelt so viel kosten?
Schlagkräftiger Assassine sucht hitzköpfige CPU zwecks gemeinsamer AbkühlungDer Peerless Assassin 120 SE kühlt auch Highend-CPUs zuverlässig
Vorhang auf für Thermalright, die erst seit einigen Jahren nach einer Pause wieder auf dem deutschen Markt aktiv sind. Zurück mit einem Kühler, vor dem sich be Quiet! und co durchaus fürchten sollten.
Der Thermalright Peerless Assassin 120 SE hat sich seit seinem Release zum Liebling vieler PC-Zusammensteller und Youtuber entwickelt. In Konfigurationen, bei denen es nicht nur auf die maximale Leistung sondern ein wenig auch auf die Kosten ankommt, punktet der Assassine mit erstklassiger Kühlung, die nur knapp unter dem Niveau teurer Highendkühler herankommt.
Einziges Manko: Wenn ihr die Lüfterkurve ganz nach oben schraubt, wirds laut. Da das aber in den meisten Kühlfällen gar nicht nötig ist, bleibt das für die meisten Anwendungen ein theoretisches Problem - CPUs mit über 200 Watt Abwärme kühlt ihr mit Noctuas CPU-Kühlern leiser, bei allen anderen merkt ihr den Unterschied meist nur mit Messgeräten.
Dein nächster CPU-Kühler muss gar nicht so teuer sein, wie du vielleicht denkstTechnische Daten des Thermalright Peerless Assassin 120 SE
Der Name deutet es an: Der Meuchelmörder unter den CPU-Kühlern nutzt eine Lüfterdiagonale von 120 Millimetern, zwei der Thermalright TL-C12C-Lüfter kommen dabei gleichzeitig zum Einsatz. Die Drehzahl liegt bei maximal 1.550 Umdrehungen pro Minuten - und wenn ihr brav ein wenig darunter bleibt, sogar mit anständiger Lautstärke.
In der GameStar-Kaufberatung für PC-Zusammenstellungen nutzen wir den Thermalright Peerless Assassin 120 SE ebenfalls regelmäßig:
Das Material des massiven Kühlkörpers (Gewicht des gesamten Kühlers mit Lüftern: 970 Gramm) besteht aus Kupfer beim Bodenmaterial und den sechs Heatpipes sowie Aluminium für die Kühlrippen.
Geeignet ist der Peerless Assassin 120 SE sowohl für AMD- als auch für Intel-Systeme, unterstützt werden Sockel AM4 und AM5 sowie Intel LGA 1700, LGA 1200 und LGA 115x. Die Lüfter sind per 4-Pin-PWM regelbar.
Die hier verlinkte Variante nutzt RGB-Lüfter und einen schwarzen Kühlblock, es gibt den Assassinen aber auch ohne RGB oder mit weißem Kühlblock und leuchtenden Lüfern. Preislich gibt es zwischen den Modellen kaum Unterschiede.
Zuschlagen: Alles wird teurer, dieser CPU-Kühler ist weiterhin günstig zu haben
