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Bitcoin-Kritik: Für 27 Jahre Tee kochen oder ein Jahr Bitcoins schürfen

Während Spieler durch das Interesse der Miner zunehmend Konkurrenz beim Kauf von Grafikkarten bekommen, wachsen Interesse und Kritik an Bitcoin & Co.

von Nils Raettig,
14.02.2021 15:42 Uhr

Die wachsende Beliebtheit von aktuellen Grafikkarten bei Minern durch steigende Krypto-Kurse sorgt mit für ihre schlechte Verfügbarkeit. Die wachsende Beliebtheit von aktuellen Grafikkarten bei Minern durch steigende Krypto-Kurse sorgt mit für ihre schlechte Verfügbarkeit.

Nach der ersten Mining-Welle vor einigen Jahren wurde es erstmal deutlich ruhiger um Bitcoins & Co. Das hat sich spätestens durch die jüngste Milliarden-Investition von Tesla auch mit Blick auf ein breiteres Publikum geändert.

Kritik wird in diesem Zusammenhang ebenfalls immer lauter, nicht nur von Spielern. Bevor wir uns näher anschauen, wieso, werfen wir noch einen Blick auf den aktuellen (Kurs-)Stand.

Wenn ihr wissen wollt, wie sich die erste Mining-Welle damals auf den Markt ausgewirkt hat, erfahrt ihr das im folgenden Video bei GameStar Plus:

Kryptomining - Warum Sparfüchse die großen Verlierer sind PLUS 14:42 Kryptomining - Warum Sparfüchse die großen Verlierer sind

Wie entwickelt sich der Bitcoin-Kurs?

Im Zuge der Nachricht von Tesla befindet sich der Bitcoin-Kurs wieder im Aufschwung. Nachdem er von über 30.000 Euro Anfang Januar auf etwa 25.000 Euro Ende Januar gefallen war, liegt er aktuell sogar bei über 40.000 Euro.

Da es allerdings immer aufwändiger wird, neue Bitcoins zu berechnen, ist das rentabel praktisch nur noch mit spezieller Mining-Hardware in Form von so genannten »ASICs« möglich.

Die Abkürzung steht für »Application Specific Integrated Circuits« und meint speziell für diesen Anwendungsfall geschaffene (Mining-)Hardware.

Wie entwickelt sich der Ethereum-Kurs?

Auch mit Spieler-Grafikkarten ist das Mining möglich, in diesem Fall erfreut sich momentan aber die Krypto-Währung Ethereum statt Bitcoins besonders großer Beliebtheit. Das spiegelt sich ebenfalls in der Kursentwicklung wieder.

Ethereum ist also noch noch weit von den Bitcoin-Zahlen entfernt, befindet sich aber eindeutig im Aufschwung.

Hoher Stromverbrauch als zentraler Kritikpunkt

Grade die Investition von Tesla in Bitcoins stößt vielen sauer auf (via Merkur). Grundsätzlich werden Elektroautos wie die Tesla-Modelle auch mit Blick auf eine bessere Ökobilanz beworben (wobei nicht unstrittig ist, ob sie wirklich entscheidend besser ausfällt als bei anderen Autos).

Dem steht der hohe Rechen- und Energieaufwand für das Schürfen von Kryptowährungen gegenüber. Laut Schätzungen der Universität von Cambridge liegt er allein im Falle von Bitcoins bei 121,19 TWh (Terawatt-Stunden) pro Jahr.

Damit übersteigen die Bitcoin-Berechnungen das Niveau der Niederlande (110,6 TWh). Im Ländervergleich kommen sie demnach auf Platz 31 (siehe auch unsere Übersicht auf der zweiten Artikelseite).

Tee statt Kryptowährung: Umgerechnet könnte man diese Energie laut dem Uni-Bericht auch dafür nutzen, um 27 Jahre lang Tee für die Einwohner Großbritanniens zu kochen. Eine Umrechnung in die Zahl der zu kühlenden Bierflaschen für die deutsche Bevölkerung gibt es dagegen nicht.

Durch die vergleichsweise hohen Stromkosten in Deutschland lohnt sich das Mining hier weniger als in anderen Ländern. Spieler dürften durch den generell steigenden Bedarf von Minern aber auch hierzulande betroffen sein, weil im Allgemeinen die Verfügbarkeit schlechter wird und die Preise steigen:

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