Bluetooth-Kopfhörer bei Stiftung Warentest - Auch günstige Modelle gefielen den Testern

Bluetooth-Kopfhörer müssen laut Stiftung Warentest nicht teuer sein - auch günstigere Modelle schnitten im Vergleichstest gut ab.

von Sara Petzold,
30.04.2019 07:08 Uhr

Die Real Blue Kopfhörer von Teufel schnitten im Vergleich der Stiftung Warentest am besten ab.Die Real Blue Kopfhörer von Teufel schnitten im Vergleich der Stiftung Warentest am besten ab.

Egal, ob beim Sport, auf dem Weg zur Arbeit oder generell unterwegs: Kopfhörer mit Bluetooth-Support sind für viele Technik- und Musikbegeisterte nicht mehr wegzudenken. Doch die Auswahl ist immens - schließlich hat man neben diversen In-Ear-Kopfhörern auch die Wahl aus einem großen Segment an Bügelkopfhörern.

Die Stiftung Warentest hat insgesamt 18 Bluetooth-Bügelkopfhörer getestet (via Winfuture, Originalartikel hinter Paywall), das Ergebnis: Günstig muss nicht schlecht sein.

Teufel gewinnt

Denn von den getesteten Geräten, die preislich im Bereich zwischen 44 und 234 Euro rangierten, schnitt zwar der rund 170 Euro teure Teufel Real Blue am besten ab (Gesamtnote Gut 2,2).

Allerdings konnten die deutlich günstigeren Sennheiser HD 4.40BT zum Preis von 88 Euro ebenfalls überzeugen und sicherten sich mit der Note Gut (2,3) knapp hinter Teufel den dritten Platz.

Auf Rang Zwei lag das Modell Beoplay H4 von Bang & Olufsen (214 Euro), ebenfalls mit der Note Gut (2,3).

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Zu den Testkriterien zählte unter anderem die Ton-Qualität, die mit 55 Prozent in die Gesamtnote einging. Hier bewerteten die Tester Dynamik, Volumen und Verzerrung. Außerdem testeten sie Handhabung und Tragekomfort (25 Prozent der Gesamtnote) sowie die Bluetooth-Verbindung (zehn Prozent), Störeinflüsse (fünf Prozent) und die Haltbarkeit (fünf Prozent).

Insgesamt fiel der Redaktion von Stiftung Warentest positiv auf, dass fast alle getesteten Kopfhörer eine Akkulaufzeit von mehr als 30 Stunden anboten und sich bei leerem Akku mithilfe eines beiliegenden Audiokabels weiterbetreiben ließen.

Teils unzulängliche Bedienungsanleitungen und eine verzögerte Audioausgabe beim Fernsehen im Fall des Isy IBH 2100 sorgten für Minuspunkte.


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