KI-Sprachmodelle wie ChatGPT haben die Welt im Sturm erobert. Seit dem Release sind gerade mal drei Jahre vergangen, aber der Einfluss der Technologie ist schon jetzt gewaltig. Eine Studie zeigt, wie KI in der Praxis genutzt wird.
Kein Ersatz für die Web-Suche
Gerade am Anfang der Entwicklung gingen viele Experten und Beobachter davon aus, dass KI die Web-Suche etwa über Google überflüssig machen und ersetzen würde. Tatsächlich bietet Google mittlerweile sogar direkt KI-Zusammenfassungen direkt in der Suche an.
0:55
ChatGPT Images: OpenAI stellt neues KI-Modell zur Bildbearbeitung vor
Dennoch scheinen die Chatbots eher für andere Zwecke genutzt zu werden und gegoogelt wird nach wie vor. Eine Studie des National Bureau of Economic Research hat basierend auf Daten von OpenAI untersucht, wie die Nutzung tatsächlich ausfällt (via Xataka).
Die Nachrichten wurden dabei nicht direkt gelesen, sondern vor allem kategorisiert. Dabei wurden vor allem drei Kategorien entdeckt, die insgesamt 80 Prozent aller Anfragen abdecken:
- Praktische Anleitung: Dahinter verbergen sich vor allem Erklärungen von Konzepten, Technologien und ähnlichem.
- Suche nach Informationen: Entspricht am ehesten der Nutzung als Web-Suche.
- Schreiben: Von kurzen Captions über E-Mails bis hin zu ganzen Artikeln.
Im Arbeitskontext überwiegt dabei das Schreiben von Texten. Spannenderweise wird ChatGPT aber nur in knapp 30 Prozent der Fälle für Arbeitsthemen genutzt. Die private Nutzung ist deutlich verbreiteter. Auffällig ist, dass vor allem gut ausgebildete Menschen mit gut bezahlten Jobs die KI für die Arbeit zu nutzen scheinen.
Auch interessant: Der NASA-Roboter Curiosity hat versehentlich einen Felsen auf dem Mars geöffnet und damit einen gelben Schatz enthüllt
Im Juli 2025 gab es knapp 700 Millionen aktive ChatGPT-Nutzer, was ungefähr 10 Prozent der weltweiten erwachsenen Population bedeutet. Anfangs waren deutlich mehr Männer aktiv, mittlerweile hat sich das aber angeglichen. In Ländern mit geringeren Einkommen steigt die Nutzung stärker als in anderen.
Die Studie zeigt einerseits, wie schnell sich die neue Technologie verbreitet und etabliert hat, wobei da vermutlich auch ein Blick auf die Kursentwicklung der großen Anbieter ausreichen würde. Andererseits zeigt sie aber auch, dass KI andere Technologien nicht zwangsläufig ersetzt.
Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.
Dein Kommentar wurde nicht gespeichert. Dies kann folgende Ursachen haben:
1. Der Kommentar ist länger als 4000 Zeichen.
2. Du hast versucht, einen Kommentar innerhalb der 10-Sekunden-Schreibsperre zu senden.
3. Dein Kommentar wurde als Spam identifiziert. Bitte beachte unsere Richtlinien zum Erstellen von Kommentaren.
4. Du verfügst nicht über die nötigen Schreibrechte bzw. wurdest gebannt.
Bei Fragen oder Problemen nutze bitte das Kontakt-Formular.
Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.
Nur angemeldete Plus-Mitglieder können Plus-Inhalte kommentieren und bewerten.