Dell Optiplex 7070 Ultra - Modularer Komplett-PC im TFT-Standfuß

Mit seinem neuesten Komplett-PC könnte Dell den Markt der All-in-One-Rechner neu erfinden. Alle Komponenten sind im Monitorarm untergebracht.

von Manuel Schulz,
22.08.2019 18:37 Uhr

Mit dem Dell Optiplex 7070 Ultra ist der Schreibtisch aufgeräumt. (Bild: Dell)Mit dem Dell Optiplex 7070 Ultra ist der Schreibtisch aufgeräumt. (Bild: Dell)

All-in-One-PCs (AiO) bieten den Vorteil, dass der Schreibtisch sehr aufgeräumt wirkt, weil die Hardware im Monitor-Gehäuse untergebracht ist. Das spart sowohl ein zusätzliches PC-Gehäuse als auch so manches Kabel.

Den Nachteil, dass sich solche PCs in der Regel gar nicht oder nur sehr bedingt aufrüsten lassen, will Dell jetzt mit dem modularen Rechner Optiplex 7070 Ultra aus der Welt schaffen (via Golem).

Anders als bei AiO-PCs wie auch Apples iMacs sind die Komponenten im Optiplex austauschbar. Man muss also bei einer benötigten Aufrüstung nicht wieder einen neuen Monitor kaufen.

Kompaktes Modul im TFT-Standfuß

Das Compute-Modul des Optiplex 7070 Ultra ist sehr kompakt. (Bild: Dell)Das Compute-Modul des Optiplex 7070 Ultra ist sehr kompakt. (Bild: Dell)

Möglich macht das ein Compute-Modul, das von Dell entwickelt wurde und in den TFT-Standfuß zweier Halterungen eingeschoben wird. Die nur neigbare Halterung eignet sich für Displays bis 24 Zoll, die auch höhenverstellbare Halterung bis zu 27 Zoll.

Wie bei normalen Bildschirmen wird das Display von vorne montiert. Zur Auswahl stehen dabei die Monitore aus der E-, Professional- und Ultrasharp-Reihe von Dell in den entsprechenden Größen.

Zudem bietet Dell ein Offset-Vesa-Mount für eine Tisch-Halterung an. Dann können sogar 32- oder 40-Zoll Displays verwendet werden und die Einschränkung auf Dell-Monitore fällt damit ebenfalls weg.

Vierkern-CPU von Intel

Mittels Offset-VESA-Mount kann der Optiplex 7070 Ultra auch an einem 40-Zoll-Monitor genutzt werden. (Bild: Dell)Mittels Offset-VESA-Mount kann der Optiplex 7070 Ultra auch an einem 40-Zoll-Monitor genutzt werden. (Bild: Dell)

Das System selbst bietet eine in Anbetracht des geringen Platzangebots ordentliche Leistung. Intel-Quadcores der U-Serie aus der Whiskey-Lake-Generation bilden das Herz des Mini-Rechners.

Zwei Ram-Slots nehmen bis zu 64,0 GByte DDR4-Ram an und für Speichermedien stehen ein M.2-Slot sowie Platz für eine 2,5 Zoll-HDD oder -SSD zur Verfügung.

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Dabei kann der M.2-2230-SSD-Slot bis zu 1,0 TByte Kapazität verwalten. WLAN kann über einen weiteren M.2-2230-Steckplatz ebenfalls eingebaut werden. Dabei stehen ein Intel AX6200-Modul mit WiFi6 und Bluetooth 5 und ein QCA61x4A von Qualcomm mit WiFi5 und Bluetooth 4.2 zur Wahl.

Als Anschlüsse gibt es am Optiplex 7070 Ultra zwei USB-C-Anschlüsse mit 3.2-Gen2-Geschwindigkeit, ein RJ-45 Netzwerkanschluss, eine 3,5 Zoll-Klinkenbuchse und USB-A-Anschlüsse. Ab September 2019 soll der Optiplex 7070 Ultra im Handel erhältlich sein. Der Preis ist noch unbekannt.


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