Wer sich aktuell moderne Komponenten für einen Gaming-PC zusammensucht, dürfte bereits den einen oder anderen unangenehmen Grusel verspürt haben. Die Preise für alles, was Speicherchips enthält, sind drastisch gestiegen, PC-Gaming scheint in teure Ferne gerückt zu sein.
Das muss nicht so bleiben: Wir haben für euch alle Bauteile, die ihr für einen Budget-PC braucht, mit dem es sich trotzdem angenehm flüssig spielen lässt. Und er kostet weniger als 900 Euro!
Sparfaktor GPU: Die Intel ARC B570 10GB ist erstaunlich schnell für ihren PreisDas soll Budget sein? Acht CPU-Kerne und 10 Gigabyte Videospeicher
Wer bei Budget jetzt an gebrauchte Hardware oder angestaubte Siliziumrentner gedacht hat: Nicht so voreilig! Natürlich müssen wir bei einem so günstigen System Kompromisse eingehen. Wer also eine 3500-Euro-GPU wie die RTX 5090 in einem 900-Euro-Build erwartet: Dagegen gibt es bestimmt Medikamente.
Ungeduldig? Hier schon einmal die Zusammenstellung:
- CPU: AMD Ryzen 7 5700 (8/16 Cores, bis 4,6 GHz)
- Mainboard: Asus Prime B550-Plus AM4
- RAM: 16 GB (2x8GB) DDR4-3600 Patriot Viper Steel
- Grafikkarte: ASRock Intel ARC B570 Challenger OC 10GB
- SSD: 1TB BIWIN Opal NV7400 M.2 Gen4
- Gehäuse: Fractal Design Focus G Black Window Midi-Tower
- Netzteil: be quiet! System Power 11 550 Watt ATX 3.1
Wir greifen hier auf unsere Erfahrungen unter anderem durch die Kaufberatung für PC-Zusammenstellungen in verschiedensten Preisklassen zurück. Interessiert euch der komplette Überblick, dürft ihr gerne selbst schauen:
Statt auf die aktuellste Generation setzen wir auf immer noch flotte Hardware der letzten Generation. Zumindest, was den Unterbau angeht kommt AMDs bewährte AM4-Plattform zum Einsatz. Der Ryzen 7 5700 als CPU liefert euch acht Rechenkerne mit 16 Threads und guter Performance.
Dazu kommen 16 Gigabyte DDR4-RAM - ihr könnt aber natürlich auch mehr investieren und die doppelte Menge verbauen. Vorteil: Habt ihr noch alten RAM herumliegen, bleibt mehr Budget für die Grafikkarte.
Apropos Grafikkarte: Hier setzen wir auf Intels ARC B570, die eine wirklich günstige Budget-Alternative mit mehr als den sonst üblichen acht Gigabyte Videospeicher und guter Leistung in FullHD bis WQHD bietet. In Benchmarks liegt sie leicht hinter einer RTX 4060, nur so zur Einschätzung.
Unser Budget-PC für unter 900 Euro:
- CPU: AMD Ryzen 7 5700 (8/16 Cores, bis 4,6 GHz)
- Mainboard: Asus Prime B550-Plus AM4
- RAM: 16 GB (2x8GB) DDR4-3600 Patriot Viper Steel
- Grafikkarte: ASRock Intel ARC B570 Challenger OC 10GB
- SSD: 1TB BIWIN Opal NV7400 M.2 Gen4
- Gehäuse: Fractal Design Focus G Black Window Midi-Tower
- Netzteil: be quiet! System Power 11 550 Watt ATX 3.1
Um euch Versandkosten zu sparen, haben wir euch alle Komponenten bei Amazon verlinkt. Der Gesamtpreis der Zusammenstellung liegt zum Zeitpunkt des Schreibens (20.02.2026 gegen 11 Uhr / Update: 23.02.2026, 23 Uhr) bei knapp unter 900 Euro.
DDR4-RAM ist noch vergleichsweise günstig und daher eine gute Wahl fürs Budget-BuildMit diesen Alternativen steigert ihr Preis und Leistung
Als CPU-Kühler dient dabei aus Kostengründen der Boxed-Kühler von AMD, der bei der sparsamen 65-Watt-CPU einen guten Job verrichtet. Wenn ihr es leiser und kühler haben wollt: Unser Budget-Tipp für einen guten CPU-Kühler wäre der Thermalright AssassinX120 SE für unter 18 Euro.
Das kann im Sommer schon auch für mehr Leistung sorgen. Wollt ihr aber jederzeit mehr Performance und der Kontostand schüttelt nicht hektisch den Kopf, würden wir zur doppelten Menge an RAM und zu einer noch flotteren GPU raten:
- 32 GB (2x16GB) DDR4-3600 Patriot Viper Steel
- ASRock Intel ARC B580 Challenger 12GB
- Asus Dual Geforce RTX 5060 OC Edition 8GB
- Sapphire AMD Radeon RX 9060XT 16 GB
- 2 TB SSD M.2 Crucial P310
Der Sprung von der B570 auf die verlinkte B580 bringt euch überschaubare Mehrkosten von 50 Euro mit sich, liefert aber ein paar Prozent mehr Performance, bessere Leistung in WQHD und zwei Gigabyte 2026-Gold in Form von Grafikspeicher.
Nvidia-Fans haben aktuell Probleme, an bezahlbare Grafikkarten mit mehr als 8 Gigabyte zu kommen. Überlegt euch die Grafikspeicher-Einschränkung gut, einige Titel reagieren recht allergisch auf zu wenig VRAM.
Bei AMD sieht es besser aus: Gegen einen nachvollziehbaren Aufpreis bietet die RX 9060XT nicht nur mehr Leistung sondern auch satte 16 GB und damit eine sehr sinnvolle Ausstattung. Könnt ihr den Aufpreis gegenüber der B570 verkraften, würden wir zur AMD-Karte raten.
Upgrade fürs Budget-System AMD Radeon RX 9060 XT mit 16GB