Für 15 Euro bekommt ihr ab sofort alle Briefe aufs Handy: Das steckt hinter Postscan

Der neue Postscan-Dienst der Deutschen Post scant eure Briefe und stellt sie euch online zur Verfügung.

Der neue Dienst der Deutschen Post scannt Briefe und Postkarten, um sie euch online zur Verfügung zu stellen. (Bild: Deutsche Post) Der neue Dienst der Deutschen Post scannt Briefe und Postkarten, um sie euch online zur Verfügung zu stellen. (Bild: Deutsche Post)

Anfang des Jahres 2010 stellte die Deutsche Post einen Dienst vor, der E-Mails in Briefe umwandelt.

15 Jahre später kommt mit Postscan ein weiterer Dienst, bei dem diesmal aber Briefe gescannt und so online zur Verfügung gestellt werden.

Im Detail:

  • Postscan ist für einen monatlichen Betrag von 15 Euro verfügbar.
  • Damit werden bis zu 50 Briefe pro Monat automatisiert gescannt und über ein System der Post abrufbar.
  • Einmal im Monat werden alle digitalisierten Briefe an den Empfänger ausgeliefert.

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Laut der Deutschen Post ist der neue Dienst ideal für Urlaube, Geschäftsreisen und den Alltag.

Nutzer können die eingescannten Briefe und Postkarten über den Shop der Deutschen Post abrufen. Zudem besteht die Möglichkeit, die Sendungen an GMX oder Web.de weiterzuleiten.

In einem Werbevideo stellt die Deutsche Post den Dienst ebenfalls vor.

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Es gibt zahlreiche Einschränkungen

Für das Scannen gelten verschiedene Einschränkungen. Unterstützt werden die folgenden Sendungen:

  • Postkarten
  • Briefsendungen in den Formaten A3, A4, A5, A6, A7, B4, B5, B6 und B7
  • Einschreiben

Einige Sendungen sind im Leistungsumfang allerdings wenig überraschend nicht enthalten. Dazu gehören Wahlunterlagen, Pin- oder TAN-Briefe, Kataloge, Express-Sendungen oder auch Pakete.

Für jede Sendung gelten darüber hinaus weitere Einschränkungen:

  • Pro Brief werden maximal 100 Seiten gescannt. Bei geklammerten Schreiben kommt es auf die Heftung an. Der Dienst unterstützt nur Büroklammern oder Tackernadeln laut Leistungsbeschreibung.
  • Die Deutsche Post scannt zudem wie bereits erwähnt maximal 50 Briefe pro Monat.

Die Originale werden von der Deutschen Post zwischengelagert und einmal pro Monat an den Empfänger ausgeliefert. Alle nicht gescannten Sendungen werden von der Post regulär ausgeliefert.

Der Postempfang unterliegt hierbei den gleichen Beschränkungen wie die reguläre Auslieferung durch die Deutsche Post. Briefe können also weiterhin nur werktags empfangen werden. Das Antworten erfolgt ebenfalls nur auf dem Weg und nicht direkt online.

Nun ist eure Meinung gefragt. Was haltet ihr von Postscan? Toller Service, den ihr vielleicht in Zukunft nutzen werdet? Oder habt ihr Bedenken, zum Beispiel, was eure Privatsphäre angeht? Schreibt uns dazu gerne einen Kommentar.

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