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Diese PC-Lautsprecher sorgen für guten Sound beim Gaming

Auch wenn Kopfhörer bei vielen Gamern beliebt sind - wer lieber mit freien Ohren zockt, greift zum PC-Lautsprecher. Wir zeigen euch, welche empfehlenswert sind.

von Dennis Ziesecke,
26.04.2022 14:15 Uhr

Kopfhörer und Headsets haben sich unter Gamern etabliert - wir haben einige Gründe, auf ein Soundsystem umzusteigen. Kopfhörer und Headsets haben sich unter Gamern etabliert - wir haben einige Gründe, auf ein Soundsystem umzusteigen.

Von Stereo bis Raumklang: Auch wenn sich im Bereich virtueller Raumklangerzeugung viel getan hat, ist die Ortung bei echten 5.1-Lautsprechersystemen besser als am Kopfhörer. Und auch wenn die Verkabelung von gleich sechs Kanälen unpraktisch ist, das Ergebnis kann sich hören lassen und Spiele durchaus hörbar aufwerten. Und auch Stereosysteme, ob mit oder ohne Subwoofer, haben ihre Daseinsberechtigung - in kleineren Räumen ersetzen sie die Kompaktanlage für Musik und Filme. Und ein bisschen Wumms kann, solange sich niemand gestört fühlt, auch nicht schaden.

Preisunterschiede sind hörbar: PC-Lautsprecher gibt es in extrem vielen Preisklassen, von unter 10 Euro bis hoch in vierstellige Bereiche und sicherlich gibt es einige Nutzer, die auch mit Amazon Basics-Lautsprechern glücklich werden. Tatsächlich haben höhere Preise aber oft ihre Berechtigung, die klanglichen Unterschiede sind teils massiv. Aber wer kein HiFi-Wunder erwartet, kann auch mit günstigeren Systemen glücklich werden. Diese Kaufberatung hilft euch dabei, die besten Systeme für jeden Geldbeutel zu finden.

Einige auf dieser Seite eingebaute Links sind sogenannte Affiliate-Links. Beim Kauf über diese Links erhält GameStar je nach Anbieter eine kleine Provision – ohne Auswirkung auf den Preis. Mehr Infos.

Der beste Sound pro investiertem Euro

Das 2.1 System Logitech Z623 ist unser Preis-Leistungs-Sieger

Mit älteren, einfachen 2.1-Systemen hat das Z623 wenig zu tun - klanglich spielt es stark auf und auch der Preis fällt vertretbar aus. Mit älteren, einfachen 2.1-Systemen hat das Z623 wenig zu tun - klanglich spielt es stark auf und auch der Preis fällt vertretbar aus.

Stereo mit Subwoofer und THX: Wenn für PC-Lautsprecher nur wenig Platz auf dem Schreibtisch ist, bietet sich ein System mit zusätzlichem Basslautsprecher wie die Logitech Z623 an. Die Satellitenlautsprecher nehmen nur wenig Platz in Anspruch, der voluminöse Subwoofer findet hingegen unter dem Schreibtisch Platz - im Zweifel als Fußstütze mit Tieftonmassagefunktion.

Wuchtiger Klang: HiFi-Puristen werden mit diesem aufs Gaming ausgelegten System nur bedingt glücklich, Logitech bevorzugt hier einen effektbetonten Klang mit viel Bassfundament. Das lässt sich in den Intensität zwar ändern, für filigrane Klangkunstwerke ist ein Standlautsprechersystem aber besser geeignet als ein Subwoofersystem. Dennoch oder gerade deshalb: Bei Games trumpft das Z623 auf und liefert auch in größeren Räumen einen satten Sound mit 200 Watt RMS-Spitzenleistung.

Pro
  • Guter Gaming-Sound
  • Anschlussvielfalt
  • Kräftiger Bass
Contra
  • Schwächen in den Mitten
Logitech Z623 2.1 Lautsprechersystem ab 140 Euro bei Amazon

Kräftiger Klang auf kleinem Raum

Kompakt ohne Subwoofer: Creative Gigaworks T40 Series II

Wenn nur wenig Platz vorhanden ist, bieten sich die Creative Gigaworks T40 als kompakte Lautsprecherlösung an. Wenn nur wenig Platz vorhanden ist, bieten sich die Creative Gigaworks T40 als kompakte Lautsprecherlösung an.

Guter Klang ohne Subwoofer: Auch wenn tiefe Töne primär Volumen brauchen um sich entfalten zu können, überzeugt der Klang der Creative Gigaworks T40 auch ohne den Bassverstärker. Das Stereosystem verzichtet auf den Subwoofer, entsprechend sind die Lautsprecher selbst etwas voluminöser konzipiert. Das wirkt sich primär auf die Höhe aus, da Creative auf ein Mehrwegesystem setzt. Praktisch, da sie so auch auf engeren Schreibtischen neben den Monitor passen, ganz im Gegensatz zu vielen Regallautsprechern.

Mittel- und Hochtöner: Während viele Subwoofersysteme in den Satelliten flexible Treiber für Höhen und Mitten einsetzen, nutzt Creative beim Gigaworks T40 zwei Mitteltontreiber und einen Hochtöner. Das Gehäuse ist zudem so gestaltet, dass es sein Volumen für ein gewisses Bassfundament nutzt. Der Tieftonbereich kann natürlich nicht mit Heimkinoanlagen oder Subwoofersystemen mithalten, er spielt aber trotzdem angenehm akzentuiert auf und ist auch deutlich wahrnehmbar. Es gibt nur wenige 2.0-Systeme, bei denen wir einen Sub so wenig vermissen wie hier.

Pro
  • Klarer Gaming-Sound
  • Platzsparend
  • Erstaunlich kräftiger Bass für 2.0
Contra
  • Kein grollender Nachbarschaftsstreit-Bass
  • geringe Anschlussvielfalt
Creative Gigaworks T40 Series II ab 100 Euro bei Amazon

Der 5.1-King mit USB-Anschluss

Beeindruckender Raumklang mit dem Teufel Concept E 450 Digital

Das Teufel-Set könnt ihr per USB direkt und selbst ohne Onboardsound an den PC anschließen, ein Plug+Play-Soundchip ist integriert. Das Teufel-Set könnt ihr per USB direkt und selbst ohne Onboardsound an den PC anschließen, ein Plug&Play-Soundchip ist integriert.

Nichts für die Zocker-Abstellkammer: Das Teufel-System braucht nicht nur einiges an Platz für Satelliten und den voluminösen Downfire-Subwoofer, das Set ist für kleine Räume auch stark überdimensioniert. Die Leistung reicht auch fürs Wohnzimmer, wo sich das System auch an Konsolen und dem Fernseher gut aufgehoben fühlt. Dank USB-Anschluss ist es schnell mit dem PC verbunden, fürs Smartphone ist auch Bluetooth an Bord.

2-Wege-Satelliten: Während zahlreiche Mehrkanalsysteme für den PC auf einen universellen Treiber in den Satelliten setzen, der sich dann um Mitten und Höhen kümmern darf, setzt Teufel auf Satelliten mit 2-Wege-Technologie und beim Center auf einen weiteren Mitteltöner um in Filmen und Zwischensequenzen die Stimmwiedergabe zu optimieren. Features, die wir bei einem Preis von gut 650 Euro allerdings auch erwarten.

Pro
  • Sehr guter Raumklang
  • kraftvoller und präziser Bass
  • Sehr gute Anschlussvielfalt
Contra
  • Nimmt viel Platz ein
  • benötigt tolerante Nachbarn
  • Preis
Teufel Concept E 450 Digital 5.1 ab 650 Euro bei Teufel

Stereo, Raumklang oder Soundbar? Was für Lautsprecher benötige ich?

Verfügbaren Platz abschätzen: Wenn euer Gaming-PC in einem winzigen Raum oder im Schlafzimmer eingequetscht zwischen Bett und Wand steht, solltet ihr auf diese Gegebenheiten Rücksicht nehmen. Vor allem Surroundsysteme erfordern viel Platz, da die rückwärtigen Lautsprecher hinter dem Sitzplatz aufgebaut werden müssen und dort am besten auf Ohrhöhe platziert sind. Nicht immer ist es möglich, die nötigen Kabel partnergerecht zu verlegen, von potentiellen Stativen für Rearlautsprecher ganz zu schweigen. Ansonsten ist der Mehrwert eines guten Surround-Sounds auch in Spielen aber nicht zu unterschätzen, wenn der Platz vorhanden ist, kann sich der zusätzliche Aufwand lohnen.

2.1 mit Bassverstärkung: Bei wenig Platz ist ein 2.1-System mit zwei Satellitenlautsprechern und einem Subwoofer oft eine gute Wahl. Vor allem, wenn ihr Fans der tiefen Töne seid - allerdings gibt es gerade beim Subwoofer große Qualitätsunterschiede bei den Soundsystemen. Ein übereifriger Bass, der bei jedem Geräusch das Grummeln beginnt, kommt euch in dieser Kaufberatung aber nicht unter - im Gegenzug sind allerdings auch einige sehr preiswerte Systeme rausgeflogen.

Es ist viel Zeit vergangen seit digitaler Sound im PC Einzug erhalten hat. Moderne Onboard-Soundchips ersetzen die Soundkarte, auch wenn hochwertige Lautsprechersysteme noch von dedizierten Soundkarten profitieren können. Aber dann bitte ein etwas aktuelleres Modell als das im Foto (Creative Labs Soundblaster 16, letztes Jahrtausend). Es ist viel Zeit vergangen seit digitaler Sound im PC Einzug erhalten hat. Moderne Onboard-Soundchips ersetzen die Soundkarte, auch wenn hochwertige Lautsprechersysteme noch von dedizierten Soundkarten profitieren können. Aber dann bitte ein etwas aktuelleres Modell als das im Foto (Creative Labs Soundblaster 16, letztes Jahrtausend).

Stereo ohne Subwoofer: Auch wenn der Subwoofer platzsparend unter dem Schreibtisch platziert werden kann (nur nicht zu nah an der Wand und unterschätzt nicht die herausfordernden Nachbarschaftsbeziehungen wenn ein nach unten gerichteter (Downfire) Subwoofer auf Parkett steht und ihr zu hohen Lautstärken tendiert), mitunter reicht ein reines 2.0-System mit zwei Speakern aus. Hier gilt aber: Am Volumen lässt sich der Klang erahnen, vor allem wenn zudem Plastik das Gehäuse ausmacht. Opfert lieber ein paar Zentimeter mehr Stellfläche und ein paar zusätzliche Euro für hochwertigen Klang und gute Materialien. Das Bassfundament eines Subwoofers erreicht ihr zwar eher selten, dafür aber oft einen feineren Klang im Mittel- und Hochtonbereich, was vor allem bei Klaviermusik sehr angenehm klingt.

Soundbars: Im Heimkinobereich sind Soundbars bereits etabliert, am Zocker-PC noch nicht so recht. Dabei sind die langen Lautsprecherleisten, die sich unter TV oder Monitor aufstellen lassen (und die mangels Volumens oft von einem Subwoofer begleitet werden) durchaus praktisch. Mittlerweile gibt es auch Modelle, die Raumklang simulieren und sich natürlich auch per Bluetooth mit dem Handy verbinden.

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