Doom: The Dark Ages ist wohl eines der technisch glattesten Spiele, dass wir je gesehen haben. Auf jedem Testsystem, egal ob High-End oder Mindestanforderungen, lief iD-Softwares neues Dämonengeschnetzel absolut rund und bietet einige technische Besonderheiten.
Es gibt nur einen nennenswerten Nachteil, der paradoxerweise auch ein Vorteil ist: Die Grafikeinstellungen machen in Doom: The Dark Ages keinen enormen Unterschied.
Das heißt zum einen, dass das Spiel auch noch auf den niedrigsten Einstellungen wirklich gut aussieht. Zum anderen heißt das aber auch, dass ihr durch das Drehen an Grafikstellschrauben kaum mehr Leistung herausholen könnt.
Grafikoptionen nur Zierde?
Naja, ganz so krass ist es wohl nicht, denn ein Unterschied ist durchaus sichtbar. Das macht sich vor allem bei Reflexionen bemerkbar. Trotzdem sieht Doom: The Dark Ages auch noch auf den niedrigsten Grafikeinstellungen überraschend gut aus. Aber seht selbst:
An den Reflexionen und der Grünfläche erkennt wohl am besten den Unterschied, zwischen den beiden Presets. Doch auch das linke Bild sieht noch super aus.
Auf unserem Testsystem mit einer Nvidia RTX 4090 Grafikkarte haben wir ohne Upscaling oder Frame Generation (FG) auf den höchsten Einstellungen durchschnittlich 114 Frames erreicht (WQHD-Auflösung).
Bei minimalen Grafikeinstellungen kamen wir auf 136 FPS. Das sind nur knappe 20 Prozent mehr.
Zum Vergleich: In Monster Hunter Wilds hat allein die Gitterqualität elf Prozent mehr FPS eingebracht und das pro Qualitätsstufe. In Doom: The Dark Ages bekamen wir nur 20 Prozent mehr FPS, obwohl wir 11 Grafikoptionen auf einmal um jeweils sechs Stufen verringert haben.
Die Grafikoptionen sind also nicht sehr ausschlaggebend für die Leistung.
Was, wenn ihr doch mehr Frames braucht? Upscaling und Frame Gen!
Es ist wohl für die wenigsten eine Überraschung, dass Upscaling-Verfahren wie DLSS, FSR oder XeSS die FPS in die Höhe schießen lassen. Es kommt allerdings selten vor, dass Upscaling beinahe die einzige Option ist, um bedeutend mehr Frames zu bekommen. Es lassen sich sogar rund doppelt so viel Frames herausholen, wie ohne Upscaling und Frame Gen.
Doom The Dark Ages
Durchschnittliche FPS, Auflösung: 2.560 x 1.440, RTX 4090
- Ø FPS
- 0,0
- 44,0
- 88,0
- 132,0
- 176,0
- 220,0
Auf einem anderen Testsystem mit einer RTX 5060 Ti, haben wir mit den höchsten Einstellungen und nativen Rendering durchschnittlich 48 FPS erreicht. Mit den niedrigsten Einstellungen kamen wir hingegen auf 58 FPS. Da sehen wir also wieder die rund 20 Prozent mehr Leistung.
Mit DLSS und Multi Frame Gen (4x) konnten wir hingegen fast 170 Prozent mehr FPS herausholen.
Was heißt das für euch? Falls ihr noch eine schwächere Grafikkarte nutzt und trotzdem mit hohen FPS spielen wollt, kommt ihr ums Upscaling wohl kaum herum.
Was, wenn ihr keine Grafikkarte mit Frame-Gen-Unterstützung habt? AMD-Nutzer kennen es bereits, doch auch Nvidia-Spieler mit einer RTX-3000-Karte oder älter können FSR nutzen.
Sollte eure Grafikkarte noch älter sein als RTX-2000-Karten solltet ihr für Doom: The Dark Ages übrigens kein Geld ausgeben, denn das Spiel braucht Raytracing-fähige GPUs.
Wie steht ihr zu Doom: The Dark Ages? Und was denkt ihr über die Grafikoptionen? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!
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