»Das wäre nichts für mich!« »Viel zu teuer!« »Wieso kauft man von der Kohle nicht einen gescheiten Laptop?« Ich verstehe euch ja.
Als ich neulich darüber berichtete, dass ich mir als Ersatz für einen verlustig gegangenen Gaming-Rechner eine teure Steamdeck-Alternative, den Onexplayer, gekauft habe, hielt sich eure Begeisterung dafür in Grenzen. Immerhin packt das gute Stück trotz eingebautem WQHD-Display aktuelle Spiele realistisch nur auf 800p, die eingebauten Lautsprecher sind allenfalls mittelprächtig und für rund 1.400 Euro ist das Teil auch alles andere als geschenkt. Wieso macht man sowas?
PLUS
16:13
Unsere größten Fehlkäufe: »Ich Depp habe für diesen PC 4.000 Mark bezahlt!«
Nun, zunächst mal ist da der Formfaktor: Das gute Stück ist aufgebaut wie eine etwas größere Nintendo Switch und kann überallhin mit. Standardmäßig läuft darauf Windows, sodass ich ohne viel Gefummel von Anfang an eine sehr komfortable Auswahl an kompatiblen Spielen habe und auch prima mit dem Gerät arbeiten kann. Immer und überall Artikel raushämmern zu können, ohne an meinen Arbeitsplatz gebunden zu sein, ist mir sehr wichtig.
Vor allem hatte ich für den Onexplayer aber einen Masterplan: Für den Gebrauch zu Hause habe ich ihn in ein kleines Gaming-Monster verwandelt. Was inzwischen alles drin- und dransteckt und wie meine Lieblingsspiele drauf laufen, verrate ich euch in diesem Artikel.
Mehr Power!
Wie viele von euch völlig korrekt angemerkt haben, ist der Intel Iris Xe, die bescheidene iGPU, die im Onexplayer Spiele befeuert, kein ernstzunehmendes Gaming-Schwergewicht. Viele aktuelle Titel bekommt man damit zwar zum Laufen, viel mehr als 30 Bilder pro Sekunde bei mittlerer Detailstufe und einer Auflösung um die 800p sollte man dann aber besser nicht erwarten. In meiner Verzweiflung spielte ich darauf sogar Modern Warfare 2019 im Multiplayer, 720p, niedrigste Detailstufe, aber heyho, 60 FPS! Meine KD hat irreparablen Schaden davongetragen.
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