Mähroboter gehen aktuell weg wie warme Semmeln. Gefühlt will gerade jeder in meinem Umfeld seinen alten Handmäher in Rente schicken. Ich hatte dieses Jahr schon zig Modelle bei mir im Garten stehen, aber keines war besser als der eufy E15. Auch wenn er sich auf den ersten Blick nicht ganz abhebt, hat noch kein Modell so ein sauberes Ergebnis hinbekommen.
Hier bekommt ihr den eufy E15 im Angebot!Fährt bis ganz an den Rand für die Kanten
Der eufy E15 ist kein dummer Panzer, der blind über alles drüberwalzt. Die Erfahrung musste ich schon mit etlichen Modellen machen. Ich habe mir daher erstmal mal den Gartenschlauch und ein bisschen Spielzeug liegen gelassen. Die Hindernisse hat er dank den eingebauten Kameras problemlos gedribbelt. Ich war etwas skeptisch ob die Navigation mit Kameras so reibungslos abläuft, aber das tut es. Er bremst geschmeidig ab und zirkelt extrem nah um das Hindernis rum und ist bis jetzt nirgendwo rangekracht.
Beim Kantenschnitt hat die App dann noch einen extrem geilen Trick auf Lager: Ihr könnt den Randabstand dort stufenlos von -15 cm bis +15 cm einstellen. Ihr könnt ihm also quasi befehlen, weiter über die erkannte Grenze hinauszufahren, wenn der Platz das hergibt. Bei meiner Terrasse hat das leider nicht ganz geklappt, da diese nicht ebenerdig ist. Im Garten meiner Eltern hingegen hat es wunderbar geklappt. Er fährt mit einem Rad auf die Steine und rasiert das Gras komplett randlos weg.
Bei Mauern, Zäunen oder hohen Beeten macht die Kamera aber rechtzeitig dicht, damit er sich nicht das Gehäuse zerkratzt. Da bleiben physikalisch bedingt immer so 10 bis 15 Zentimeter Gras stehen. Wer an den Rändern also keine flachen Mähkantensteine verlegt hat, muss da einfach alle paar Wochen mit dem Trimmer nacharbeiten.
Hier bekommt ihr den eufy E15 im Angebot!Zonen-Magie und saubere Bahnen ohne Kabel-Stress
Bevor ich aber all diese Sachen testen konnte, musste ich den Roboter ja erstmal auspacken und in Betrieb nehmen. Ich hatte mich schon früher von der Arbeit abgemeldet, da ich mit mindestens einer Stunde Aufbauzeit gerechnet hatte, aber beim eufy E15 hab ich das Ding einfach nur aus dem Karton geholt, die Ladestation an den Strom geklemmt und die App gestartet. Mehr war nicht zu tun. Er zieht dann ganz selbstständig seine erste Ehrenrunde durch den Garten, scannt alles ab und hat direkt eine fertige Karte im Kopf.
Die eufy-App ist dabei wirklich intuitiv und vollgepackt mit Funktionen, dass auch die Community und sie durchweg lobt. Ich habe hier zum Beispiel zwei getrennte Rasenflächen auf meiner Terrasse. Weil da ein gepflasterter Weg dazwischen liegt, merkt er das sofort als getrennte Bereiche. Ich konnte ihm genau sagen, dass er über den Pfad zu Zone B tuckern soll, ohne dabei das Mähwerk anzuschmeißen. Falls ich am Wochenende mal den Grill auspacken will, kann ich in der App einfach mit dem Finger ein rotes Viereck drüberziehen und der Mäher wird diese Sperrzone ignorieren.
Er fährt zudem nicht im totalen Chaos-Modus wild kreuz und quer, sondern zieht saubere, parallele Bahnen. Der Garten meiner Eltern sah danach original aus wie ein frisch gemähter Fußballplatz.
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Was auch nicht selbstverständlich ist, ist die Basisstation mit Regenschutz. Viele Konkurrenz-Modelle geizen hier rum.
So leise, dass er auch an Sonntagen fahren könnte
Für normale Gärten bis 800 Quadratmeter ist der E15 gemacht worden. Er hat bei meiner Probefahrt fast zwei Stunden am Stück durchgezogen. Dabei habe ich ihn so gut wie gar nicht wahrgenommen, weil er einfach super leise seine Arbeit verrichtet. Mit mickrigen 56 Dezibel ist er so leise, dass ihr ihn auch an Sonn- und Feiertagen rausschicken könntet.
Wer jetzt Panik schiebt, dass so ein teures Teil einfach aus dem Vorgarten geklaut wird – vergesst es. Da steckt ein GPS- und 4G-Modul samt Alarmanlage drin. Ich hab ihn spaßeshalber mal ungefragt hochgehoben, da bimmelte direkt mein Handy und ich konnte ihn auf den Meter genau orten.
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Mein persönliches Fazit zum eufy E15!
Im Gebrauch sind mir natürlich auch die typischen kleinen Haken aufgefallen, die auch in Foren immer wieder Thema sind. Da der eufy E15 voll auf sein Kamerasystem vertraut, ist er nachtblind. Meiner Meinug nach nicht unbedingt ein Nachteil (auch zuliebe den Igeln in unseren Gärten), aber dennoch sollte man es erwähnen. Eure Mähzeiten müsst ihr also zwingend auf den Tag legen, im Dunkeln bleibt er stur in der Station.
Zudem braucht die Basisstation für Updates und die Steuerung von unterwegs ein echt stabiles WLAN-Signal. Wenn euer Garten riesig ist, müsst ihr da im Zweifel noch mal mit einem WLAN-Repeater nachhelfen.
Im Großen und Ganzen bin ich dennoch super zufrieden mit dem Teil. Dafür, dass die komplette Einrichtung echt nur 15 Minuten gedauert hat, ist das absolutes Meckern auf extrem hohem Niveau. Das Modell ist keines, das den Markt komplett umwirft und neue Funktionen mit sich bringt - es ist aber super verlässlich und macht saubere Arbeit. Meine Erwartungen hat er komplett erfüllt und ich bin begeistert!
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