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Seite 3: So stellt ihr einen Gaming-PC für unter 1.600 Euro zusammen, der für 2022 reicht

Komplett-PC statt Selbstbau

Neben der präziseren und besser an die eigenen Wünsche angepassten Komponentenwahl gilt bei Eigenbau-Computern oft auch das Preisargument - Komplett-PCs haben den Ruf, überteuerte Noname-Produkte mit oft geringer Leistung zu sein. Das stimmt in Bezug auf einige gerade bei Discountern angebotene PCs sicherlich, sollte aber nicht verallgemeinert werden.

Vergleichbare Komplett-PCs wie der Gamestar PC XXL sind aktuell nicht unbedingt viel günstiger aber eben auch nicht unbedingt teurer als der Eigenbau. Vergleichbare Komplett-PCs wie der Gamestar PC XXL sind aktuell nicht unbedingt viel günstiger aber eben auch nicht unbedingt teurer als der Eigenbau.

Bei den Gamestar-PCs aber auch bei anderen Build-to-Order-Händlern wie Mifcom oder Dubaro bekommt ihr ebenfalls Markenware und sogar Preise, die teils sogar unter denen beim Selbstbau liegen können. Exemplarisch steht hier der Gamestar PC XXL, den ihr für 1.449 Euro bei Boostbox.com bestellen könnt. Diesen haben wir gewählt, weil die Ausstattung unserem Bauvorschlag stark ähnelt.

  • Prozessor: AMD Ryzen 5 3600
  • Mainboard: Asus TUF B450-Plus
  • Grafikkarte: Nvidia Geforce RTX 3060 Ti
  • Arbeitsspeicher: Kingston HyperX Fury, 16 Gigabyte DDR4-3200
  • Prozessorkühler: Boostboxx Liquid Wasserkühlung
  • SSD: Kingston A2000 M.2 mit 1,0 TByte
  • Netzteil: Boostboxx ATX 600 Watt
  • Gesamtpreis: ca. 1.449 Euro

Gegenüber unserer individuellen Zusammenstellung fällt der geringere Preis auf - obwohl sogar die Windows-Lizenz beiliegt. Die Ersparnis erkauft ihr euch in diesem Fall allerdings mit etwas geringerer CPU-Leistung. Der Ryzen 5 3600 bietet etwas weniger Leistung als sein Nachfolger, was sich unter anderen in den maximal erreichbaren FPS bemerkbar machen kann. Auch das Mainboard ist genau eine Generation älter, beim Gamestar-PC das Asus TUF Gaming B450 statt B550. Bei der SSD gibt es mit der Kingston geringere Übertragungsraten, was aber im Alltag nichts ins Gewicht fällt- Die Grafikkarte hingegen bietet die gleiche Performance wie im Bauvorschlag.

Alles in Allem eine gute Alternative, wenn ihr nicht selbst Hand anlegen wollt. Wobei der Gamestar-PC natürlich ebenfalls mit einer flotteren CPU, Grafikkarte oder RAM bestückt werden kann wenn ihr wollt.

Gamestar PC XXL mit AMD Ryzen 5 3600X, 16 GB DDR4-3200 und Nvidia RTX 3060 TI bei Boostboxx

Es geht noch günstiger

Bisher haben wir euch nur Tipps für neue Hardware gegeben, ein wenig sparen könnt ihr aber, wenn ihr auf den Gebrauchtmarkt setzt. Allerdings tatsächlich nur ein wenig, da auch eBay und co. keine Schnäppchenpreise beispielsweise für Grafikkarten hergeben. Mit dem AMD Ryzen 5 3600X für unter 200 Euro, einem günstigen B450-Mainboard wie dem Asus TUF Gaming B450 spart ihr dann zwar ein wenig, auf den Gesamtpreis wirkt sich das aber weniger aus als erhofft.

Und auch bei der Grafikkarte gibt es nicht viel zu sparen, selbst Privatauktionen erreichen Preise nahe an denen der Händler. Eine RTX 3060 Ti für 400 Euro gibt es auch bei Auktionsplattformen nicht, auch dann nicht, wenn die Auktion bei nur einem Euro startet.

Mit ein wenig Glück bekommt ihr zufällig eine Geforce RTX 1080 Ti oder RTX 2070 (Super) oder RTX 2080 zu vertretbaren Preisen. Wobei vertretbar in diesem Falle trotzdem bedeutet: Ihr zahlt fast garantiert mehr als ihr es für Neuware vor der Chipkrise getan hättet. Auch AMDs aus heutiger Sicht eher langsame Polaris-Karten RX 570 und RX 580 sind aus Preisgründen keine Alternative. Im Zweifel raten wir zum längeren Sparen auf eine aktuellere Karte.

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